Schlagwort-Archiv: mittlerer schlossgarten

Impressionen rund um Stuttgart 21

Heute gibt nach einiger Zeit mal wieder ein „Rund um…“ aus Stuttgart. Da es doch so manches zu sehen gibt und ich Lange keine Bilder mehr gezeigt habe – ist es ein „Rund um den HBF“, ein „Rund um den Mittleren Schlossgarten“, ein „Rund um den Nordbahnhof“ und ein „Rund um den Bahnhof Feuerbach“. Schwerpunkt allerdings Stuttgart 21-Themen. Wer möchte schau auch ins Archiv – allerdings sind es wie erwähnt schon einige Bilder geworden…

Reste des sog. "Liegenden Eifelturm"
Reste des sog. „Liegenden Eifelturm“

IMG_2177Panorama "H7, U12 und Citygate"

Panorama „H7, U12 und Citygate“

Panorama "Kurt-Georg-Kiesinger-Platz"
Panorama „Kurt-Georg-Kiesinger-Platz“

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(Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Versammlungsfreiheit ist Grundrecht

von Jochen Schwarz

Polizeiwillkür nur im Unrechtsstaat!?

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat es sich nicht nehmen lassen, zum härtesten Mittel zu greifen, dass der Staatsgewalt bei uns zusteht: der Freiheitsentziehung. Durch eine zweitägige Erzwingungshaft soll ich dazu gepresst werden, die verhängten 100 € Bußgeld zu bezahlen, oder durch andere bezahlen zu lassen. Das werde ich nicht tun. Das wissen die Herren und Damen auch – aber sie wollen mich bestrafen, auch wenn das nicht zulässig ist. Und das muss eben noch jetzt sein, bevor das Verwaltungsgericht den Polizeieinsatz vom 15.2.2012 für rechtswidrig erklärt. Versammlungsfreiheit ist Grundrecht weiterlesen

3 Jahre sinnlose Naturzerstörung

Auch nach drei Jahren der Rodung des Mittleren Schlossgartens ist weiterhin so gut wie nichts geklärt worden. Brandschutz genauso offen wie Nesenbachdükerbau und viele weitere Details wie zb. der „Filderbahnhof“ uvm. Einige Parkschützer fanden sich ein um an diesen Tag der Schande im Jahre 2012 zu erinnern.

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( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

15.2. – Amtsgericht beteiligt sich am Gedenktag

von Jochen Schwarz

Zwei Tage Haft nach drei Jahren Denkblockade

Ende Januar hat das Stuttgarter Amtsgericht die Verhängung von zwei Tagen Erzwingungshaft gegen mich beschlossen. Damit könnte, bei den üblichen Verwaltungswegen, ein Haftantritt zum 15.2. möglich sein. Passender geht es kaum: zwei Tage Freiheitsentzug für nicht bezahlte 100 € Bußgeld, verhängt für den Widerstand gegen die Vernichtung einer Parkanlage mit zweihundertjährigen Bäumen. 15.2. – Amtsgericht beteiligt sich am Gedenktag weiterlesen

Show im Zeichen der Bürgerbefriedung

Unter den Zeichen einer geheuchelten Show der angeblichen Bürgerbefriedung, veranstalteten Künstler im Auftrag der Deutschen Bahn und der Stadt Stuttgart eine Show rund um ein paar der Reste der einst majestätische Schloßgartenbäume.  Wer den ehemaligen „Mittleren Schloßgarten“ noch kannte und sich an diese großen Bäume erinnert (link) kann diese erbärmliche Show nicht ertragen.

Neun davon zogen sie aus den lagerplätzen und zersägten sie zu „Kunst“. Statt ihnen wenigstens das bishen Würde zu lassen das die Fällmaschienen der Bahn ihnen nicht schon von der Borke gerissen hatte, mußten sie her halten für eine Show die kein Bürger annahm. Fast keine Besucher gaben sich die Blöse dieser öffentlichen Leichenfledderei beizuwohnen. Selbst zur „Vernissage“ am letzten Samstag nicht. 

Mehr ekelhafte Bilder vom Gemetzel (link)

Wie viel Blödsinn lassen ihr „Deutsche Bahn“ und „Stadt Stuttgart“ euch den noch einfallen um die Menschen zu verhöhnen und Euer Gewissen zu beruhigen? Reicht es nicht, dass Ihr alle Leute mit eurem schlichten Spruch verarscht habt? Reicht es nicht, dass Ihr alle Bäume gefällt habt? Was braucht ihr den noch um eure Aroganz und Überlegenheit zu demonstrieren? Ah ich weiß Euren Müll 21 Bahnhof das gibt euch den Kick. Nunja dann zeigt doch endlich mal was ihr so drauf habt – die letzten Jahre kam ja nur Dreck und Zerstörung dabei raus. War das schon Alles? Das ist aber erbärmlich. Und lasst die Bäume ruhen – IHR seid erbärmlich! 

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Gerodet, verrottet und nun öffentlich ausgestellt – Bäume in Stuttgart

IMG_7650Im Februar 2012 wurden sie gerodet – gefallen für ein Sinnloses Infrastrukturprojekt bzw. ein größenwahnsinniges Immobillienprojekt. Die Bäume im Mittleren Schlossgarten wurden einer Baubrache geopfert, welche bis heute noch größtenteil unverändert und ungenutzt ist. Zwei Jahre lang wurden Dreckhaufen hin und her geschoben und ein paar Rohre zum rosten aufgebaut. Die Bäume wurden entgegen aller „Sprüche“ bei der sogenannten „Schlichtung“ , zuerst gerodent dann größtenteils geschreddert oder als Totholz (inklusive geschützter Juchtenkäferlarfen) in den Wald geworfen. Mit einem kleineren Teil davon wurde eine Show vorbereitet mit der nun am Montag (08.09.14) fortgefahren wird. Gerodet, verrottet und nun öffentlich ausgestellt – Bäume in Stuttgart weiterlesen

greenwashing der Schlossgartenbäume

IMG_2881Bereits im November 2011 begann die Stadt mit ihrem greenwashing der Zerstörung des Mittleren Schlossgartens. Damals engagierte man für viel Geld den Schönredner Ortwin Renn dessen Spezialität das vortäuschen von Bürgerbeteiligung zu sein scheint. Doch an den entscheidenden Treffen wurde zwar öffentlich von Beteiligung gesprochen, das „Expertengremium“ war aber nur für Presse zugänglich! Hier wurden dann Entscheidungen beschlossen und  verkündet – von Bürgerbeteiligung war dabei nie praktisch etwas zu sehen. Logisch das an dem Info-Abend im Dezember 2011 – der nur den Schein wahren und die Vorgänge scheinbar transparent legitimieren – sollte fast keine Bürger teil nahmen (link) . greenwashing der Schlossgartenbäume weiterlesen

Zweieinhalb Jahre nach der sinnlosen Rodung des Schlossgartens

Demonstration gegen das Immobilien Projekt Stuttgart 21 .
Stitched Panorama
AmIMG_0548 05.08.2014 trafen sich Gegner des sinnlosen Milliardengrabs Stuttgart 21 vor den Resten des Stuttgarter Kopfbahnhofes und demonstrierten nach ettlichen über den Tag verteilten Aktionen gegen den geplanten Aushub eines Loches auf der Brache des Ehemaligen Schlossgartens.  Weder die dafür notwendige Baustraße ist nach ettlichen Jahren des Bauverzuges fertig gestellt noch die dafür nötigen Betonseitenwände sind begonnen. Auch die abzupumpenden Grundwassermengen und ebenso die generelle Finanzierung des Gesamtmurkses steht noch weit in den Sternen. Betrachtet man die allgemeine Lage der Deutschen Bahn und die fast wöchentlichen Hiobsbotschaften von massivsten Einsparungen und Problemen dann ist mehr als Fraglich wie diese Finanzierung je realisiert werden sollte. Da scheint es fast Glück das die Baufortschritte dermassen lange auf sich warten lassen. Mehr als Presseshows sind da bisher nicht gelungen und wie sich heute zeigte sind selbst die Shows nur noch ein zusammenbrechendes Kartenhaus.

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( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )