DU UND DU – Eine musikalische Erzählung in bewegten Bildern. Ein Stern fällt vom Himmel Der Erzähler berichtet von Riesen und Zwergen Das Leben sucht sich einen Weg, trifft auf dich und berührt dich an einer Stelle, die du längst vergessen geglaubt hast.
Das neue Theaterstück des Stuttgarter Großpuppen-Ensembles DUNDU mit DUNDUMUSIK. Nach internationalen Engagements in Ägypten, China, der Türkei und Dubai sind die DUNDUs zurück in Stuttgart und zeigen am 31. Mai und 1. Juni an den Stuttgarter Wagenhallen ihre neue Produktion.
Eintritt kostenlos – Spenden erwünscht Ort: Wagenhallen Außengelände Open Air Zeit: 21.45 Uhr – Es wird ab 20 Uhr ein Vorprogramm geben.
Letzte Woche hörte ich vom Schicksal der Brigg ASTRID, sie lief am 24. Juli 2013 bei Kinsale an der Südküste Irlands auf die felsige Küste (Cork) und sank (link). Es wurde zwar versucht die Kosten für ihren Erhalt/Reparatur zu decken doch dies gelang nicht. Die Schäden waren zu groß, die ASTRID wurde abgewrackt / verschrottet. Im Jahre 2018 wäre die ASTRID 100 Jahre alt geworden. (Siehe zb. wikipedia)
Ich möchte dies traurige Ereignis zum Anlass nehmen ein paar meiner Bilder von einem zweiwöchigen Segelurlaub auf der ASTRID im Jahre 2002 zu veröffentlichen. Zum Gedenken an ein tolles Schiff. Mehr Bilder im Archiv / More Pictures (link)
Die Fahrt war ein großes Erlebnis – nicht zuletzt weil eine Brigg wie die ASTRID nicht mit Motoren gesegelt wurde. Das bedeutet jeder der Mitreisenden war nötig um die Segel zu setzen und für die jeweiligen Manöver auszurichten. Genauso war es jeden Morgen nötig die Segel auszupacken und Abends wieder einzupacken. Neben diesen Jobs war aber selbst bei Windstille genug zu tun, und wenn es nur „Deck schrubben“ oder „Ankerwache über Nacht“ war.
Die Fahrt führte damals von 12.08.02 bis zum 22.08.02 und führte über folgende Stationen: Rostock Stubbekøbing / København / Helsingør / Samsø vor Anker / Middelfart / Kiel. (Danke Caro für die Route auf deiner Homepage)
Übrigens sind diese Bilder einige der ersten die ich in der Welt der digitalen Fotografie machte. Ich bitte daher die Qualität zu entschuldigen. Wobei die Tatsache, dass man auf einem Schiff wie der ASTRID keinen Strom zum Akkus laden hatte, der Qualität der Bilder und der Auswahl der Motive durchaus gut getan hatte ;o)
Noch im Februar 2012 sprach sich kein geringerer als Baubürgermeister Matthias Hahn (SPD) mit den folgenden Worten für das Gebäude an der Heilbronnerstraße 7 aus: „Wenn es ein Gebäude in der Stadt verdient habe, unter Denkmalschutz gestellt zu werden, dann die alte Bahndirektion. Die Stadt werde deshalb einem Abbruch niemals zustimmen. Das ist bis ins Detail ein fantastisches Gebäude, das muss erhalten werden“. (link STZ) Damals legte er sein Veto ein. Selbst die CDU und die damals noch vorhandene FDP, sprachen sich für einen Erhalt aus! (Anm. d. Red. heute sind 70% davon unwiederbringlich zerstört) Letztlich wurde dann allerdings nur der Erhalt der Fassade wirklich beschlossen. Heute Mitte 2014 sieht das ganze allerdings ganz anders aus!
Wie man in diesem kurzen Video eindrucksvoll sehen kann, klafft direkt an den Gebäudefundamenten die tiefe Baugrube der U12 / Straßenbahn (SSB) Baustelle. Unter anderem sieht man hier auch, dass durch die Grundwasserabsenkung an dieser Stelle direkt unter dem Gebäude, der Grund massiv ausgetrocknet wird. Freilich ist noch lange nichts vom eigentlichen S21 Trogbau zu sehen, dieser soll ja dann letztlich das ganze Gebäude unterqueren. Was allerdings zu sehen ist sind bereits seit kurzem entstehende Gebäudeschäden in der angeblich zu erhaltenden Fassade!
ehem.Bundesbahndirektion / H7 am 26.05.2014
ehem.Bundesbahndirektion / H7 am 26.05.2014
ehem.Bundesbahndirektion / H7 am 26.05.2014
ehem.Bundesbahndirektion / H7 am 26.05.2014
ehem.Bundesbahndirektion / H7 am 26.05.2014
ehem.Bundesbahndirektion / H7 am 26.05.2014
Wie man hier erkennen kann sind große Risse entstanden. Durch die daraus resultierenden Undichtigkeiten im Dach ist Wasser eingedrungen. Wie massiv die Struktur-Schäden im Inneren sind kann man dadurch natürlich nicht erkennen. Bereits Anfang dieses Jahres (2014) wurde ja schon wieder über dieses Gebäude Spekuliert (link STZ) Da wurde die Bauüberwachung und Beurteilung solcher Fragen noch dem EBA in die Schuhe geschoben: „Dies liege „voll und ganz“ in der Verantwortung des Eisenbahn-Bundesamtes.“
Hier zum Vergleich aktuelle Wasserschäden am Kopfbahnhof in der großen Schalterhalle, verursacht durch das marode Dach welches die Deutsche Bahn seit Jahren verkommen lässt. (siehe zb. Wasserschaden Mitte 2011 – link)
Grosse Schalterhalle des Kopfbahnhofes am 28.05.2014
Grosse Schalterhalle des Kopfbahnhofes am 28.05.2014
Grosse Schalterhalle des Kopfbahnhofes am 28.05.2014
Grosse Schalterhalle des Kopfbahnhofes am 28.05.2014
Grosse Schalterhalle des Kopfbahnhofes am 28.05.2014
Grosse Schalterhalle des Kopfbahnhofes am 28.05.2014
Grosse Schalterhalle des Kopfbahnhofes am 28.05.2014
Was bleibt also letztlich übrig von den Lippenbekenntnissen der Parteien zum Erhalt dieser Fassade? Einige Steine fürs Lapidarium? Ist es wirklich damit Getan, wenn man 2012 noch große Reden schwingt und sich 2014 dann mit, „das ist Aufgabe des EBA“ aus der Verantwortung stiehlt? Fällt Nördlich des Kopfbahnhofes der Denkmalschutz genauso dem Kollektiven Wegsehen (ugs. „Kritisch Begleiten“) zum Opfer wie Südlich des Kopfbahnhofes der Artenschutz (link)?
EDIT Rückfrage bei einem Experten ergab folgende Einschätzung:
„Es ist Feuchtigkeit auf der Natursteinfassade und zwar Feuchtigkeit und Salze, was darauf hindeutet, dass das Wasser nicht vorne abläuft sondern hinter oder auf dem Naturstein aufkommt und durch diesen durchdringt und dabei Salze löst.
Der Riss im Gesims ist dem Anschein nach aber eine Arbeitsfuge o.ä, also nichts was zuerst auf Bewegungen im Untergrund hindeutet. Der Riss scheint so zuerst einmal ohne Bedeutung, ohne Feuchtigkeit auch unauffällig. Die Feuchtigkeit stammt entweder aus einer Wasserleitung, die im Dach verlegt und geplatzt oder dauerhaft nässend ist oder aber aus undichten Dachanschlüssen. Sie könnte auf kaputte Anschlüssen und Blechanschlüsse im Bereich der Darüber angeordneten Rundgaube hindeuten und aus schadhaften Anschlüssen stammen. Ohne die Untergrundbaustelle (U12) wäre das alles.
Mit dem Wissen der U-Baustelle (U12) kann ich allerdings nicht ausschließen, dass die Rissbreite durch Setzungen oder Bauteilbewegungen vergrößert wurde (da muss ich näher ran und die Rissbreite beurteilen). Es ist auch nicht auszuschließen, dass die Bauteilanschlüsse durch Bewegungen im Untergrund aufgegangen sind oder sich vergrößert haben.“
Die Anstifter veranstalteten am 28.05.14, anlässlich einer Buchveröffentlichung eine Lesung mit Diskussion, zum Thema „Strategische Einbindung – von Mediationen, Schlichtungen, Runden Tischen…“ Dazu fanden sich ca. 200 Menschen im Württembergischer Kunstverein in Stuttgart ein.
Michael Wilk, Bernd Sahler (Hg.): Strategische Einbindung, Von Mediationen, Schlichtungen, runden Tischen… und wie Protestbewegungen manipuliert werden. Beiträge wider die Beteiligung, ISBN 978-3-86841-094-5
Impressionen der 223. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 auf dem Stuttgarter Marktplatz. Auf der Bühne stellte Hans Heydemann die Wasserproben aus den Grundwassermanagementrohren vor.
Da ich weis, dass einige meiner Besucher Fans des Nesenbachs sind, möchte ich noch auf ein interessantes Detail hinweisen. Wer sich für diesen (größten) Abwasserkanal Stuttgarters interessiert bekommt zur Zeit hinter dem Breuninger einen recht seltenen Einblick in den Nesenbach! Hier an der Ecke Sporerstraße/Karlstraße ist dieser Hauptabwassersammler Stuttgarts gerade freigelegt und wird während der Umbaumaßnahmen zum Dorotheen Quartier durch ein Stahlrohr umgeleitet. Später soll er dann nach dem Bau wieder in seine heutige Lage zurückgeleitet werden.
Seit vier Jahren organisieren sich unter dem AK-Jura Menschen für die aktive Hilfe in Rechtsfragen. Alle Bürger die beim Kampf gegen Stuttgart 21 Rechtliche Probleme bekommen finden hier Ansprechpartner. Hier bekommt man schnelle Antworten wenn es brennt sowie auch die Vermittlung von Rechtsanwälten die klare Position gegen S21 bezogen haben. Anhand dieses Anlasses und vor dem Hintergrund hunderter drohender Rechtsfälle Rund um den 20.06. (link) veranstaltete der Arbeitskreis nun eine Versammlung im Mittleren Schlossgarten. Nicht zuletzt für und von den Verfolgten dieses Ereignisses damals wurde versucht etwas Spendengeld zu sammeln um die drohenden Strafen etwas abfedern zu können.