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Joe Bauers Flaneursalon – 2. Stuttgarter Hafen-Picknick

Joe Bauer ist bekannt durch seinen tiefgründigen Blick auf, und in sein Stuttgart. Daher war auch am 2. Stuttgarter Hafen-Picknick mit ungewöhnlichen Künstlern und einem besonderen Programm in gewohnt ungewöhnlicher Kulisse zu rechnen. Neben der Indie-Folk-Band Yasmine Tourist, der amerikanischen Sängerin Dacia Bridges, dem Jazz & Klassik-Trio Georg Dietl, Ekkehard Rössle & Sara Wohlhüter – und dem Rapper Toba Borke und seinem Beatboxer Pheel – trat auch der Chor rahmenlos & frei der Vesperkirche auf den Eisenbahnwagon, und damit die Bühne am Neckarhafen. Dieser ungewöhnliche Chor bildete, meiner Ansicht nach, das Highlight des insgesamt gelungenen Abends! Die überraschend mitreisende Art, unter der Leitung von Patrick Bopp, begeisterte durch die Liebe zur Musik, welche in jedem Takt mit schwang. Als Moderator fungierte Roland Baisch und lockerte durch seine freundliche Art den, durchaus auch so schon lockeren Abend, weiter auf.

Ein paar Bilder des Abends möchte ich nun hier zeigen und auch auf meine etwas umfangreichere Dokumentation hinweisen. (Generell auch ohne die Belästigung durch meine Texte unter doku-stuttgart.de zu finden)

Zur kompletten Dokumentation

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Protestaktion gegen das Endlagersuchgesetz

Wolfgang Rüter berichtet vom Ort der Aktion am Regierungssitz in Stuttgart

Die Demo-Gruppe vor dem neuen Dienstsitz Villa Clay der GrünenIm Rahmen einer Protest-Aktion hatten AtomkraftgegnerInnen am Mittwoch, 3. Juli 2013, dem baden-württembergischen „Landesvater“ Winfried Kretschmann (B90/Grüne) ihre Forderungen in Form eines Einzugsgeschenks für seinen neuen Dienstsitz in der Villa Clay überbracht. Sie forderten ihn auf, den Gesetzentwurf abzulehnen und entschlossen darauf hinzuwirken, dass das geplante Gesetz heute, Freitag 5. Juli 2013, im Bundesrat keine Mehrheit findet.

_DSC4170„Winfried Kretschmann ist maßgeblicher Akteur beim atomaren politischen Täuschungsmanöver „Endlagersuchgesetz“. Sinn dieses Gesetzesvorhaben und Ziel aller vier beteiligten Parteien ist vorrangig, das unlösbare Atommüllproblem aus dem Bundestagswahlkampf raus zu halten – und der Bevölkerung vorzutäuschen, dass das Problem mit dem Atommüll lösbar ist. In Wahrheit wird es nie ein sicheres „End“-Lager geben! Wir fordern vom Ministerpräsidenten verantwortungsvolles Handeln im Interesse der Bevölkerung statt einem Regieren geleitet von machtpolitischen Kalkül und dem Profitinterresse der Energiekonzerne! Sollte der Ministerpräsident unserem Anliegen nicht folgen und uns kein Gehör verschaffen, versprechen wir ihm bereits jetzt auch bei diesem Thema unseren künftigen Ungehorsam.“

Dokumentation von Wolfgang Rüter

Sag mir, wo die Bäume sind…

500 Tage ist die Sinnlose Zerstörung wertvoller Bäume mitten in Stuttgart nun her.

Gebaut wurde dort NICHTS.

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Sag mir, wo die Bäume sind.
Stitched PanoramaWo sind sie geblieben? Sag mir, wo die Bäume sind… weiterlesen

Kontext:Wochenzeitung – Kurz vorm Schusswaffengebrauch

Archivbild 20.06.2011
Archivbild 20.06.2011

Michael F., 46, (Name geändert), soll am 20. Juni 2011 inmitten einer aufgebrachten Menschenmenge einem Zivilpolizisten zweimal ans Pistolenholster gegriffen haben, um diesem die Dienstwaffe zu „rauben“. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart will den bisher Unbescholtenen deswegen hinter Gitter bringen. Die Beweislage ist dünn. „Wäre der Mann kein S-21-Gegner“, sagt sein Anwalt, „würde so was gar nicht erst zur Anklage gebracht.“

Weiterlesen bei KONTEXT:Wochenzeitung

Info – Prozesstermine siehe rechts unten.
Meine Fotodokumentation des 20.06.2011

EDIT – Auch lesenswert zum Thema:
Kontext:Wochenzeitung Man darf halt nicht auf fremde Dächer klettern

Artenschutz als Naturdumping 21

Artenschutz als Naturdumping 21 – ein neuer Zaun für die Wilhelma

 In Naturschutzorganisationen kursiert derzeit ein Maßnahmekonzept „Pflanzung, Entwicklung und dauerhafte Sicherung von Habitatbäumen im Rosensteinpark“. Es basiert auf einer Festsetzung im Beschluss zur 5. Planänderung vom 23.10.2012. Auf sechs Seiten wird dargelegt, was, aus welchen Gründen, wo passieren soll. Man kann sich für den Naturschutz ja viele wichtige Maßnahmen im Rosensteinpark vorstellen – das jedoch, was hier geplant wurde, soll die illegale Fällung der Platane am Biergarten vom 1.10.2010 ausgleichen. Das darf ja wohl nicht wahr sein. Artenschutz als Naturdumping 21 weiterlesen

178.Montagsdemo gegen Stuttgart 21

Am 01.07.13 trafen sich erneut tausende Bürger in Stuttgart um gegen das Immobilienprojekt Stuttgart 21 ein massives Zeichen zu setzen.


Zur kompletten Fotodokumentation

„die da“ (Irene Petschi & Harry Eberle) http://youtu.be/ZxcUBQ1VyEg
Jürgen Horan, Moderation http://youtu.be/RwrkVCbyK3M
Manfred Niess (KUS) http://youtu.be/pPkxtG5nZ5s
„die da“ (Irene Petschi & Harry Eberle) /2 http://youtu.be/wB9Ub-cRyhQ
Pfarrer Martin Poguntke http://www.youtube.com/watch?v=I4aEwDXyJEw
Jürgen Horan, Termine http://youtu.be/tV6TF_v6zvs

Videos Walter Steiger
( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Erörterungstermin Planänderungsverfahren für das Grundwassermanagement

EinspruchDie gegen die ausgelegten (Änderungs-) Pläne rechtzeitig erhobenen Einwendungen und die eingegangenen Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange werden gemäß § 73 Abs. 6 Landesveıwaltungsverfahrensgesetz (LVwVfG) in einer Erörterungsverhandlung am

Montag, den 15. Juli 2013, ab 9.00 Uhr
Dienstag, den 16. Juli 2013, ab 9.00 Uhr
Mittwoch, den 17. Juli 2013, ab 9.00 Uhr

im Stage Apollo Theater Stuttgart, Plieninger Straße 102, 70567 Stuttgart-Möhringen (SI-Centrum) erörtert (Einlass ist um 8.45 Uhr).

Die Eröıterungsverhandlung gliedert sich grundsätzlich nach Sachthemen. Einwendungen von Privatpersonen werden beim jeweiligen Sachthema erörtert.

Tagesordnung siehe PDF

Wichtig:
Teilnahmeberechtigt sind ALLE (+10.000) EinwenderInnen!
Bei Bedarf wird die Erörterungsverhandlung am Donnerstag, den 18. Juli 2013, um
9.00 Uhr fortgesetzt.
Es erfolgt keine gesonderte Einladung der einzelnen Einwender zu dieser
Erörterungsverhandlung. Da mehr als 50 Benachrichtigungen vorzunehmen wären, wird die persönliche Benachrichtigung der Einwender durch diese PDF öffentliche Bekanntmachung ersetzt.

Transparenzbericht Umkehrbar e.V.

Der Trägerverein „Umkehrbar e.V. – Verein zur Förderung der Zivilgesellschaft“ der Parkschützer, hat seinen ersten Transparenzbericht veröffentlicht.

Dieser nach Jahren erste zaghafte aber wichtige Schritt in die durchaus richtige Richtung macht Mut das manche Entwicklung dann doch evtl. nicht „unumkehrbar“ ist. Zur Vertiefung dieses Themas empfehle ich bei Interesse, einen der seltenen öffentlichen Versuche diese Verknüpfungen zu beleuchten. (Auch wenn man nur Generell wissen will was diese Organisationen sind und wie sie zusammen hängen.) In diesem Fall hat es „Zuckelmann“, aus dem cams21 Team, auf sich genommen diesen Versuch zu starten. Dazu hat er sich mit Lupe und Kopflampe in die Verstrickungen gestürzt.

Ein Auszug:

Zusammenfassend kann man mit einer äußerst verärgerten Aktivistin zugespitzt feststellen: „Unsere erheblichen Spendengelder versickern in zwei Töpfen: Aktionsbündnis bzw. BUND und Aktive Parkschützer bzw. Umkehrbar e.V. Wir wissen nicht, wie viel Geld wir haben und dürfen nicht danach fragen. Wir wissen nicht, wer die Mitglieder der beiden Gremien sind, die über diese Töpfe bestimmen, und wir dürfen nicht nach ihnen fragen. Wir haben weder das eine Gremium gewählt noch das andere. Wir sollen uns abstrampeln, bunt und kreativ sein, vielleicht auch das eine oder andere Bußgeld oder Gerichtsverfahren finanzieren, aber im Übrigen die Klappe halten. Wir kämpfen bis zur Erschöpfung für mehr demokratische Teilhabe und transparente Geldflüsse – und lassen uns das bieten. Uns ist wirklich nicht zu helfen!“

Die beschriebene Machtverteilung rührt natürlich von den Anfängen der Bürgerbewegung her, wo das Motto galt: „Wer macht, hat Macht“. Doch was zu Anfang wichtig und richtig war, um schnell aktiv zu werden und die starke Dynamik der Menschen, die etwas tun wollten, nicht zu gefährden, erweist sich nach Jahren zunehmend als Bremsklotz bzw. als eigentlicher Spaltpilz. Eine so große Bewegung kommt irgendwann nicht mehr darum herum, sich zu demokratisieren und Mitsprachemöglichkeiten zu institutionalisieren.

Die einzige Möglichkeit, wie sich die Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21 demokratisieren kann, besteht in der konsequenten Öffnung des Aktionsbündnisses für alle interessierten Gruppen und gleichzeitig in der Öffnung der „Aktiven Parkschützer“ bzw. des Umkehrbar e.V. für alle interessierten Mitstreiter. Nur dann, wenn Aktivisten eine reale Möglichkeit haben, über die Strategie, die Richtung und auch die Finanzen der Bürgerbewegung mitzubestimmen, werden sie motiviert und aktiv bleiben. Eine Demokratisierung sollte möglichst in den bestehenden, gewachsenen und gewohnten Strukturen geschehen. Die einzige Alternative besteht im Aufbau einer Parallelstruktur zu den bestehenden Machtzentren. Die Schaffung eines „Aktiven Parkschützer-Aktions-Rats“ dürfte – wenn sich Aktionsbündnis und „Aktive Parkschützer“ nicht kooperativ zeigen und nicht bereit sein sollten, Macht abzugeben – sehr schwierig werden, da ein solcher interner Machtkampf die Bürgerbewegung wahrscheinlich überfordern würde.

Der ungläubige Widerstand der Mächtigen gegen eine solche Strukturreform ist menschlich und sehr verständlich – und auch in der großen Politik nur allzu oft gesehen. Gleichwohl, die Mächtigen, also Aktionsbündnis und „Aktive Parkschützer“ haben es selbst in der Hand, die längst überfällige Strukturreform aktiv mitzugestalten und sich zu öffnen und für Transparenz zu sorgen. Wenn sie sich dieser Notwendigkeit verweigern, werden sie höchstwahrscheinlich selbst dafür die Verantwortung tragen müssen, dass sich die Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21 (und damit auch ihr eigener Einfluss darin) weiter dezimiert … Aber wer weiß, vielleicht ist der Gedanke, dass das genau die Berechnung des Aktionsbündnisses und der “Aktiven Parkschützer” oder zumindest von Teilen von ihnen sein könnte, gar nicht so unerhört weit her geholt. Denn beide Gremien führen, wie oben dargestellt, ein intransparentes Doppelleben mit unklarer Agenda. -weiterlesen-

Diskussion verschiedener Parkschützer zum „Transparenzbericht“