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Kopfbahnhof 21

Bis heute wird behauptet der Kopfbahnhof sei veraltet und dem Verkehr der Zukunft nicht mehr gewachsen. Mittlerweile erkennt man in der Praxis nahezu tagtäglich wie gut dieses Konzept doch ist. Immer wieder zeigt der Kopfbahnhof wie enorm flexibel er auf Störungen reagieren kann! Dabei ist K20 völlig egal, ob diese durch für S21 umgebaute Signale der S-Bahn oder durch für S21 falsch umgebaute Weichen und entgleiste Züge entsteht.

Wie oft wurde in letzter Zeit „Die Sx hält heute am Hauptbahnhof Oben!“ durchgesagt? Verkehrsgutachten zu Stuttgart 21 sind schön und gut (mal unhinterfragt wie viel daran wirklich richtig ist) aber die Realität jeden Tag zeigt doch auf was es ankommt! Ich möchte hiermit auf die ein oder andere Broschüre zum Kopfbahnhof 21 hinweisen. Leider sind die meisten eher älter (2011) aber das macht ja nicht viel den die sogenannten Planungen bei Stuttgart21 sind schließlich wesentlich älter. Kopfbahnhof 21 weiterlesen

3 Jahre sinnlose Naturzerstörung

Auch nach drei Jahren der Rodung des Mittleren Schlossgartens ist weiterhin so gut wie nichts geklärt worden. Brandschutz genauso offen wie Nesenbachdükerbau und viele weitere Details wie zb. der „Filderbahnhof“ uvm. Einige Parkschützer fanden sich ein um an diesen Tag der Schande im Jahre 2012 zu erinnern.

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( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Großprojekte – hier diesmal BER

Es wird wie ich finde mal wieder Zeit, auf eine Dokumentation zum Flughafen BER aus dem Jahre 2012 aufmerksam zu machen.

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Es spricht (Aufgrund der bisherigen Erfahrungen) übrigens rein gar nichts dafür das es bei Stuttgart 21 – einem noch lange nicht gebauten Großprojekt – anders sein wird. Verfolgt man sämtliche bisher veröffentlichte Informationen, sind bei Stuttgart 21 ebenso immer noch die Probleme mit dem Brandschutz ungeklärt. Also auch hier wird es offenbar so sein, dass dieses Projekt (mit Ansage!) niemals eine Betriebserlaubnis erhalten wird.

ber3( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Das unverstandene Förderband

Es war einmal ein Förderband. Schon früh erkannte man, dass es ANDERS war. Die anderen kleinen Förderbänder erkannten das auch, aber sie hatten Angst vor ihm, da es so sehr ANDERS war. Keines der Förderbänder wollte mit ihm spielen! Das machte Mama Förderband so traurig, dass sie dem kleinen Förderband sogar einen Hund schenkte – aber selbst dieser spielte nicht mit Ihm. Der Hund fand auch, dass es mächtig ANDERS war. Papa Förderband hängte dem kleinen Förderband letztlich einen Knochen um die Motoren, damit der Hund wenigstens eine kurze Zeit mit ihm spielen würde. Es gelang nur sehr unbefriedigend – der Hund fraß bald nur noch Gemüse da ihm die Knochen zu riskant aufgehängt waren.

Gestählt durch seine schwere Kindheit, wurde das Förderband immer größer und stärker. Die Schule der Förderanlagen bestand das Band mit Leichtigkeit – kein Wunder bei dieser neuen Technologie, die es so ANDERS machte. Trotzdem bekam das Förderband eine Auszeichnung nach der anderen für seine große Leistung beim Fördern von Dreck. Es spezialisierte sich schnell auf Dreck aller Art. Es war das leiseste Band von Allen – kein Wunder denn es war ja ANDERS!

Kein Dreck war ihm zu dreckig, ihm graute vor gar nichts! Selbst die sinnlosesten Projekte faszinierten das Förderband. „Hauptsach dr Dreck isch weg“ war schnell das Motto des Förderbandes mit schwäbischen Fundamenten. Heute träumt es von einem Job bei Stuttgart 21! Es hatte sich (als es die Infos der Planfeststellung 1.1 gelesen hatte) schon so sehr auf den Job gefreut – da es nach den Vorgaben für dieses Projekt so sehr geeignet erschien. Es war ja so ANDERS!

Aber dann bekam der lange Fritz den Job, obwohl er doch nur ein normales Förderband war. Fritz hatte immer die besten Noten in der Schule, obwohl er so laut quietschte, dass selbst die alten Fahrradpumpen auf ihn neidisch waren – aber seine Familie hatte Beziehungen…

Was soll der Quatsch?
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( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Fenster in die Vergangenheit

Mit einem kleinen musikalischen Rückblick von der 120. Monatagsdemo möchte ich auf die 250. Montagsdemo am 08.12.14 auf dem Arnulf-Klett-Platz hinweisen. Oben Bleiben!


Eva Graeter, die Gründerin und große Seele des „Parkorchesters Compagnia Sackbahnhof“, singt auf der 120. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 ihre sehr berührende Version eines der besten Chansons von Hildegard Knef: „In dieser Stadt“

Mit einem großen Dank an Walter Steiger für dieses Video/Text!

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Rund um den Stuttgarter Kopfbahnhof

Ein paar Impressionen vom 23.11.2014 Rund um die traurigen Reste eines einst bemerkenswerten Gebäudes. – Mehr –

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( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Rund um den Bahnhof Feuerbach

Eine der von den Bauversuchen rund um „Stuttgart 21“ stark beeinträchtigten Stellen in Stuttgart, ist das Gebiet rund um den Bahnhof Feuerbach. Hier sollen, evtl. irgendwann einmal, vielleicht die Fernbahngleise unter dem Killesberg hindurch in die Innenstatt gelangen. Seit einigen Jahren findet daher hier die Versuche von Baumaßnahmen statt, mehr als das ein oder andere  bauvorbereitetende Dreck-Umschichten ist aber noch nicht passiert. Den aktuellen Stand habe ich heute hier dokumentiert. (link) Erkennbar sind die Versuche der Vorbereitung von Baustellen- und Rettungszufahren, die zaghaften Vorbereitungen einer neuen Personenführung und die Versuche der Vorbereitung einer Verlegung der Fernbahngleise um Platz für das irgendwann in Jahren stattfindende abtauchen der Gleise zu machen.

Was genau wird den nun hier geplant? Die Fernbahngleise (hier rechts in Bild rot) sollen irgendwann zwischen (grün) den jetzigen Fernbahngleisen und der S-Bahn (hier lIMG_6856_2inks im Bild) abtauchen und unter den (stehts in Betrieb befindlichen S-Bahngleisen) abtauchen und dann in einem Tunnel verschwinden. Danach kreuzt dieser Tunnel auch die Straßenbahnlinien U13 / U6 und die B295 um dann evtl. vielleicht  im Bereich der heutigen „Jägerstraße“ in den Halbschrägtiefbahnhof unter dem heutigen Stuttgarter-Kopfbahnhof anzukommen.

Während der jahrelangen Bauversuche an S21 darf keine der vielen sensiblen Hauptverkehrsadern unterbrochen werden. Die wichtigen Verbindungen der Bundesstraße 295, der S-Bahnlinien S4, S5, S6 und die Stadtbahnlinien U13 sowie U6 stellen einen enorm anfälligen Knotenpunkt für Stuttgart an genau dieser Stelle dar. Ebenso stellt der reibungslose Personenstrom tausender Schüler und Angestellten in Feuerbach ein Problem dar. Zusätzliche Personenbrücken während der Bauzeit sollen die Schüler und Angestellten der Firmen (zb. Bosch) trotzdem evtl. an ihre Ziele leiten. Die bisherige stark genutzte Unterführung im Feuerbacher Bahnhof wird weg fallen, sobald die vielleicht abtauchenden Fernbahngleise sie zerschneiden werden. Trotz der schon vor Jahren stattgefundenen sinnlosen Rodungen rund um den Bahnhof, ist hier nur eine sehr sehr schleppende wiederwillige Bautätigkeit zu erkennen. Von großen Fortschritten ist bisher noch nichts zu sehen. Die wenigen Arbeiten lassen sich nach Beenden der kostspielig aber sinnlosen Bauversuche an S21 mit wenig Aufwand wieder zurück bauen. Bleibt also gespannt abzuwarten wann die Rückbaumaßnahmen starten und ob diese dann genauso langsam und unmotiviert stattfinden werden.

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( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

 

Sturmgeschädigter Baum ohne Juchtenkäfer-Befund

Nach einer Stürmischen Nacht, wurde an einer alten Blutbuche im Rosensteinpark eine große Baumhöhle offen gelegt (sww berichtete). Nun wurde am 31.10.14 durch einen von der Wilhelma beauftragten Gutachter geprüft, ob dort „Entwicklungsstadien des europarechtlich streng geschützten Juchtenkäfers oder national geschützter Tierarten (besonders Rosenkäfer und verwandte Arten)“ vorhanden sind.

Schreiben 05.11.14 - Amt für Umweltschutz Auszug 3
Schreiben 05.11.14 – Amt für Umweltschutz Auszug 3

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