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Lesung – Gedichte zum Rosenstein

Rosenstein
Hommage an ein Stuttgarter Kulturdenkmal

IMG_6003Die Stuttgarter Lyrikerin Sylvia von Keyserling widmet dem Rosensteinpark einen Zyklus von einundzwanzig Gedichten und einen Epilog.

Mit bestechendem Beobachtungs- und Sprachvermögen verleiht die mehrfach ausgezeichnete Autorin der stummen Natur Sprache und Ausdruck, lässt sie aus sich heraus zu Wort kommen und gibt ihr mit poetischen Mitteln eine politische Stimme.

Eintritt frei

19.04.2016 19:30Uhr
Markt am Vogelsang
Rückertstr. 7
70197 Stuttgart

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Radiobeitrag zum Rosenstein

IMG_5522Der Rosenstein und alles was ihn ausmacht ist natürlich immer noch ein großes Thema. Nicht zuletzt nachdem es im kommenden Monat wieder einmal ans sinnlose Zerstören für Stuttgart 21 gehen wird. Die DB hat zwar nach all den vielen Jahren weder in Untertürkheim die nötigen Genehmigungen noch eine Lösung für die Naturschutzbelange am Neckarhang und schon zeigen sich weitere „unerwartete“ massive Probleme im Kernerviertel. Das alles neben vieler weiteren offenen Fragen – aber trotzdem soll die Holzbrücke über den Neckar abgerissen werden.

Das alles sagt erstmal nichts? Dann lerne doch mal kennen was da weiterhin auf dem Spiel steht aber noch nicht verloren ist… Der Rosenstein und sein Park zieht in den Bann – lass dich mitziehen! In dem Radiobericht am 03.04.2016 um 15 Uhr im Freien Radio (99, 2 MHz über Antenne, 102,1 MHz im Kabel und weltweit über Livestream auf www.freies-radio.de) Radiobeitrag zum Rosenstein weiterlesen

ROSENSTEIN Hommage an ein Stuttgarter Kulturdenkmal

Einundzwanzig Gedichte und ein Epilog
Mit einer Fotodokumentation von Wolfgang Rüter

P1000786Gemeinsam werfen Sylvia von Keyserling und Wolfgang Rüter ihr Auge auf ein „aus vergessenen Zeiten überliefertes Kulturerbe verschwenderischer räumlicher Entgrenzung, eine wunderbare Oase in einer Wüste städtebaulicher Orientierungslosigkeit“. Die 21 nachdenklichen Naturgedichte werden treffend von zahlreichen Fotografien begleitet. Ein Buch nicht nur für Naturfreunde sondern auch für jeden Stuttgarter.

P1000788Vortrag am 19.11.2015 um 20 Uhr auf den Stuttgarter Buchwochen (Raum Karlsruhe / Eintritt: 5,– € – erm. 2,50 €, Abendkasse) Siehe auch LINK

ROSENSTEIN: Hommage an ein Stuttgarter Kulturdenkmal
von Sylvia von Keyserling (Autor), Wolfgang Rüter (Fotograf)
Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
Verlag: Nikros Verlag; Auflage: 1 (19. Oktober 2015)
ISBN-10: 3943688070
ISBN-13: 978-3943688078

Impressionen aus dem Stuttgarter Untergrund

Ab und an zieht es mich immer wieder in den Untergrund Stuttgarts – genauer in die Reste des Historischen Eisenbahntunnels unter dem Schloss-Rosenstein. Ein paar Bilder: Teil 1 / Teil 2 / Teil 3 und nun Teil 4.

Diesmal hier eine Auswahl an Bildern welche die Schönheit des Tunnels zeigen.

Wer mehr vom Ausflug in die Unterwelt sehen will, schaut hier ins Archiv (link) Impressionen aus dem Stuttgarter Untergrund weiterlesen

Stoppt der Juchtenkäfer Stuttgart 21?

UPDATE – 06.11.14 – Baum laut Gutachter ohne Befund auf schützenswerte Tiere. Siehe Bericht (link)

UPDATE – 01.11.14 / Nachmittags
Nach Sichtprüfung mit dem Teleobjektiv zeigt sich die offenliegende Mulmhöhle weiterhin unverändert. Rund um den Baumstamm lassen allerdings herabgefallene Bruchstücke darauf schließen das sich wahrscheinlich schon Tiere (zb. Specht, Krähen etc.) an der ungeschützten Höhle bedienen. Regen gab es seit dem Sturm allerdings zum Glück noch nicht. Maßnahmen zum Schutz sind nicht zu erkennen – obwohl die Sturmschäden rund um den Baum alle entfernt und die Wege wieder geöffnet wurden.

  Stoppt der Juchtenkäfer Stuttgart 21? weiterlesen

Spontandemo nach dem Kahlschlag in der Ehmannstraße

Gegen Abend des 22.10.13 fanden sich zahlreiche Stuttgart21 Gegner am Hauptbahnhof in Stuttgart ein um ihre Empörung über die Rodungen im Rosensteinpark zu demonstrieren. Nachdem die Polizei die Demonstration immer wieder durch Polizeiketten daran hinderte ihre eigenen Wege zu gehen (auf der Heilbronnerstraße wurde das erste mal eine ziemlich leise Ansage gemacht, die in Richtung „verlassen Sie die Straße“ ging), wurde die Demonstration in die Fußgängerzone der Stadt gedrängt. Die Polizeikräfte versuchten sich parallel durch den Feierabendverkehr zu kämpfen um die zahlreichen Kreuzungen zu sperren. Das erwies sich als ziemlich schwer, was sich immer wieder durch zu wenig Einsazkräfte bemerkbar machte. Als die Demonstranten auf der ersten größeren Kreuzung am Schlossplatz wieder ihren eigenen Weg gehen wollten, verursachte diese mangelnde Einsatzplanung eine Panik innerhalb der Polizeikette. Die Folge waren unkontrollierbare Szenen wo Menschen zu Boden gestoßen wurden und unverständliche Anweisungen gegeben wurden.

Da ein Teil der Demo weiter über den Schlossplatz zog, wurden diese Kräfte, die gerade noch unkontrolliert die Menschen durcheinander gestoßen hatten, plötzlich wieder abgezogen und zur nächsten Kreuzung befohlen. Zahlreiche Fahrzeuge der Polizei steckten im Verkehr der Theodor-Heuss-Straße und der Konrad-Adenauer-Straße fest, und spätestens nachdem die Demonstration die Richtung wechselte und wieder Richtung Bahnhof zog, zeigte sich, dass es keine sonderlich gute Idee war die Versammlung in die Fußgängerzone zu verbannen anstatt frei und ungestört ihren Weg gehen zu lassen. Die Einsatzkräfte, welche sich noch Richtung Stadtmitte bewegten, mussten nun wieder zurück. Am Bahnhof angekommen, gab es das erste Mal eine Durchsage, dass die Straße nicht betreten werden dürfe und jeder verhaftet würde. Die Demonstranten wurden dann neben dem Eingang zur Arnulf-Klett-Passage umstellt, mit dem Ziel den einzigen Weg Richtung Königstraße offen zu lassen. Nachdem die Demonstranten sich erneut gesammelt hatten, zogen sie dann auch gezwungener Maßen wieder in diese Richtung und konnten letztlich nicht anders als bis zum Rathaus zu laufen. Eine eigene Wahl des Protestweges wurde verwehrt.

An der Stiftskirche wollte der Demozug erneut den vorgeschriebenen Weg verlassen und wurde dort erneut mehr als chaotisch zurückgedrängt und teilweise gekesselt. Dort erfolgte dann eine schwer verständliche Ansage, bei der es scheinbar darum ging, dass diese Freiheitsberaubung zum Personenfeststellungsverfahren dienen solle, ein solches erfolgte allerdings dann doch nicht. Letztlich wurde nur ein Teil der Demonstranten von der Versammlung getrennt und daran gehindert an ihr weiter Teil zu nehmen. Die verbliebenen Versammlungsteilnehmer zogen dann über den Marktplatz ab zum Charlottenplatz. Außer den drei erwähnten schlecht (und nicht für alle) verständlichen kurzen Ansagen wurde meines Wissens nie mit der Versammlung „kommuniziert“.

Nach einigen Jahren Erfahrung mit Demos in Stuttgart muß ich sagen, schade, dass die Polizei heute nicht wie sonst öfter mal besonnen gearbeitet hat, und den Menschen ihre Spontandemo mit ihrem eigenen Weg gelassen haben. Erfahrungsgemäß wäre das dann wie immer eine ziemlich einfache Sache gewesen, die sich viel gelassener hätte begleiten lassen als, diese ziemlich sinnlose nächtliche Hetzjagd durch die Polizei.


Mehr Bilder im Archiv 

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Alle Videos von cams21.de / Ein überarbeitetes Video zur Aktion wird wohl später folgen
http://bambuser.com/v/4033571
http://bambuser.com/v/4033476
http://bambuser.com/v/4033328
http://bambuser.com/v/4033315
http://bambuser.com/v/4033243
http://bambuser.com/v/4033219

Weitere Berichte
Artikel von „Zwuckelmann“ / Jugendoffensive