Verkehrsexperte bestätigt Bündnis-Prognosen zu Stuttgart 21
Lösungen für einen Umstieg kosten vier bis fünf Milliarden Euro weniger als der Weiterbau des Projekts „Stuttgart 21“. Zu diesem Ergebnis kommt der Verkehrsexperte Dr. Martin Vieregg in einem neuen Gutachten, das er heute in Berlin vorgestellt hat. Seine Zahlen bestätigen die Prognose des Aktionsbündnisses, dass das Gesamtprojekt am Ende deutlich mehr als zehn Milliarden Euro kosten und frühestens im Jahre 2026 fertig gebaut würde. Widerlegt werden damit auch die von der Bahn behaupteten Ausstiegskosten in Höhe von sieben Milliarden Euro: „Das sind Mondzahlen, mit denen die Bahn jede Umstiegsdebatte zu ersticken versucht“, so Bündnissprecher Eisenhart von Loeper.
Zudem kritisiert der Rechtsanwalt die weiterhin destruktive Informationspolitik der Deutschen Bahn AG: „Statt die Öffentlichkeit vollständig über das PWC-Gutachten zu informieren, lässt die Bahn die Öffentlichkeit mit minimalen Infohäppchen im Dunkel. Diese Verschleierungsmethode ist der Demokratie unwürdig.“ Vor einer Woche hatte von Loeper deshalb den Chef des Bundeskanzleramts, Bundesminister Peter Altmaier, brieflich aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die Fakten endlich auf den Tisch kommen.
Einmal mehr und sicher nicht das letzte mal werden Zeitplan sowie Kosten beim Immobilienprojekt Stuttgart 21 in die Höhe geschraubt. Wie schon immer bleibt daher auch jetzt ein Umstieg die einzig sinnvolle Konsequenz! Und zwar je früher umso günstiger. Schon zu Zeiten des Volksentscheides war eben nicht korrekt das der Umstieg mehr kostet als das Weitermurksen! Man sieht ja gerade heute wie wenig an diesem „Argument“ dran ist. Wer darauf die Standardphrase: „Aber nun wird gebaut es ist Sinnlos jetzt auszusteigen!“ bringt, der soll doch bitte einfach mal die Leidensgeschichte des BERliner-Flughafens betrachten. Wie lange weigert man sich dort nun schon die bittere Pille zu schlucken und das Scheitern einzugestehen? Wie viele Millionen hat diese Sturheit schon gekostet? Wie viel wird es noch kosten? Wie viele Jahre früher hätte man nun schon an einem funktionierenden Flughafen arbeiten können? Wer bitte glaubt dort noch an ein erfolgreiches Ende? BER ist die Blaupause für Stuttgart 21.
Daher Umstieg 21 und Oben Bleiben – alles andere ist Bahnsinn!Ausser S21pesen nix gewesen! Ein Umstieg aus S21 ist und bleibt Sinnvoller weiterlesen →
Offener Brief des Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 an den Vereinsvorsitzenden Dr. Wieland Backes
Sehr geehrter Herr Backes, sehr geehrte Freunde eines Aufbruchs in Stuttgart,
ohne für alle BürgerInnen sprechen zu können, die sich gegen Stuttgart 21 engagieren, gehen wir davon aus, dass die große Mehrheit von uns die proklamierten Ziele Ihrer Initiative, insbesondere die Ihrer Aktion am 17. September, teilen und viele sich auch dort beteiligen werden.
„Weg von der autogerechten zur menschengerechten Stadt“ – das ist uns von Anbeginn an ein handlungsleitendes Anliegen. Auch die Forderung, die autobahnartige Schneise zwischen Bohnenviertel und City zu überwinden, vertreten wir seit langem. Die Hochkultur, der sie mit der Forderung nach einem „attraktiven Kulturquartier … aktuell Priorität einräumen“, liegt uns ebenso am Herzen – als Teil eines vielfältigen kulturellen Angebots. Offener Brief an „Aufbruch Stuttgart“ weiterlesen →
PM von Rainer Braun Liebe Stellwerk S-Freunde, das Stellwerk S wächst und wächst. Die Aufbauarbeiten in Herrenberg sind in vollem Gange, werden aber bis zum vollständigen Ausbau sicherlich noch viele Monate in Anspruch nehmen. Aber: Eine Teileröffnung wie angekündigt werden wir machen am: 15. Sep 2017 Pressekonferenz zur Teileröffnung 16. September 2017 Teileröffnung der Ausstellung Stellwerk S in Herrenberg !! Ganz unspektakulär wollen wir dem Ziel Eröffnung 2. Halbjahr 2017 gerecht werden und ab dem 16. September der Öffentlichkeit den Stand der Aufbauarbeiten präsentieren. Die Anlage wird dann auch – so der Plan heute – mit einem kleinen Fahrbetrieb auf einigen Hauptstrecken funktionieren. Wie viel, dies ist heute noch nicht absehbar, da viele Reparaturen wegen Umzug, aber auch wegen vieler Renovierungsarbeiten an der mittlerweile in die Jahre gekommenen Anlage noch vorzunehmen sind. Ein Highlight haben wir dann auch zum Bestaunen: Die Stelltafel mit 8 Metern Länge wurde von den Modellbahnern nun doch aus Stuttgart mitgebracht und wird in einer Teilfunktion an der Stirnseite der Hauptanlage zu bewundern sein. Die Stelltafel ist ein Teilstück des Stellwerkes von Wolfgang Frey. Alles wurde in Eigenleistung von ihm erbaut in den Originalform und -farben des DB-Stellwerkes in Stuttgart. Die fleißigen Helfer des Stellwerk S-Teams arbeiten mit Hochdruck an einem vorzeigbaren Status, welchen viele Kenner der Szene für unmöglich hielten. Ebenso am 16. September wird das Bistro mit knapp 25 Sitzplätzen als „Kantine Gleis 16“ in Betrieb gehen. Mit kleinen Snacks, Kaffee und Kuchen sowie gekühlten Getränken soll der Besucher die Möglichkeit haben, sich zu stärken. Als weiteres Element ist ein Modellbahnartikelverkauf für Spur N mit am Start. Mit dem Internetshop DM-Toys wurde ein starker Partner gefunden, welcher ein breites Angebot im Stellwerk S neben der Kantine zum Verkauf anbietet. Die Internetseite kann unter www.dm-toys.de abgerufen werden. Somit kann ab dem 16.September die Anlage von allen Fans, Interessierten und Freun-den besucht werden. Die Öffnungstage sind dann pro Woche von Donnerstag bis Sonn-tag, immer von 10 bis 18 Uhr. Eintrittspreise werden wir dann rechtzeitig bekannt geben. Aber eines schon: Modelleisenbahnclubmitglieder und DB-Mitarbeiter erhalten Sonderkonditionen! Dies wäre sicherlich auch der Wunsch von Wolfgang Frey gewesen.
Das „Stellwerk S“ / Rainer Braun berichtet Aktuelles: Zitat:„Der Umbau des alten Restaurants „Zum Botenfischer“ in „Stellwerk-S“ zieht sich seit Januar nun bis heute hin, da nach dem Ausbau des Küchen- und Thekentraktes doch einige Schwierigkeiten aufgetreten sind, die wir nun mit der Stadt Herrenberg und dem Landkreis lösen. Die Abbauarbeiten in Stuttgart sind fast abgeschlossen, was viele Insider als unmöglich gehalten haben. Wir haben jedoch den festen Willen und auch die Motivation, auch den Transport und nun den Aufbau in den neuen Räumlichkeiten in Herrenberg fertig zu bringen, ohne zu große Schäden am Bauwerk zu hinterlassen. Ganz ohne wird es jedoch nicht gehen, dies ist allen klar. Aber den Baustil und die Kunst des Wolfgang Frey wird versucht bei den Korrekturen während des Zusammenbaus, beizubehalten. Leider ist die komplette Technik von Wolfgang Frey dem Umzug zum Opfer gefallen. Dies konnte schon bei den Planungen zum Abbau und Umzug nicht aufgenommen werden, da dies mehrere Jahre Zeit gekostet hätte, alles zu trennen und nachher wieder so zusammen zu löten wie es war. Eine neue Technik wird für den Fahr- und Beleuchtungsbetrieb aufgebaut. Dies aber Stück für Stück. Dies liegt nun vor uns und wird mit den ersten Aufstellarbeiten im Mai begonnen werden. Im Juni werden wir uns über eine Teileröffnung – wie angekündigt für das 2.Halbjahr 2017 – festlegen. Im Plan steht, daß zumindest der Hauptteil – Königsstrasse bis BW steht. Fahrbetrieb so gut wie es möglich sein wird. Danach kommen Stück für Stück die restlichen Teile (S-West, Cannstatt, Pragfriedhof, Wilhelma, etc.) hinzu. Je nach Vorwärtskommen und auch technischen Möglichkeiten. Das Stellwerk selbst, welches Wolfgang Frey 1:1 dem Original im Stellwerk Gleis 16 nachgebaut hat, ist geplant zum Teil aufzubauen um dort dann die neue Technik zu installieren. Es werden sicherlich noch einige Überraschungen auf uns und somit auch auf alle Modellbahnfreunde zukommen, welche wir aber gemeinsam sicherlich gut meistern werden“ Zitatende
Keine vier Jahre sind vergangen seit die Deutsche Bahn für ihr Immobilienprojekt Stuttgart 21 den Mittleren Schlossgarten abgeholzt, geschreddert und vernichtet hat. Seit dem ist es nicht mehr möglich mit ein paar wenigen Schritten aus dem Südausgang des Stuttgarter Kopfbahnhofes oder auch aus der Arnulf-Klett-Passage direkt unter die alten Parkbäume zu treten.
Stitched Panorama
Vor diesem Hintergrund erscheint es nun enorm bitter und verlogen, dass ausrechnet der sogenannte „Einkaufsbahnhof“ nun mit einem Warteraum mit „grüner Oase“ wirbt. Bebildert mit Bäumen würde der Raum Ruhe und Entspannung ausstrahlen wirbt die Werbereferentin auf deren Website. Was für ein Hohn und Spott wenn man bedenkt das all dies für viele Stuttgarter einer der Hauptgründe gegen das Sinnlose Milliardenloch Stuttgart 21 war. Wie man unter anderem auf der Seite der Baumpaten heute noch sieht, grenzte der Stuttgarter Kopfbahnhof bis 2012 direkt an eine REALE grüne Oase! Heute bleibt zur Entspannung nur noch ein stickiger Warteraum oder die herunter gekommene versiffte Passage unter dem Arnulf-Klett“platz“. Vorbei die kühlende Wirkung in den heißen Sommern welche durch das Klima der Bäume und Wiesen entstand, lediglich wenige Schritte vom Querbahnsteig direkt an der Haupthalle des Bahnhofs entfernt.
Wer sich heute im Wartebereich der Deutschen Bahn im Stuttgarter Hauptbahnhof entspannt und dort ernsthaft an Bäume, Wiesen und Felder denkt sollte nicht vergessen wem er verdankt dass dies nicht mehr Realität sondern nur noch billiges Pixelwerk auf Klebefolie und von einer drittklassigen Werbefirma ohne Gespür für die Emotionen der Menschen ist.
Das vier Jahre lange bangen um die Zukunft des einzigartigen Stuttgarter Stadtmodelles von Wolfgang Frey hat nun ein Ende gefunden. Das legendäre Spur-N Modell wurde nach Herrenberg verkauft. Dort wird es in direkter Sichtweite des Herrenberger Bahnhofs im umgebauten ehemaligen Restaurant „Zum Botenfischer„ sein neues Zuhause finden.In den kommenden Monaten werden dort zahlreiche Wände und selbst die Restaurantküche Platz für diese Anlage machen. Rainer Braun der neue Besitzer hat vor dort ab dem zweiten Halbjahr 2017 ca. 180m² der sagenumwobenen Anlage der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Rainer Braun vor den ersten bereits transportierten 15m² der Anlage
Damit verwirklicht er einen kühnen Plan den viele Experten für unmöglich gehalten haben. Seit dem frühen Tod des Erbauers Wolfgang Frey (52) im Jahre 2012 haben sich etliche Spezialisten schon für die Anlage interessiert. Unter anderem kamen Speziallisten des Miniatur Wunderland Hamburg wie auch die Fachleute von Märklin zur Begutachtung nach Stuttgart. Letztlich lehnten aber doch alle ab und sahen es für Unmöglich oder zu Aufwendig an diese enorm große, verwinkelte und detaillierte Anlage abzubauen. Rainer Braun hingegen hat sich der Aufgabe gestellt. Mit dem Umzug des Hauptbahnhofes, des Güterbahnhofes und einem Teil der Innenstadt (alles selbst in den Gebäudehöhen im Maßstab 1:160 und auf dem Stand von 1980) gelang es Ihm bereits das Herzstücks der Anlage und damit ca. 15 m² der Anlage in ein Interimsquartier nach Herrenberg umzuziehen. Wer es dort schon jetzt (durchs Schaufenster und von weitem) sehen möchte kann dies im Einkaufszentrum Nufringer Tor machen oder die sechs bisher umgezogenen Module am 21. und 22.01.2017 während der Modellbauausstellung in der Stadthalle Herrenberg besichtigen.
Rainer Braun arbeitet beim Umzug sowie der anschließenden Restaurierung und Inbetriebnahme der Anlage eng mit dem Modelleisenbahn Club Herrenberg sowie dem N-Club International zusammen. Im Rahmen des Umzuges wird die Anlage von der bisherigen analogen Steuerung auf die digitale Steuerung umgebaut. Leider ist es nicht möglich das Stellwerk welches von Wolfgang Frey 1:1 aufgebaut wurde mit umzuziehen. Es wird nur das Stadtmodell in Herrenberg zu sehen sein. Geplant ist aber auch den Rest der einst ca. 750 m² großen Anlage in Bildern dokumentiert zu zeigen und das Andenken an Wolfgang Frey hochzuhalten.
Wolfgang Frey schieb zum Stellwerk: „Das Zentralstellwerk „Sf“ . In Betrieb genommen im November 1977. Dieses Stellwerk war lange Zeit das grösste Stellwerk in Europa. Sechzig Mitarbeiter im drei Schichtsystem arbeiteten rund um die Uhr um die Sicherheit und Pünktlichkeit zu gewährleisten. Das Stellwerk hatte damals einen Erstellungswert von 68 Mio. DM und war das modernste seiner Zeit. Im Modell war es nicht ganz so teuer aber schwer zu basteln. ca 1500 Messingteile wurden verlötet…“
Hier im Bild – die Einfahrt der S-Bahn in den Untergrund. WF: „An den Signalen „S027“ und „S028″ vereinigen sich die S-Bahnstrecken von Bad Cannstatt und Zuffenhausen. Im Berufsverkehr kommt es hier zu Rückstaus. Ab diesem Punkt verkehren die S-Bahnen unterirdisch durch Stuttgarts Innenstadt. … Typisch für Stuttgart Hbf sind seine Überführungsbauwerke. Hier bündeln sich nicht nur die Ferngleise von und nach Zuffenhausen und Bad Cannstatt, sondern es werden auch noch die Rangierfahrten von und zum Abstellbahnhof durchgeführt. Ein Knotenpunkt besonderer Art. Im Modell aus Polystyrol, Karton und Holz ausgeführt.“ (Wolfgang Frey 22.03.2008)
Das faszinierende und wahrlich einzigartige Kunstwerk das Wolfgang Frey über 25 Jahre lang erschaffen hat zeigt sich vor allem in den unglaublich Kreativen Ideen. Da wurden aus schlichten Wunderkerzen Straßenlaternen und aus Müll und alten Schildern wurden ganze Häuserzeilen uvm. Gerade diese Kreativität macht allerdings den Abbau nun enorm Kompliziert. Jeder Sägeschnitt wird zum Risiko, jede Fassade birgt neue Herausforderungen und ungeahnte Überraschungen. Nach einem Transportschaden zeigte sich zb. das der Unterbau des Kaufhofparkhauses aus schweren Holzbrettern und nicht nur leichter Pappe bestand. Rainer Braun schreckt das allerdings alles nicht. Er ist fasziniert vom Talent des Erbauers und sieht die Probleme als überwindbar an.
Wolfgang Frey schieb zum Stellwerk: „Das Zentralstellwerk „Sf“ . In Betrieb genommen im November 1977. Dieses Stellwerk war lange Zeit das grösste Stellwerk in Europa. Sechzig Mitarbeiter im drei Schichtsystem arbeiteten rund um die Uhr um die Sicherheit und Pünktlichkeit zu gewährleisten. Das Stellwerk hatte damals einen Erstellungswert von 68 Mio. DM und war das modernste seiner Zeit. Im Modell war es nicht ganz so teuer aber schwer zu basteln. ca 1500 Messingteile wurden verlötet…“
„Alle Gleissperren sind funktionstüchtig konstruiert. Die Zugvorheizanlagen sind aus Plastikteilchen und Gummifaden nachgebildet. … Die EX Bundesbahndirektion. Heute beinhaltet diese eine Disco. Hätten wir früher auch schon brauchen können. Der Schornstein gehörte lange Jahre zu einem Kesselhaus über die die Energieversorgung des Bahnhofs gewährleistet wurde. Seit ungefähr 20 Jahren ist dieser abgerissen.“ (Wolfgang Frey 22.03.2008)
„Ausgang von der Klett Passage in die Königstrasse. Die „Einkaufsmeile von Stuttgart“. Viiiiiiiiiiiele Geldbeutel wurden hier für unnötige Ausgaben entleert. Hauptsache Schuhe und Handtaschen sind ausreichend Zuhause vorhanden. Mehrere Damen wurden auf Grund von Preiserhöhungen von Drogerieartikeln ohnmächtig ( links untem ) …nein die Damen waren nur schlecht „angeklebt“.“ (Wolfgang Frey 22.03.2008)
„Zu einem Großstadtbahnhof gehört auch das urbane Umfeld. Hunderte Gebäude wurden orginalgetreu nachgebildet. Hier ein paar Beispiele des Bahnhofsvorplatz, Königstrasse und dem Kaufhof. Auch die Innenstadt von Stuttgart entstand so nach und nach. Immer wieder finde ich Fehler die ich aber bemüht bin zu beheben auch wenn es ein Neubau des Modells bedeutet.“ (Wolfgang Frey 22.03.2008)
„Trafohäusschen der Weichenheizung, die Sprechsäulen, und die Antriebsatrappen der Weichenantriebe sind im Eigenbau entstanden. Wert wurde auf eine weitgehend orginalgetreue Detaillierung der Anlage gelegt. Beispiel dafür sind die Gleissperren in den Wartebereichen. Diese sind aus Messingteilen erstellt. Auch Anschlussgehäuse an den Gleisen und Zugvorheizanlagen sind vorhanden.“ (Wolfgang Frey 22.03.2008)
Begeistert erzählt er von aufgesägten Türen an Modellautos mit denen Frey aus handelsüblichen LKW-Modellen einzigartige Schmuckstückte machte oder auch von Fahrzeugen die Frey nachträglich um lackierte weil diese nicht den Originalfarben der Hersteller entsprachen. Ebenso traurig allerdings auch über den bedauerlichen Wasserschaden welcher leider schon zu Lebzeiten des Erbauers große Teile der „Wilhelma“ unwiederbringlich zerstörte.
„Das Empfangsgebäude. Im Orginal von Paul Bonatz erbaut. Im Hintergrund erkennt man noch den inzwischen abgerissen Güterbahnhof. Die Bauzeit für das Modell betrug ca. 2 Jahre. Es ist auch innen nachgebildet. Ansicht des Südflügels des Gebäudes.“ (Wolfgang Frey 22.03.2008)
Nach dem Umbau der Räumlichkeiten des Restaurants in den ersten Monaten 2017 ist geplant möglichst rasch mit dem Umzug der kompletten Anlage nach Herrenberg fortzufahren. Der Umbau auf Digitaltechnik sowie der Restaurierung der Gebäudeteile die durch dem Umzug gelitten haben soll dann im Lauf des Jahres erfolgen. Auch wenn es bedauerlich ist, dass die Stellwerktechnik wohl nicht mehr erhalten werden kann, muss man für den Erhalt dieser sehenswerten Anlage mehr als dankbar sein. Das Werk von Wolfgang Frey wird so zumindest in Teilen erhalten und zudem in Ehren gehalten.
„Signalausleger „103“ des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Da der Bahnhof auf Grund seiner Konzeption sehr viele Weichensonderbauformen besitzt blieb mir nichts anderes übrig als diese Weichenkombinationen selbst zu erstellen. Bei diesem Bauzustand fehlt noch der Gleischotter den ich aus einer bestimmten Körnung von Vogelsand mache. Aber noch ist nicht aller Tage Abend…“ (Wolfgang Frey 22.03.2008)
„Die Signalausleger sind aus Messingprofilen gebastelt. Die Hängesignale sind umgebaute Standartgleissperrsignale. Das Wartehäuschen besteht aus einer Plexiglaszwischeneinlage eines Alibert Schrankes.“ (Wolfgang Frey 22.03.2008)
Interessierte an dieser Anlage sollten zum einen den Newsletter von Stellwerk S abonnieren und auch immer wieder hier auf SWW vorbei schauen oder sich in den Newsletter dieser Seite eintragen. Ich plane noch einige weitere Dokumentationen von diesem besonderen Stück Stuttgarter Stadtgeschichte zu machen.