Schlagwort-Archiv: Nordbahnhof

Don Grube läd in die Grube

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©2014 Alexander Schäfer – „Schuster on the run“

Eingeladen um ein Loch zu bestaunen strömten einige, mehr oder weniger Bekannte aber ziemlich geladene Gäste, schnellen Schrittes zum Loch am Nordbahnhof. Wie viel Boni (link) es wohl für das recht sinnlose aber Werbewirksame entleeren eines Sektglases an eine Spritzbetonwand in einem dunklen Loch geben mag? Nachdem kein Kretschmann in Sicht war, hat es wohl nicht so viel Cash in the Täsch (link) gegeben. Schade aber so läuft es nun mal manchmal. Vielleicht klappts ja bei einer der nächsten PR-Shows in diesem Jahr dann reichts auch wieder für nen höheren Bonus incl. Kretschmann-Euro.

Mehr Bilder im Archiv aber Vorsicht – es ist kein Vergnügen! (link)

cams21 war auch live vor Ort – Videos (link)

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Zwischen den Jahren von Zuffenhausen nach Stuttgart

Impressionen am Wegesrand bei einer kleinen Wanderung am 30.12.13 durch die Gärten, Weinberge und Parks von Zuffenhausen, durch den Rosensteinpark bis in den Mittleren Schloßgarten.

 


Ein paar mehr Bilder im Archiv

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

204. Montagsdemo und Rosensteinimpressionen

Mit der 204. Demo gegen das Immobilienprojekt Stuttgart 21 fand die letzte Montagsdemo im Jahr 2013 statt. An einem angemeldeten Demozug beteiligten sich ca. 200 Personen, weitere ca. 2000 Personen Demonstrierten in einer Spontandemo für die Versammlungsfreiheit und gegen Stuttgart 21 vom HBF über den Arnulf-Klett-Platz und über die Friedrichstraße / Theodor-Heuss-Straße zum Marktplatz. An der Kreuzung Kronenstraße / Friedrichstraße wartete der Demozug der Montagsdemo auf die Spontandemo und vereinigte sich dort zu einem gemeinsamen Zug über den Schloßplatz zum Marktplatz.

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Mehr Bilder im Archiv (LINK)

Neben den Bildern der beiden Demonstrationen möchte ich einige Impressionen zum Jahresende und aus dem Rosensteinpark zeigen. Zusätzlich sind einige Bilder der Baufläche am Nordbahnhof zu sehen.

 


Mit diesen Impressionen wünsche ich allen treuen Fans meiner Bilder und allen sonstigen Besuchern meiner Homepage einen guten Start ins neue Jahr! 

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Rundgang durch Schuttgart

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©2013 – Wolfgang Rüter – Mehrere „Pufferwehre“ für S21

Fotograf und ebenso freier Journalist Wolfgang Rüter war am Vatertag auf einem Rundgang durch die Landeshauptstadt. Den Hauptaugenmerk richtete er hierbei auf aktuelle Baustellen des Immobilienprojekts Stuttgart 21 und der Stadtbahn U12. Seine Bilder zeigen eine Stadt zwischen Schutt, Dreck und Baukränen, welche schon jeden ankommenden Besucher in einer Baustelle begrüßt. Die Züge die Stuttgart erreichen tun dies unter den trostlosen Resten eines von der DB gezeichneten Daches des bis vor wenigen Jahren noch gut gepflegten und gut funktionierenden Hauptbahnhofes. Teils zeigen seine erschreckenden Impressionen auch die wohl zukünftigen Prellböcke des, ich nenne es mal „Notbahnhofes“, welcher in kürze den zurückgeschobenen „neuen“ Bahnhof während der vielen Jahre Bauzeit von S21 darstellen wird. Begleiten Sie den Fotograf durch die Stadt des Staubes und der Baukräne auf dem „Stadtrundgang an Himmelfahrt 2013“ (scheint eher eine Höllenfahrt zu werden.)

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Auf den Spuren des Eisenbahnerdörfle Teil 2

Nach einer Krankheitsbedingten Pause lud Hermann Gökeler wieder zum „Gang durchs Dörfle“ (siehe auch 02.01.13). Natürlich dauerte der Rundgang durch das ehemalige Eisenbahner-Wohngebiet rund um den Nordbahnhof wieder fast eine Stunde länger als geplant, bei den 3 Stunden kam aber zu keiner Minute Langeweile auf! Wie in alter Frische legte sich Hermann Gökeler ins Zeug und lies keine Minute Zweifel daran das er wieder voll und ganz auf den Beinen ist.

Gewohnt offen für alle Teilnehmer lies er auch an vielen Stellen einen Vertreter des „Info-Laden Stuttgart21“ zu Wort kommen. Meist bestätigte dieser aber zustimmend nickend die meisten Fakten die Herr Gökeler zum Gebiet am Nordbahnhof zu sagen hatte. Leider ist mir kein Angebot des Info-Ladens bekannt bei der diese eher Pro-S21 anmutenden Argumente zusammen getragen werden. Sollte es so ein Angebot geben würde ich es mir natürlich auch anhören. Möglicherweise reicht die Städtische Unterstützung nicht? Jedenfalls wurde hier um eine beträchtliche (immerhin zusätzliche 1000 €/Monat) Aufstockung gebeten…

Mehr Bilder unter doku-stuttgart.de

Zu weiteren Details dieses Gebietes empfehle ich dringend, eine der Führungen mitzumachen – solange es dieses Gebiet noch gibt! Die raschen Veränderungen der letzten Zeit (Baulich aktuell durch Stuttgart 21, sowie ein massiver Verkauf des Wohnraumes an ein Augsburger Unternehmen) lässt dafür wohl nicht mehr viel Spielraum.

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Auf den Spuren des Eisenbahnerdörfle

„Gang durchs Dörfle“ nennt Hermann Gökeler seinen kleinen ca. 3 stündigen Rundgang durch das ehemalige Eisenbahner-Wohngebiet rund um den Nordbahnhof in Stuttgart. Ich habe die Führung, zusammen mit ca. 48 Interessierten plus Hund und bei strahlendem Sonnenschein, mit der Kamera begleitet. Hier ein paar Impressionen.

Mehr Bilder in meiner Fotodokumentation

Die Kurzbeschreibung: „Jahrelang fand dieses Wohngebiet „weit draußen auf der Prag“ kaum Beachtung in der Stuttgarter Bevölkerung. Das hat sich seit den 21-Diskussionen und der aktuellen Wohnungspolitik schlagartig geändert! Die Ansiedlung hat sich nicht – wie meist falsch dargestellt – vergleichbar einem Dorf jahrhundertelang um einen Kern herum entwickelt, sondern ist seit etwa 1895, wie schon 25 Jahre früher das Postdörfle samt „Infrastruktur“ Läden und Handwerksbetrieben auf dem Reißbrett entstanden. Heute würden wir es eine Trabantenstadt nennen. Auslöser war die stürmische Entwicklung der Königl. Württ. Staats-Eisenbahn, was einen gewaltigen Bedarf an Arbeitskräften im ganzen Königreich auslöste. Die Bahnwärter, Heizer, Lokführer, Post- und Bahnschaffner wurden zum großen Teil aus den württembergischen Oberämtern (heute Landkreise) angeworben. Für diese sog. Unterbediensteten musste Wohnraum gebaut werden, von dem aus die Eisenbahneinrichtungen zu Fuß erreichbar waren, daher wurden diese Dienstwohnungs-Siedlungen oft außerhalb der traditionellen Wohngebiete gebaut. Am Eisenbahnerdörfle ist das heute noch abzulesen. Neben der historisch-baulichen Entwicklung schildert Hermann Gökeler mit persönlichem Bezug zu dieser Gegend die alltäglichen Wohn- und Lebensverhältnisse beim Gang durchs Dörfle“

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )