Schlagwort-Archiv: stuttgart 21

cams21 – Pol. Sprecher Keilbach zur aktuellen Lage

Ein Interview von cams21 mit dem Polizeisprecher Stefan Keilbach zu den Fragen:

  • Archivbild ©2013
    Archivbild ©2013

    Anzahl der Polizei-Einsatzkräfte bei S21-Demos.

  • Videoaufnahmen bei S21-Demos.
  • Verkehrsbehinderungen durch Demos
  • Reaktionen bei Spontan-Demonstrationen
  • Zivilbeamte in Demonstrationen
  • Demonstrationsort bzw. Umgang mit Spontan-Demonstrationen als Reaktionen auf das VGH-Urteil

cams21 ist eine Plattform für freie und unkommerzielle Berichterstattung und berichtet über Lobbyismus, Politik, die Bedrohung unserer Umwelt und soziale Missstände. Hierbei legen sie den Fokus auf Themenbereiche die in den etablierten Medien zu einseitig, nicht ausreichend oder überhaupt nicht behandelt werden.

204. Montagsdemo und Rosensteinimpressionen

Mit der 204. Demo gegen das Immobilienprojekt Stuttgart 21 fand die letzte Montagsdemo im Jahr 2013 statt. An einem angemeldeten Demozug beteiligten sich ca. 200 Personen, weitere ca. 2000 Personen Demonstrierten in einer Spontandemo für die Versammlungsfreiheit und gegen Stuttgart 21 vom HBF über den Arnulf-Klett-Platz und über die Friedrichstraße / Theodor-Heuss-Straße zum Marktplatz. An der Kreuzung Kronenstraße / Friedrichstraße wartete der Demozug der Montagsdemo auf die Spontandemo und vereinigte sich dort zu einem gemeinsamen Zug über den Schloßplatz zum Marktplatz.

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Mehr Bilder im Archiv (LINK)

Neben den Bildern der beiden Demonstrationen möchte ich einige Impressionen zum Jahresende und aus dem Rosensteinpark zeigen. Zusätzlich sind einige Bilder der Baufläche am Nordbahnhof zu sehen.

 


Mit diesen Impressionen wünsche ich allen treuen Fans meiner Bilder und allen sonstigen Besuchern meiner Homepage einen guten Start ins neue Jahr! 

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Kontext: Albträume in Hohenstadt

Symbolfoto
Symbolfoto

Dem einen ist seine Wiese abgesackt. Der andere hat es amtlich, dass seine Existenz gefährdet ist. Und der Dritte fürchtet die Zeit, wenn sich die Bohrmaschine bis unter sein Gestüt durchgefressen hat. Hohenstadt liegt auf der Schwäbischen Alb und seit Anfang des Jahres am Steinbühltunnel. Das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm hat das Dorf gespalten. Weiterlesen bei – KONTEXT:Wochenzeitung 

202. Montagsdemo für die Versammlungsfreiheit

202. Montagsdemo
202. Montagsdemo

Mit einer kraftvollen, selbstbewussten Demonstration gehen am 16.12.13 tausende Bürger in Stuttgart auf die Straße. Sie zeigen damit klar, was ihnen das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit wert ist. Obwohl ihnen ihr gewünschter Demoort verwehrt wurde da durch das Urteil des Verwaltungsgerichtes und den Sicherheitsauflagen keine andere Wahl blieb, entschieden sich die Bürger anders. Sie gingen vor dem Stuttgarter Kopfbahnhof auf den Arnulf-Klett-Platz, den Ort, an dem sie ihre Demonstration angemeldet hatten. 202. Montagsdemo für die Versammlungsfreiheit weiterlesen

Fortsetzung der „Lach- und Dachgeschichten“

Die Geschichte der Bahnsteig-Überdachung im Stuttgarter Hauptbahnhof ist eine Geschichte … voller Experimente. Sicher sieht das Projekt-Sprecher Dietrich oder so mancher Arbeiter anders, aber schaut man sich dort um, was früher einmal der funktionierende Stuttgart Hauptbahnhof war, dann sieht man zur Zeit dies:

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Bereits als dieser Teil des Bahnhof noch geöffnet war, gab es massive Bedenken von Ingenieuren bezüglich der Statik des Daches. Damals ging es um massive Abbuchschäden durch die Firma SER, um Seitenwindbelastungen durch den Abbruch der Seitenflügel (Glasplatten wurden entfernt), um ein Abheben bzw. Verschieben der auf Rollen gelagerten Konstruktion (tonnenschwere Betonelemente wurden zur Stabilisierung eingebracht). Mittlerweile wurde aber noch mehr zur Destabilisierung des Daches getan, es wurde in der Mitte getrennt, Teile davon wurden einseitig an Gleis 1 abgebrochen und nun baut man Holzpfosten ein. Es scheint, damit wird der Abriss des Daches auf der anderen Seite der Betonstützen vorbereitet. Das alles in einer Zeit der Herbst und Winterstürme.

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Nach allen Erfahrungen mit dem Dach und den Baukünsten der Deutschen Bahn macht dies nicht wirklich den Eindruck von einem sicheren Bauen unter rollendem Rad – sprich mit Personenverkehr unter diesem Dach. Die Besucher des Bahnhof werden zwar durch Holzzäune vor dem Anblick geschützt – das tonnenschwere Dach wird dies aber nicht hindern, wenn es mal nicht so läuft wie die DB es geplant hat! Wie so ein Bau mitten in einer Landeshauptstadt überhaupt ablaufen darf, ist mir ein Rätsel! Schaut man nur ein paar Meter weiter sieht man z.B… Folgendes:

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Diese mittlerweile freischwebende Ecke eines zweifellos auch ziemlich schweren Werbeplakates, hängt auch direkt an diesem Dach dran. Abgesehen davon, dass ein Umstürzen des Plakates durchaus einige Arbeiter verletzen könnte, würde das sicherlich eine nicht unerhebliche Auswirkung auf die komplette Konstruktion bis hinüber auf Gleis 16 zu diesen Holzstämmen haben.

Gibt es auf dieser Prestige-Baustelle (in Zeiten als dort noch Schwarzarbeiter erwischt werden durften, nannte sie sich noch groß „Herz Europas“) eigentlich eine Bauaufsicht?
Sitzt der Bauleiter schon in einem der ausgedienten, berüchtigten Wasenkontainer oder hat sich zumindest schon mal dort häuslich eingerichtet?
Gibt es noch einen Bürgermeister, den es interessiert wie die Gäste seiner Stadt ankommen?
Wird die Trauerfeier der evtl. zu erwartenden Toten dann auch der gleiche Geistliche halten, welcher bei diesem Projekt Schächte als Tunnel erklärt und um Gottes Hilfe bei so einer Planung bittet?

Fragen über Fragen … the answer my friend is blowin´ in the wind …  

Zu allen Bildern von den Dachdetails vom HBF

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Fehlentwicklungen im Bereich Verkehrsinfrastruktur

Dargestellt in diesem Beitrag werden Fehlentwicklungen im Bereich der Verkehrsinfrastruktur. Unter besonderer Berücksichtigung des Projektes Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm. Quelle Youtube – Stefan Otto

Sehr gute Erarbeitung der aktuellen Lage bei der Bundesweiten Entwicklung der Infrastruktur Bundesweit und den Zusammenhang mit Stuttgart 21! Bitte auch die aktuelle Baubilanz beim Projekt Stuttgart 21 beachten.

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Knoten im Rohr – oder Knopf im Ohr

Petermanns Flaschenpost – Erörterungstermin 7. Planänderung – Teil 18

Flaschen_Advent_kleinDas Regierungspräsidium scheint diese Erörterung als reine Privatveranstaltung zu verstehen, bei der es nur um den eigenen Erkenntnisgewinn zur Abarbeitung einer Pflichtaufgabe geht. Deshalb wurde nur noch ein Fortsetzungstag angesetzt. Man möchte offenbar einem formalen Klagegrund vorbeugen, weil der zunächst angesetzte TOP 7 nie aufgerufen wurde. Dass die anderen Tageordnungspunkte (inhaltlich viel bedeutender) nie beendet wurden, scheint man hinnehmen zu wollen. Und, ganz unüblich, auch den Standard „Sonstiges“ lässt man unter den Verhandlungstisch fallen.

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Die inzidente Umweltverträglichkeitsprüfung – Eine Analyse der Protokolle

Petermanns Flaschenpost – Erörterungstermin 7. Planänderung – Teil 17

Flaschen_Advent_kleinDiese Wortschöpfung der Leiterin des EBA-Stuttgart könnte ebenfalls im Umweltrecht Geschichte schreiben. Gemeint ist damit, dass weil man die Anträge der Bahn an das Regierungspräsidium weitergeleitet habe, sei damit automatisch eine gesetzlich notwendige Vorprüfung durchgeführt, die sich allerdings nicht auf Papier verdinglicht habe. Zwischenzeitlich hat man also nun nachträglich vorgeprüft und im Internet verdinglicht. Diese Handhabung entspricht Schiebergeschäften auf einem Schwarzmarkt (um ein mildes Beispiel zu wählen) – da gibt es auch kein Prüfergebnis, keinen Kaufvertrag und mit der Bezahlung ist allem zugestimmt. Eine formale Kleinigkeit ist dieses Vorgehen sicher nicht.

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