Jedes Jahr verleihen „Die Anstifter“ den Stuttgarter Friedenspreis. Vorschläge zu diesem Preis kann jede und jeder einreichen – ob AnStifter oder nicht. Mit ihm werden Menschen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für “Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität” einsetzen. Das sind nicht Hinz und Kunz, aber auch nicht die von der Gesellschaft eh gepamperten Großprojekte, die leichter Hand die Öffentlichkeit erreichen, wie sich gezeigt hat. Bei ihnen haben Außenseiter, die nicht besonders privilegierten Projekte, bisher die besten Chancen gehabt. Edward Snowden erhält Stuttgarter Friedenspreis weiterlesen →
Wand der Erinnerung – Opfer der Deportationen mit der Reichbahn. Gedenkstätte am original Schauplatz in Stuttgart
Aus der Serie „Deportationen auf, mit und über deutsche Gleisanlagen“. Heute ein dreiteiliger Film des SWR.
Zwei Holocaust-Überlebende im Zug von Stuttgart nach Theresienstadt. Sie teilen ihre Erinnerungen an die Deportation aus Stuttgart herraus und die Zeit im KZ mit Jugendlichen und Künstlern aus ihrer früheren Heimatstadt.
Die „Deutsche Reichsbahn“ existierte von 1937 bis 1945. In dieser Zeit wuchs Sie vor allem durch Übernahmen anderer Eisenbahnen, Erbeutung von „rollendem Material“ sowie Infrastruktur. Hauptaufgabe war es militärische Güter und Truppen zu bewegen. Einen wichtigen Beitrag leistete die Logistik der „Reichsbahn“ allerdings auch bei der Vernichtung der Juden und anderer als „Gegner“ eingestufter Menschen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die „Reichsbahn“ zuerst unter den Besatzungszonen aufgeteilt, später dann ab 1949 zur „Deutsche Bundesbahn“. Anfang 1994 wurde aus dieser dann die „Aktiengesellschaft Deutsche Bahn AG “ was sie bis heute (Ende 2014) noch ist.
Zur Serie „Deportationen auf, mit und über deutsche Gleisanlagen“.
Gedenkstätte am original Schauplatz in Stuttgart
Heute spricht Philomena Franz geborene Köhler (ab und an spricht ein gewisser Herr Lanz dazwischen – ist aber glücklicherweise immer nur kurz). Bis 1938 hatten die Musiker ihrer Familie Auftritte u. a. in der Liederhalle Stuttgart, im Lido und im Wintergarten Berlin. 1938 musste Philomena Franz wegen ihrer „rassischen“ Zugehörigkeit die Mädchenoberschule in Stuttgart verlassen. Philomena Franz arbeitete bei der Stuttgarter Firma Haga. Von der Arbeit in dieser Firma wurde sie deportiert und kam Zigeunerlager Auschwitz-Birkenau am 21. April 1944 an. (Vergleiche das Bild der Transporte vom Nordbahnhof aus mit der Reichsbahn) Sie überlebte mit der Häftlingsnummer Z 10.550
Die „Deutsche Reichsbahn“ existierte von 1937 bis 1945. In dieser Zeit wuchs Sie vor allem durch Übernahmen anderer Eisenbahnen, Erbeutung von „rollendem Material“ sowie Infrastruktur. Hauptaufgabe war es militärische Güter und Truppen zu bewegen. Einen wichtigen Beitrag leistete die Logistik der „Reichsbahn“ allerdings auch bei der Vernichtung der Juden und anderer als „Gegner“ eingestufter Menschen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die „Reichsbahn“ zuerst unter den Besatzungszonen aufgeteilt, später dann ab 1949 zur „Deutsche Bundesbahn“. Anfang 1994 wurde aus dieser dann die „Aktiengesellschaft Deutsche Bahn AG “ was sie bis heute (Ende 2014) noch ist.
Kobane-Şengal-Rojava için yardım amaclı konseri
Benefizkonzert für Kobane, Sengal und Rojava
Demokratık Işçi Dernekler Federasyonu (DIDF) tarafından Stuttgart-Wangen’de Kulturhaus ARENA’da gerceklesen konserde Kobane’a insani yardım için bağış toplanıldı. Sahneyi stuttgartlı gurup „Die ELF“ yanında Cemil Qoçgiri ve Aynur Doğan ve bir çok sanatçı paylaştı. Yardım gecesi ver.di, PerspektiveU35, AK „S21 ist überall“, Gewerkschafterinnen gegen S21 ve BV der Migrantinnen gibi grublardan destek gördü. Gecenin geliri tamamen Kobane’ye insani yadım için ulaştırılacaktır. Resimlerin devamı için ( tıkla )
Aynur Doğan
Mit einem Benefizkonzert im Kulturhaus ARENA in Stuttgart-Wangen, sammelte die Föderation der Demokratischen Arbeitervereine (DIDF) Spenden für die Humanitäre Hilfe für Kobane. Neben der Stuttgarter Gruppe „Die ELF“ traten Cemil Qocgiri und Aynur Doğan zusammen mit weiteren Musikern auf. Unterstützt wurde der Abend von ver.di PerspektiveU35, AK „S21 ist überall“, Gewerkschafterinnen gegen S21 und dem BV der Migrantinnen. Der Erlös des Abends geht komplett an die Humanitäre Hilfe für Kobane.
(TheFederation ofDemocraticWorkers‘ Associations(DIDF) organized a benefit concert at theHouse of CultureARENAinStuttgart-Wangen, to raise fundsfor humanitarian aidforKobane.In addition tothe Stuttgartgroup „Die ELF„wereCemilQocgiriandAynurontogetherwithother musicians. The donations are usedfor theHumanitarian aid forKobane.)
Mehr Bilder im Archiv (link) (More imagesin the archive)
Gecenın sonunda 17.11.2014 günü saat 18’de Marktplatz Göppingen’de üzenlenen „Solidarität mit dem Widerstand von Kobane“ altında gösteriye dikkat çekildi.
–
Der Abend endete mit einem Hinweis auf die Demonstration „Solidarität mit dem Widerstand von Kobane“ am 17.11.14 um 18 Uhr auf dem Marktplatz von Göppingen. (The evening endedwith the info for a demonstration„solidaritywith the resistanceofKobane„on11/17/14– marketplace ofGöppingen.)
Eine der von den Bauversuchen rund um „Stuttgart 21“ stark beeinträchtigten Stellen in Stuttgart, ist das Gebiet rund um den Bahnhof Feuerbach. Hier sollen, evtl. irgendwann einmal, vielleicht die Fernbahngleise unter dem Killesberg hindurch in die Innenstatt gelangen. Seit einigen Jahren findet daher hier die Versuche von Baumaßnahmen statt, mehr als das ein oder andere bauvorbereitetende Dreck-Umschichten ist aber noch nicht passiert. Den aktuellen Stand habe ich heute hier dokumentiert. (link) Erkennbar sind die Versuche der Vorbereitung von Baustellen- und Rettungszufahren, die zaghaften Vorbereitungen einer neuen Personenführung und die Versuche der Vorbereitung einer Verlegung der Fernbahngleise um Platz für das irgendwann in Jahren stattfindende abtauchen der Gleise zu machen.
Was genau wird den nun hier geplant? Die Fernbahngleise (hier rechts in Bild rot) sollen irgendwann zwischen (grün) den jetzigen Fernbahngleisen und der S-Bahn (hier links im Bild) abtauchen und unter den (stehts in Betrieb befindlichen S-Bahngleisen) abtauchen und dann in einem Tunnel verschwinden. Danach kreuzt dieser Tunnel auch die Straßenbahnlinien U13 / U6 und die B295 um dann evtl. vielleicht im Bereich der heutigen „Jägerstraße“ in den Halbschrägtiefbahnhof unter dem heutigen Stuttgarter-Kopfbahnhof anzukommen.
B295 soll hier unterquert werden.
Die Fernbahn kreuzt dann hier unter den Hauptverkehrsadern S-Bahn/Stadtbahn/Bundesstraße hindurch.
Hier kann die Fernbahn erst anfangen abzutauchen. Die B295 darf dabei nicht beeinträchtigt werden.
Verlegung der Fernbahngleise während der jahrelangen Bauversuche für S21
Während der jahrelangen Bauversuche an S21 darf keine der vielen sensiblen Hauptverkehrsadern unterbrochen werden. Die wichtigen Verbindungen der Bundesstraße 295, der S-Bahnlinien S4, S5, S6 und die Stadtbahnlinien U13 sowie U6 stellen einen enorm anfälligen Knotenpunkt für Stuttgart an genau dieser Stelle dar. Ebenso stellt der reibungslose Personenstrom tausender Schüler und Angestellten in Feuerbach ein Problem dar. Zusätzliche Personenbrücken während der Bauzeit sollen die Schüler und Angestellten der Firmen (zb. Bosch) trotzdem evtl. an ihre Ziele leiten. Die bisherige stark genutzte Unterführung im Feuerbacher Bahnhof wird weg fallen, sobald die vielleicht abtauchenden Fernbahngleise sie zerschneiden werden. Trotz der schon vor Jahren stattgefundenen sinnlosen Rodungen rund um den Bahnhof, ist hier nur eine sehr sehr schleppende wiederwillige Bautätigkeit zu erkennen. Von großen Fortschritten ist bisher noch nichts zu sehen. Die wenigen Arbeiten lassen sich nach Beenden der kostspielig aber sinnlosen Bauversuche an S21 mit wenig Aufwand wieder zurück bauen. Bleibt also gespannt abzuwarten wann die Rückbaumaßnahmen starten und ob diese dann genauso langsam und unmotiviert stattfinden werden.
Am Montag (27.10.14) war es nach 498 Tagen soweit, die 22 Jahre alte Sani brachte ein gesundes Panzernashorn(mädchen) zur Welt. Hier einige Impressionen vom Tag 5 im Leben des aufgeweckten Nashorns, welches sicher noch oft die Besucher der Stuttgarter Wilhelma erfreuen wird. Der Zoo hofft mit seinem Zuchtprogramm einen wichtigen Teil für den Erhalt dieser stark bedrohten Tierart beizutragen. Weltweit geht der vor allem durch Wilderei bedrohte Bestand immer weiter zurück. Es gibt nach Informationen der Wilhelma nur noch rund 1500 dieser Tiere.
Zum heutigen Ehrentag von Egon Hopfenzitz 42,5 Bilder der letzten Jahre – Alles gute! Auf die Dauer hilft nur Hopfipower!
Wie die Zeit vergeht: Seit dem 1. November 1929 sind bis heute genau 31.046 Tage bzw. 4.435 Wochen und 1 Tag vergangen. Ein beeindruckend langer Zeitraum, der über acht Jahrzehnte umfasst. Ohne Friseurbesuch wären die Haare eines Menschen seither um gut 9,3 Meter gewachsen. Den Rhein sind zwischenzeitlich rund 6.200 Billionen Liter Wasser hinab geflossen und der Mond ist über 1.130 Mal um unseren Planeten gekreist. An diesem Tag für vier Prozent fest auf einem Sparbuch angelegte 100 Euro wären in den 85 Jahren bis heute auf stolze 2804 Euro angewachsen.