Schlagwort-Archive: Stuttgart21

378. Montagsdemo gegen Stuttgart 21

Dreihundertachtundsiebzig Montagsdemonstrationen gegen Stuttgart 21 – dreihundertachtundsiebzig mal informative Reden – dreihundertachtundsiebzig mal Musik und Kultur.   Oben Bleiben.

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Buch: „abgrundtief + bodenlos: Stuttgart 21 und sein absehbares Scheitern“  / PapyRossa Verlag / ISBN-13: 978-3894386382

Video Eberhard Linckh

( Alexander Schäfer auf www.schaeferweltweit.de )

Baustellenaktivität rund ums Leuze Mineralbad

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©2014 Wolfgang Rüter

von Wolfang Rüter Die durch den Rosenstein-Straßentunnel / Leuzetunnel (B10/B14) und Sperrung des Rosensteinstegs auf lange Zeit verursachtenden Behinderungen werden jetzt für alle Verkehrsteilnehmer sichtbar und spürbar. Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Radfahrer müssen weite Umwege in Kauf nehmen, Autofahrer mit weniger Fahrspuren, die teil- und zeitweise sogar auf nur eine Fahrspur in jede Richtung zurückgefahren werden sollen, zurecht kommen. Wenn sich „Ihre Bauleitung des Tiefbauamts für Ihr Verständnis bedankt“ ist das doch irgendwie der blanke Hohn. Wie es gestern am 4. März 2014 am Ausgang des Schwanentunnels (B14) beim Rosensteinsteg und beim Leuze aussah, indirekt hat das alles auch mit Stuttgart 21 zu tun, zeigen folgende Fotos (link).

Bäume fallen für Baulogistikfläche

von Wolfgang Rüter

©2014 - Wolfang Rüter
©2014 – Wolfang Rüter

Mammutbäume, Eiben und andere Bäume fallen für Baulogistikfläche

Wie Natur Zug um Zug in Stuttgart mit dem höchsten  Feinstaubaufkommen und schlechtester Luft skrupellos für Verkehrsprojekte (hier B10-Rosensteintunnel zugunsten einer geplanten Baulogistikfläche) geopfert wird, zeigen die nachfolgenden Bilder. Bäume fallen für Baulogistikfläche weiterlesen

Erste Risse + Neigung durch S21-Tunnelbau?

FERPRESS An einem der als erstes untergrabenem Gebäude entstanden innerhalb nur einer Woche erste Risse und es wird von einer 5 mm Absenkung des siebenstöckigen Gebäudes in der Schützenstraße 4 gesprochen. FERPRESS meldet ausserdem eine erste Krisensitzung letzte Woche Mitarbeiter werden unruhig und das eine Räumung des Büroturms befürchtet wird. Entstanden seien diese Risse, nachdem der Tunnelbau für das Bahnprojekt Stuttgart 21 und die Neubaustrecke Stuttgart – Ulm direkt unter dem Gebäude angekommen sei. Inzwischen werde versucht, die weitere Entwicklung der Schäden zu dokumentieren. Unter anderem wurden diverse sogenannte „Gipsmarken“ am und im Haus angebracht, um evt. Vergrößerungen der Risse rasch feststellen zu können.

 

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Luftballon-Aktion vor dem EnBW-AKW Neckarwestheim

von Wolfgang Rüter Am Samstag, 16.11.2013, wurden um 5 vor 12 Uhr zeitgleich an sechs Atomkraftwerken, von denen u.a. auch die DB Deutsche Bahn ihren Strom bezieht und für das Projekt Stuttgart 21 einiges mehr benötigt, sowie beim Forschungsreaktor in Berlin Luftballons aufsteigen gelassen. Mit dieser Aktion soll gezeigt werden, wie sich radioaktive Stoffe bei einer großen Reaktorkatastrophe ausbreiten würden.

© Wolfgang Rüter 2013
© Wolfgang Rüter 2013

Um ein realistisches Bild zu bekommen, ist die Bevölkerung aufgerufen darauf achten, wo der Luftballon-„Fallout“ niedergeht, um dann den Fundort zurückmelden zu können. Informationen dazu unter atomalarm.info

© Wolfgang Rüter 2013
© Wolfgang Rüter 2013

Zu der örtlichen Aktion mit dem Auflassen von rund 500 Luftballons am AKW Neckarwestheim hatte die Ludwigsburger Gruppe aufgerufen. Die gelben Luftballons wurden alle mit Anti-AKW-Aufdruck und angehängter Antwortkarte versehen, die beim Auffinden unter Angabe von Fundort und -Zeit zurückgesendet werden sollten. Die Angaben können aber auch elektronisch gemeldet werden (Link siehe oben).

Das Auswertungsergebnis soll dann der Innenminister-Konferenz am 2.12.2013 zu deren Katastrophenschutz-Tagung übermittelt werden, verbunden mit der Aufforderung, alle Atomanlagen still zulegen, weil ein wirklicher Katastrophenschutz durch Evakuierung bei einem schweren Atom-Unfall wie vor 2 1/2 Jahren in Fukushima realistisch nicht erreichbar ist.
mehr Fotos von der Aktion

 

ICE 1090 fährt in Stuttgart gegen Prellbock

_DSC384627.10.12 Stuttgart Der heute am späten Nachmittag mit Verspätung aus München kommende und mit ca. 500 Fahrgästen vollbesetzte ICE 1090 (Triebkopf 401 054-2)  ist gegen 17 Uhr auf Regen nassen Gleisen im umgebauten Stuttgarter Hauptbahnhof nicht rechtzeitig zum Stehen gekommen und auf Gleis 10 gegen den Prellbock gefahren. Verletzte gab es zum Glück keine, aber auf dem Bahnsteig herrschte anschließend doch ein ziemliches Chaos, weil viele Reisende mit dem Zug eigentlich weiter fahren wollten. Hinzu kam, dass anscheinend nach dem Aufprall und dem am Prellbock zu stehen gekommenen Zug die Türen erst zeitversetzt geöffnet werden konnten, weil, so hieß es anfangs, die Lokführerin unter Schock gestanden habe, was sich dann aber als nicht richtig herausstellte, als Rettungssanitäter sie untersucht hatten. Vor Ort waren Rettungskräfte von der Feuerwehr und dem Roten Kreuz, ein Notarzt, ein DB-Unfallmanager, Polizei, auch in Montur, und weitere Hilfskräfte. Der Zug konnte später alleine in den Abstellbahnhof fahren.

_DSC3979Ein zufällig auf dem Bahnsteig wartender anderer Lokführer bestätigte die Problematik des längeren Bremsweges bei nassen Schienen, wollte sich aber nicht zu der Problematik der Gleis-Steilheit im geplanten neuen Stuttgarter Tiefbahnhof äußern. Hier wäre zwar nicht mit nassen Gleisen zu rechnen, aber durch das im Eisenbahnverkehr eigentlich unzulässige Gefälle, was im Eisenbahnsprachgebrauch eine Steilstrecke ist, werden die Bremswege ähnlich lang. Stuttgart 21 macht so etwas durch Ausnahmeregelungen möglich.

Zur Bildergalerie ( © Wolfgang Rüter ) 

( Wolfang Rüter auf schaeferweltweit.de )

Parkschützer beantragen Fortsetzung der GWM Erörterung

Symbolbild
Symbolfoto

Enttäuscht von der Oberflächlichen und viel zu kurzen Erörterung zum Grundwassermanagement von Stuttgart 21, rufen nun Parkschützer zu Briefen ans Regierungspräsidium und zu Unterschriftenlisten auf.

Petermann (PS34078) „…Fordert die Fortsetzung des Erörterungstermins. Es darf nicht sein, dass die Bahn hier Druck ausübt, um die öffentliche Anhörung abzuschließen, damit sie mit dem EBA weiter mauscheln kann.

Dieser Brief enthält ein paar schöne Formulierungen. Auch die PM des BUND enthält Punkte, auf die man sich berufen kann. Ich füge dem ein weiteres Beispiel an.

Ich rege auch an, auf der Montagsdemo entsprechende Unterschriftenlisten ausfüllen zu lassen.“

Auch Hans Jörg Jäkel (PS3338) bietet seinen Brief als Anregung zum schnellen handeln an.

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Twitter-Protokolle zum GWM-Erörterungsverfahren

UPDATE – Folien welche gezeigt wurden in Chronologisch richtiger Reihenfolge. Wolfgang Rüter hat damit sehr gut Dokumentiert welche Folien wann, wie oft und mit welchen Inhalten wirklich gezeigt wurden.

Folien 1. und 2. Tag

Folien 3. Tag

Folien 4. Tag

Folien 5. Tag

Twitter Protokolle Tag 5 – 13.09.13

Twitter Protokolle Tag 4 – 12.09.13

Twitter-Protokolle GWM-Erörterungsverfahren Tag 3, 11.09.2013

„DANINTOWN“ hat bei cams21.de auch heute, am 2. Tag des 2. Versuches des GWM-Erörterungsverfahrens zu Stuttgart21, Twitter-Protokolle vom 10.09.2013 zusammengefasst. Wie auch zum ersten Tag gibt es eine solche Zusammenfassung auf cams21.de, da beim Erörterungsverfahren der Antrag auf Zulässigkeit von Bild und Tonaufnahmen abgelehnt wurde. ALLE Anwesenden, außer dem Bahnrechtsanwalt Dr. Kirchberg, waren damit einverstanden, so bleiben die Livetweets das Einzige was an Informationen zu finden ist! Natürlich gibt es irgendwann ein offizielles Protokoll (welches nachträglich erstellt wird) dessen Inhalte bleiben aber mehr als fraglich. Nach vielen Jahren Erfahrung mit der „Informationspolitik“ von Bahn und Parteien, erhalten diese Protokolle bei vielen Menschen kein Vertrauen mehr. Twitter-Protokolle zum GWM-Erörterungsverfahren weiterlesen

Ganz einfach: es funktioniert nicht!

Am Anfang steht der Wunsch. Dann folgt der Plan, wie man den Wunsch erfüllen kann. Bei Stuttgart 21 muss es anders gewesen sein, denn Wunsch und Planung passen nicht zusammen. Das hat nun Dr. Christoph Engelhardt in weiteren, sehr klaren, wenn auch notwendig umfangreichen, Dokumenten belegt. Daraus folgt nur eines: Stuttgart 21 muss abgebrochen werden, der Planfeststellungsbeschluss ist aufzuheben.

Ganz einfach: es funktioniert nicht! weiterlesen

Sag mir, wo die Bäume sind…

500 Tage ist die Sinnlose Zerstörung wertvoller Bäume mitten in Stuttgart nun her.

Gebaut wurde dort NICHTS.

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Sag mir, wo die Bäume sind.
Stitched PanoramaWo sind sie geblieben? Sag mir, wo die Bäume sind… weiterlesen