An Ostern ist Magda Bubetz (* 05. 03.1924 Bielitz | † 23.04.2019 Stuttgart) von uns gegangen. Sie war immer da, drängte sich aber nie in den Fokus, wenngleich sie auch immer vorne an der Bühne stand um ihre Botschaft zu zeigen. Jeder kannte Ihr Plakat – es war so einfach wie aussagekräftig und ließ keine Fragen offen: KOPF BLEIBT OBEN
Sie trug es immer, egal ob größte Sommerhitze oder im Regen, ebenso konsequent auch im tiefsten Winter und im Schneetreiben. Ich war ganz sicher nicht auf allen Demos auf denen Magda Bubetz war, aber es waren trotzdem immer noch sehr viele! Um Ihr nun den Platz im Mittelpunkt zu geben habe ich hier nun alle Fotografien rausgesucht.
Stitched Panorama
Stitched Panorama
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Mein Beileid den Angehörigen und Freunden. Kopf bleibt Oben!
Stuttgart 21: Das Desaster aussitzen? Zum 450. Mal: NEIN! 450. Montagsdemo gegen S21 fordert Umstieg 21
Stuttgart, 28. Januar 2019: Vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof findet die 450. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 mit rund 2000 Teilnehmern statt. Das Motto der Kundgebung lautete: „Das Desaster aussitzen? Zum 450. Mal: NEIN!“ Der anschließende Demozug führte zum Stuttgarter Rathaus. Auf der Kundgebungsbühne sprachen: Arno Luik (Enthüllungsjournalist in Sachen S21 beim „Stern“), Petra Reski (Journalistin und Schriftstellerin zum Thema Mafia) und Joe Bauer (Stuttgarter Kolumnist und Stadtflaneur). Die drei vollständigen Redetexte in Links unter diesem Text.
Die Bürgerbewegung gegen S21 erinnerte am 29.9.2018 mit einer Samstagsdemo vor dem Stuttgarter Kopfbahnhof zum achten Mal an den „Schwarzen Donnerstag“. Beim brutalen und rechtswidrigen Polizeieinsatz gegen S21-Gegner im Stuttgarter Schlossgarten wurden am 30. September 2010 etwa 400 Demonstranten verletzt, einige davon schwer.
Der Demozug führte vom Hauptbahnhof über den Gebhard-Müller-Platz, vorbei am Landtag, über Planie und Schillerplatz zum Stuttgarter Rathaus.
Schwabenstreich mit Volker Lösch vor dem Stuttgarter Rathouse
Gegner gegen das Projekt Stuttgart 21 trafen sich am 07.07.2018 vor dem Stuttgarter Kopfbahnhof um ein Zeichen gegen das unsinnige Großprojekt und für einen sinnvollen zukunftssicheren Nah- und Fernverkehr zu setzen.
Es sprachen Herta Däubler-Gmelin (PDF), Joe Bauer (PDF), Volker Lösch (PDF) und Egon Hopfenzitz mit Mut, Witz und Widerstand vor tausenden Bürgern auf der Samstagsdemo in Stuttgart.
Am 07.07.2018 findet um 14 Uhr eine Demonstration gegen das Immobilienprojekt Stuttgart 21 und für die Vernuft also den Umstieg 21 statt. Die Demo findet Zentral und am Ort des Geschehens also logischweise direkt vor dem Kopfbahnhof in Stuttgart statt. Redner sind Herta Däubler-Gmelin, Joe Bauer, Volker Lösch und Egon Hopfenzitz -> Flyer (JPG1 und JPG2)
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass S21 abgebrochen werden muss.
Seit Anfang Februar sind im Baufeld des künftigen Stuttgarter Hauptbahnhofs archäologische Ausgrabungen im Gange. Mitarbeiter des Landesamts für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart haben unter anderem Reste einer steinernen Einfassung des Nesenbachs entdeckt, die vermutlich aus dem 16. oder 17. Jahrhundert stammen, ebenso ein Stauwehr aus Holz, das im 17. Jahrhundert errichtet worden sein könnte.
Teile des alten Bachbettes des Nesenbaches
Teile eines alten Stauwehres des Nesenbaches
Umleitungsgräben, deren Funktion noch unbekannt ist
Teile eines alten Stauwehres des Nesenbaches
Fundstücke (hier Gebrauchsgegenstände und Tierreste) aus dem Bett des Nesenbaches
Teile des alten Bachbettes des Nesenbaches
Altes Stauwehr des Nesenbaches aus Eichen und Nadelhölzern. Alter noch unbestimmt.
Umleitungsgräben, deren Funktion noch unbekannt ist
Umleitungsgräben, deren Funktion noch unbekannt ist
Fundstücke aus dem Bett des Nesenbaches
Teile eines alten Stauwehres des Nesenbaches aus Eichen und Nadelhölzern. Alter noch unbestimmt.
Umleitungsgräben, deren Funktion noch unbekannt ist
Fundstücke aus dem Bett des Nesenbaches
Lage der Funde auf einer Historischen Karte
Fundstücke aus dem Bett des Nesenbaches
Umleitungsgräben, deren Funktion noch unbekannt ist
Über das Alter und die stadtgeschichtliche Bedeutung der Funde können die Archäologen derzeit nur Vermutungen anstellen. Über detaillierte Ergebnisse der wissenschaftlichen Auswertung, die erst am Anfang stehen, wird das Landesamt für Denkmalpflege zu einem späteren Zeitpunkt informieren.
Klar ist die Zukunft dieser Funde. Diese erstrecken sich auf die volle Breite des geplanten Immobilienprojektes Stuttgart 21 und werden also für S21 komplett verschwinden. Die Holzfunde werden in den kommenden Wochen für tiefere Alterbestimmungen und Herkunftsanalysen zersägt und nach einer Bodenanalyse des Flussbettes (Sedimentablagerungen / Blütenpollen etc.) wird diese Geschichte der Stadt Stuttgart den Baggern zum Opfer fallen.