Archiv der Kategorie: Stuttgart21

Wenn ein ehrenwerter Kaufmann rechnet

Rechnen mit Dr. Grube(von Walter Steiger)

32,8 + 5 = 54
Hatte Dr. Grube Fieber? Schlecht geschlafen, schwer gegessen, einen in der Krone? Hat er sich verrechnet? Oder einfach nur mal wieder frech gelogen? 54 Züge in der Spitzenstunde? Bravo, Dr. Grube! Sie sind ein Genie!
Dass das noch niemand aufgefallen war – ist doch klar: 17 Gleise = 38 Züge, 8 Gleise = 54 Züge. Logo.

Grube_101117_schaeferweltweit_thumbNoch ein Beispiel? – Aber gerne: Laut Aussage der Bahn ist der Abbruch des Projekts um 77 Mio. Euro teurer als dessen „Weiterbau“. Legt man Ausstiegskosten von ca. 400 Mio. zugrunde, kostet Stuttgart 21 komplett also lächerliche 323 Mio. Euro. Da die Bahn die Baukosten momentan(!) aber mit 6,5 Mrd. beziffert, können wir endlich auch auf die Höhe der darin enthaltenen „Nebenkosten“ schließen: die im Umfeld des Projekts geflossenen Schmiergelder müssen sich demnach auf EUR 6.177.000.000,- (6,17 Mrd. Euro) belaufen.

Womit nun zumindest eines bewiesen wäre: so dummdreist wie Dr. Grube können WIR schon lange rechnen!

OBEN BLEIBEN !

ARD – Pleiten, Pech und Peinlichkeiten – Die Großbaustellen der Politiker

Der Flughafen in Schönefeld – Eröffnung vielleicht 2014 – die Kosten noch ungeklärt. Die Elbphilharmonie in Hamburg – Eröffnung verschoben auf 2017 – die Kosten bisher 114 Millionen, bis 2017 rechnet man mit 575 Millionen Euro. Das Landesarchiv in Duisburg – Eröffnung wahrscheinlich 2014 – die geplanten 50 Millionen Euro sind mittlerweile auf 200 Millionen gestiegen. Warum kann die öffentliche Hand nicht bauen?  – Zum Bericht –

Quelle: ARD – Das Erste

PM: AB – Nicht in Grubes Falle tappen

( Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 – 11.03.2013 – PDF )

Ministerpräsident Winfried Kretschmann muss seine Aussagen klarstellen und von der Bahn eine Gesamtfinanzierungszusage verlangen

Bahnchef Rüdiger Grube hat mit seinen jüngsten Äußerungen offenbart, wie die Bahn nach ihrem Beschluss zum Weiterbau von Stuttgart 21 die Milliarden Mehrkosten auf andere abzuwälzen gedenkt. Mit einer Klage gegen Land und Stadt auf Übernahme eines Teils der Mehrkosten hat Grube es nicht mehr so eilig. PM: AB – Nicht in Grubes Falle tappen weiterlesen

Bundesweite Demonstrationen zum Fukushima-Jahrestag

Insgesamt 28.000 Menschen fordern schnelleren Atomausstieg

Stitched Panorama

Unter dem Motto „Zwei Jahre Fukushima: Atomanlagen abschalten!“ sind am Samstag, 9. März, anlässlich des Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Fukushima rund 28.000 Menschen an vier Atom-Standorten in Deutschland auf die Straße gegangen. Bundesweite Demonstrationen zum Fukushima-Jahrestag weiterlesen

Rohre durch die Brache – Wurzelbereich der Juchtenkäfer-Platane eingeengt

09.03.13 Gastartikel von Wolfgang Rüter.

Weniger als die Hälfte Platz lässt man der Juchtenkäfer-Platane
Weniger als die Hälfte Platz lässt man der Juchtenkäfer-Platane

In dieser Woche wurden Rohrkrümmer, Zubehör und Rohrständer in die Brache geschafft und aufgestellt. Außerdem wurde der Wurzelbereich um die Juchtenkäfer-Platane herum drastich eingeengt und der hölzerne Schutzzaun näher an den Stamm herangerückt, Rohrtrassen angelegt und mit Schotter verfüllt. Demnächst soll dann das Rohrnetz zwischen Südseite Hauptbahnhof und Neckartor miteinander verbunden werden.
Zur Dokumentation

Verfahren gegen Versammlungsteilnehmer dank cams21 eingestellt

IMG_0236Die Verfahren gegen die Versammlungsteilnehmer, die im Mittleren Schlossgarten in der Nacht zum 15.2.2012 gegen die Rodung des Parks protestierten, endeten mit einer längst fälligen Einstellung – zu Lasten der Staatskasse. Und das nach 25 Verurteilungen, die mit haarsträubenden Argumenten begründet werden mussten. Das es überhaupt zu diesen Verfahren gekommen ist, liegt zu einem großen Teil an der lückenlosen Arbeit der Reporter von cams21. – Weiterlesen –

Dem Amtsgericht Stuttgart fehlen die Worte

Das letzte Verfahren gegen die Fußgänger wurde eingestellt

Gut ein Jahr nach der Räumung des Mittleren Schlossgartens enden die Verfahren gegen die Versammlungsteilnehmer mit einer faustdicken Überraschung. Mit schriftlichem Beschluss beendete die Richterin die Hauptverhandlung. Es fand bereits zuvor ein Termin statt, und nun wurde die Weiterführung abgesagt. Die Entscheidung geht zu Lasten der Staatskasse. Die schlichte Begründung lautet: „Unter Berücksichtigung der sich bislang aus der Akte ergebenden Gesichtspunkte erscheint eine Ahndung der Tat nicht geboten.“ Dem Amtsgericht Stuttgart fehlen die Worte weiterlesen