Auf der einen Seite wird das wohl nutzloseste Werbeplakat (weil man es nicht sehen konnte hinter Containern und Bauzäunen) der Welt abgebaut. Auf der anderen Seite wird ein Förderband eingebaut und die traurigen Reste des (immer noch) funktionierenden Kopfbahnhofes weiter zerstört. Impressionen im Jahr 2014 (immerhin mehr als 2 Jahre nach der sinnlosen Zerstörung des Mittleren Schlossgartens!) rund um den Kopfbahnhof in Stuttgart. (mehr Bilder)
Neben einigen Impressionen vom Rest den die Bahn vom Stuttgarter Hauptbahnhof übrig gelassen hat, auch noch ein paar kleine Details aus dem Bereich des ehemaligen Schlossgartenflügels. Hier scheint ein Teil der Bodenplatte ungeplant eingebrochen zu sein.
Egon Hopfenzitz sprach am 05.03.2012 auf der 114. Montagsdemo vor dem Kopfbahnhof für den Kopfbahnhof. Er beantwortete dabei in einer sehr motivierenden Rede die Frage „Wie lange wollt Ihr den noch demonstrieren?“. Ich möchte diese sehr hörenswerte Rede noch einmal in Erinnerung rufen. Für ungeduldige sei die Zeit 2:37 bis 8:00 genannt, doch bei Herr Hopfenzitz gilt stehts die Regel – jede einzelne Sekunde lohnt sich immer!
Übrigens spricht Herr Hopfenzitz auch dieses Denkmal vor der damals noch existierenden mittlerweile aber so gut wie komplett sinnlos zerstörten ehemaligen Bundesbahndirektion (link) an. Wie viel der Bahn diese Ehrung und das Andenken wert ist, erkennt man schon damals (2011) am abgefallenen und nie ersetzen „E“. Wobei dieses kleine Detail wirklich nur ein Beispiel von vielen ist, welche man bei diesem Thema anführen könnte…
Nachdem die Demonstration gegen Stuttgart 21 diesen Montag wieder auf den Menschen leeren Platz vor dem Rathaus ausgewichen war, demonstrierten dort tausende Bürger gegen das Immobilienprojekt Stuttgart 21.
Nach den Reden von Peter Conradi und Winfried Wolf und ohne jegliche kulturellen Beiträge, zog die Demonstration in einem eindrucksvollen großen Zug zum Hauptbahnhof. Bilder der 208. Montagsdemo weiterlesen →
200 und kein bisschen müde! Die Demonstration gegen Stuttgart 21 vor dem Kopfbahnhof zeigte einmal mehr wie viel Energie und Power in dieser Bewegung steckt. Tot gesagt und klein geredet wurde sie stets, und doch zeigt sich immer wieder, dass die Füße auf der Straße stets verlässlicher sind als die Worte!
Schaut man sich diese Bewegung an, dann kann man nicht verstehen wieso die Parteien (mittlerweile alle außer die SöS) nur aus Bequemlichkeit, oder weil sie sich nicht anders zu helfen wissen, versuchen die Versammlungsfreiheit einzuschränken. Bereits die erste Demo nach den Äußerungen von Herrn Schairer zeigte, dass diese Versuche eher Motivation als Einschüchterung bringen. Jedenfalls konnte auch beim genauesten Hinsehen nicht erkannt werden, dass diese Menschen die Absicht haben auf Ihr Demonstrationsrecht zu verzichten. Siehe auch mein „Kommentar zur aktuellen Diskussion„