Schlagwort-Archiv: Stuttgart

S-Bahn-Chaos in Stuttgart

IMG_3427Ein neu gestartetes Internetportal unter der Federführung der „Ingenieure22“ und „Wikireal“ möchte nun über die Zusammenhänge und Hintergründe der aktuellen S-Bahn Misere in Stuttgart aufklären. Die „Ingenieure22“ sind ein Arbeitskreis von Ingenieuren, Eisenbahnern, Technikern und Naturwissenschaftlern der verschiedensten Fachdisziplinen, mit dem Ziel Gestaltung eines zukunftsorientierten Bahnverkehrs und dem Erhalt eines leistungsfähigen Bahnknotens Stuttgart. „WikiReal.org“ ist ein unabhängiges Faktencheck-Portal für kontrovers diskutierte Themen. Die Arbeit ist der Wahrheitsfindung auf Basis von Fakten und Logik verpflichtet, dies soll durch wissenschaftlich erprobte Methoden sichergestellt werden.

IMG_8811Jeden Tag zeigt sich nun schon seit Monaten, das sich weiter ausbreitende Chaos im Stuttgarter S-Bahnnetz. Das Internetportal soll ebenso Probleme und Misstände transparent aufzeigen und bündeln sowie Lösungswege ausarbeiten und aufzeigen. Wer sich mit Störungen, Fahrplanänderungen oder allgemeinen Problemen bei der S-Bahn melden möchte, kann sich nun unter s-bahn-chaos.de oder noch schneller auf Twitter@sbahn_chaos_de melden. Auch aktuelle Störungen sowie deren wirkliche Hintergründe lassen sich dort schnell nachlesen und evtl. verstehen.

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Wer also von Störungen bei der S-Bahn betroffen ist, meldet dort mit den Infos wie die VVS informiert hat und wie man weitergekommen ist.

IMG_8814( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Vertrocknete Rosen am Wegesrand – Villa Berg in Not

Rund um den Sanierungs-Hick-Hack Villa-Berg

UPDATE 23.06.2015STZ Artikel (link)
Stadt kauft die Villa Berg – Nach zweijährigen Verhandlungen über die Zukunft der Villa Berg gibt es nun endlich eine Einigung mit dem Eigentümer Mathias Düsterdick: Die Stadt Stuttgart nimmt das Kulturdenkmal in ihren Besitz für 300.000 Euro. 

UPDATE 30.01.14STZ Artikel (link)
CDU-Fraktion tritt von der „Mischlösung“ zurück / Verhandlungen mit OB Fritz Kuhn (Grüne) und Finanzbürgermeister Michael Föll (CDU) und PDI starten

UPDATE 15.01.14STZ Artikel (link)
PDI kauf die Villa Berg im Dezember 2013 kurz bevor die Kaufoptionen erlöschen.

UPDATE 23.07.13
Die Stadt Stuttgart beschließt am 23.07.13 im Ausschuss für Umwelt und Technik die Villa zu erwerben, zu sanieren und öffentlich nutzbar zu machen. Ebenso möchte die Stadt die leerstehenden SWR Filmstudios kaufen, abreisen und in Park verwandeln. Stuttgart sieht darin eine einmalige Chance, die Bausünde der Fernsehstudios wieder gut zu machen und den Park wieder herzustellen.

(Text danintown/cams21 Bilder schaeferweltweit.de)

Am 19.07.13 lud die Gemeinderatfraktion „Freie Wähler“ in die Villa Berg ein, um sich unabhängig von geschönten Grafiken und Präsentationen ein Bild vor Ort machen zu können. Aufgrund der Besitzverhältnisse wurde von der Property Development Investors GmbH (PDI) auch eine Präsentation (siehe zb. hier) ihrer Planungen damit verbunden. Unabhängig davon blieb aber genug Gelegenheit sich vom Zustand der Villa Berg zu überzeugen und Ideen wachsen zu lassen. Ganz wie die Begrünung in, um und auf der Villa welche offensichtlich weitgehend sich selbst und der Natur überlassen wird.


Zur kompletten Fotodokumentation des Inneren und hier zur Dokumentation „Rund um die Villa Berg“

Was ist den eigentlich der Hintergrund der Villa Berg
(siehe auch einige Karten zur neueren Entwicklung hier )
Eine kurze Zusammenfassung von danintown / cams21:

Stolz waren sie einst auf ihr grünes « U », die Stuttgarter. Prächtig und grün verband es Vertrocknete Rosen am Wegesrand – Villa Berg in Not weiterlesen

Sandige Zeiten in Ludwigsburg

Seit Anfang Mai stehen sie nun schon in Ludwigsburg auf der Bärenwiese – die Sandwelten verschiedener Künstler aus aller Welt. Unter der Leitung von Michel de Kok entstanden große Skulpturen mit atemberaubenden Dimensionen von bis zu 9 Meter Höhe und 230 Tonnen Sand in einem einzigen Objekt ( „Feelin Baroque“ ein Schloss von Rich Varano ). Genauso begeistern aber neben den Massen an Sand, auch etliche filigrane und liebevolle Details der meist barocken Motive.

Für den tieferen Blick – www.doku-stuttgart.de

Wer sich in Erinnerungen an so manche eigene einst gebaute Sandburg am Strand zurück versetzen lassen möchte, hat bis September noch die Gelegenheit sich dort in einen der Sonnenstühle zu legen. Beim Eisgekühlten Cocktail lassen sich die Kunstwerke aus Sand und einer Schutzschicht aus Naturkautschuk stilvoll und im Strandfeeling bewundern. Bis zum 29. September täglich von 10 bis 22 Uhr kann für vier Euro, Kinder ab sechs Jahren zwei Euro, gestaunt und bewundert werden.

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Protestaktion gegen das Endlagersuchgesetz

Wolfgang Rüter berichtet vom Ort der Aktion am Regierungssitz in Stuttgart

Die Demo-Gruppe vor dem neuen Dienstsitz Villa Clay der GrünenIm Rahmen einer Protest-Aktion hatten AtomkraftgegnerInnen am Mittwoch, 3. Juli 2013, dem baden-württembergischen „Landesvater“ Winfried Kretschmann (B90/Grüne) ihre Forderungen in Form eines Einzugsgeschenks für seinen neuen Dienstsitz in der Villa Clay überbracht. Sie forderten ihn auf, den Gesetzentwurf abzulehnen und entschlossen darauf hinzuwirken, dass das geplante Gesetz heute, Freitag 5. Juli 2013, im Bundesrat keine Mehrheit findet.

_DSC4170„Winfried Kretschmann ist maßgeblicher Akteur beim atomaren politischen Täuschungsmanöver „Endlagersuchgesetz“. Sinn dieses Gesetzesvorhaben und Ziel aller vier beteiligten Parteien ist vorrangig, das unlösbare Atommüllproblem aus dem Bundestagswahlkampf raus zu halten – und der Bevölkerung vorzutäuschen, dass das Problem mit dem Atommüll lösbar ist. In Wahrheit wird es nie ein sicheres „End“-Lager geben! Wir fordern vom Ministerpräsidenten verantwortungsvolles Handeln im Interesse der Bevölkerung statt einem Regieren geleitet von machtpolitischen Kalkül und dem Profitinterresse der Energiekonzerne! Sollte der Ministerpräsident unserem Anliegen nicht folgen und uns kein Gehör verschaffen, versprechen wir ihm bereits jetzt auch bei diesem Thema unseren künftigen Ungehorsam.“

Dokumentation von Wolfgang Rüter

177. Montagsdemo gegen Stuttgart 21

Am 24.06.13 trafen sich nach Veranstalterangaben 3.000 Menschen um erneut zum 177. Male gegen das Imobillienprojekt Stuttgart 21 zu demonstrieren. Die Schillerstraße mußte dafür einseitig gesperrt werden. Die Menschen trafen sich vor dem was die Deutsche Bahn vom Kopfbahnhof in Stuttgart übrig gelassen hat. (Man beachte dieses Bild eines Bahnreisenden aus der letzten Woche welches eindrücklich den sinnlos verursachten massiven Dachschaden der DB aufzeigt.) Nach einer Kundgebung mit etlichen Reden und Musikbeiträgen folgte ein ziemlich kraftloser und überraschend kurzer Demozug zur nur ca. 800 Meter und zwei Kreuzungen entfernten Türkischen Botschaft am Kernerplatz. Dort findet nicht nur eine Mahnwache für die Opfer der Polizeigewalt in der Türkei statt, sondern dort sind auch die meisten vom Bauwahn der DB betroffenen Häuser unter welchen direkt die Tunnel für das Milliardengrab entstehen sollen.


mehr Bilder in der Galerie

Videos von Walter Steiger:
Martina Netzer & Eckart Frowein 1
Hannes Rockenbauch 1
Dr. Matthias Ilg (Ingenieure 22)
Martina Netzer & Eckart Frowein /2
Hannes Rockenbauch /2
Heinz Pötzl (Kirchheimer gegen S21)
Hannes Rockenbauch /3
Martina Netzer & Eckart Frowein /3

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

1.Mai DGB Demo in Stuttgart

Gegen 10 Uhr startete die Demo vom Marienplatz zum Marktplatz. Ich habe hier einige Impressionen des Tages online gestellt, welche denke ich, einen recht guten Gesamteindruck transportieren.

Zur kompletten Dokumentation – doku-stuttgart.de

Zu den Reden an sich kann ich leider nicht sehr viel sagen da überschneidend eine weitere Demo vom Schloßplatz startete welche ich dann auch begleitet habe. Zu dieser anderen „Revolutionären 1. Mai Demo“ später mehr.

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Weitere Seiten zum Thema
DGB-BW
Trueten.de

Zeichen der Erinnerung – andere Seiten Stuttgarts

Insgesamt mehr als 2500 jüdische Mitbürger Stuttgarts wurden über das Durchgangslager auf dem Killesberg in die Sammel- und Konzentrationslager Riga, Izbica, Auschwitz, Buchenwald, ins Ghetto Theresienstadt und in ein Lager bei Wolfenbüttel deportiert. Die letzte Station in Stuttgart waren die Gleise am Nordbahnhofgelände.

Die meisten von ihnen kehren nie zurück.

Mehr unter … http://www.zeichen-der-erinnerung.org/

Heute nachdem die Deutsche Bahn und das Projekt Stuttgart 21 immer weiter an die Gedenkstätte heran rückt:

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de – Zuletzt veröffentlicht am 21.04.2011 )