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Blockadegruppe fordert Einstellung der Verfahren

Presseerklärung

Einstellung sämtlicher Verfahren gegen Stuttgart 21 Gegnerinnen und Gegner gefordert!

Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom 13.06.2014
fühlen sich die Gegnerinnen und Gegner von Stuttgart 21 bestätigt. Sie hatten während der nun bereits jahrelang stattfindenden gewaltfreien Widerstandsaktionen gegen das unnütze Prestigeobjekt Stuttgart 21 und bei den zahlreichen, fast wöchentlich stattfindenden Verhandlungen gegen Stuttgart 21 – Gegnerinnen und Gegner vor dem Amtsgericht immer wieder deutlich gemacht, dass ihre „Blockade-Aktionen“ im Rahmen des Widerstands gegen S21 von der Polizei falsch bewertet werden.

„Baustellenblockaden“ sind sichtbarer Protest gegen das Milliardenprojekt und dienen dazu, öffentliche Aufmerksamkeit herzustellen, urteilte das Verwaltungsgericht. Somit handelt es sich bei den Aktionen um Versammlungen, die unter die verfassungsrechtlich geschützte Versammlungsfreiheit fallen. Maßnahmen des Polizeirechts sind deshalb erst nach ausdrücklicher Auflösung der Versammlung zulässig. Bisher ignorierte die Polizei in den meisten Fällen das Versammlungsgesetz und die Versammlungsteilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen Platzverweise oder wurden wegen Ordnungswidrigkeiten verurteilt.

Die gewaltfreie Widerstandsbewegung für einen modernisierten Kopfbahnhof fordert deshalb die Einstellung sämtlicher Verfahren gegen diejenigen, die ihren Protest in Form von „Blockaden“ ausgedrückt haben und mit Bußgeldbescheiden, Strafbefehlen, Aufforderungen zu Offenbarungseiden und Androhung von Erzwingungshaft belangt werden. Weiter fordern sie die Übernahme sämtlicher Kosten, die in diesem Zusammenhang für die zu Unrecht angeklagten Demonstrantinnen und Demonstranten entstanden sind, von den politisch Verantwortlichen. Ein unabhängiger Untersuchungsausschuss muss einberufen werden, der offenlegt, warum es, obwohl es sich um legitime und vom Grundgesetz geschützte Protest- und Widerstandsaktionen handelt, immer wieder von der Polizei bestätigte Treffen zwischen dem Amt für öffentliche Ordnung, der Staatsanwaltschaft und der Polizeidirektion gibt, die Strategien entwickeln, um den Widerstand durch Repressalien zu bekämpfen.

Widerstand ist notwendig und legitim, um darauf hinzuweisen, dass Milliarden-Projekte wie Stuttgart 21 gestoppt werden müssen, um falsche Entscheidungen der Politiker zu revidieren.

Stuttgart, den 14.06.2014
Blockadegruppe der Parkschützer

Neue S-Bahn zur „Mittnachtstraße“ / Baulogistik

Die Stuttgarter Stadtteilgruppe „Nordlichter“ informierte an diesem Wochenende über die Baulogistik-Themen rund um den Nordbahnhof und Stuttgart 21. Ein interessanter Bericht incl. einem Video der Erläuterungen vor Ort findet sich bei cams21.de (link) Bilder von Wolfgang Rüter (link)Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel erläutert sehr gut verständlich die Baulogistik (auf gut deutsch „Dreck wegfahren“ ) in der  geplanten und tatsächlichen Form.

Herr Jäkel geht hier auf ein Detail explizit ein, die Anbindung der geplanten neuen S-Bahn Haltestelle „Mittnachtstraße“. Ich möchte dieses Detail hier noch einmal mit ein paar aktuellen Bildern unterstreichen welche ich diesen Monat erhalten habe. Herr Jäkel erklärt diese komplizierte Kreuzungsstelle zwischen U12, S-Bahn, Baustraße und Wolframstraße im Video an Minute 44:30 und 51:30 und 59:00

Man erkennt hier den Bau des neuen S-Bahntunnels vom HBF zur geplanten Haltestelle „Mittnachtstraße“ und zwar im Bereich zwischen „UFA-Palast“ und Wolframstraße. Wie über genau diesem  Bereich sollte eigentlich die Baustraße und auch die SSB-Linie U12 gebaut werden. Bevor die Sbahn nicht fertig gebaut ist und bevor die Wolframstaße nicht verschwenkt ist kann dies aber gar nicht begonnen werden. Wie man sieht ist bisher noch nichts vom S-Bahn-Tunnel betoniert geschweige den an einen Deckel darüber auch nur zu denken. 

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Gerichtsfest bestätigt – Polizei handelte Illegal

Das Verwaltungsgericht Stuttgart betätigte nun, dass die Polizei am 25.01.2011 unrechtmäßig handelte. (JURIS-Das Rechtsportal) Wie in dieser Zeit und viele Monate danach auch, verteilte die Polizei immer wieder gerne willkürliche Platzverweise. Hinweise auf die Versammlungen ignorierte die Polizei immer, auch Hinweise auf ihr Illegales Handeln wurden stehts abgewunken und ignoriert. Jetzt bekam die Polizei Stuttgart endliche vom Verwaltungsgericht bestätigt das sie nicht legal handelt! Die Polizei hätte die Versammlungen ordnungsgemäß behandeln müssen! Hier sieht man die Versammlung um die es geht Video von cams21 

Alle Bilder dieser Versammlung im Archiv (link),
einige Impressionen hier:

Zu allen Bildern dieser Versammlung (link)

Hier noch ein paar Videos – im ersten wird GENAU dieser Fall (Ende 2012!) gezeigt. Hier zeigt sich das die Polizei das jetzt vom Verwaltungsgericht verurteilte Verhalten über Jahre durchgeführt hat!

Das zweite Video zeigt zwar einen anderen Fall (hier geht es nicht nur um die Anerkennung der Versammlungen sondern um das verteilen von Flugblättern im Rahmen einer Versammlung) aber es zeigt weitere Fälle vom zügellosen willkürlichen Handeln der Beamten in Stuttgart im Rahmen dieser Versammlungen.

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Infoabend – Umbau Haltestelle Staatsgalerie

Die Stadt bzw. die SSB lud am 04.06.14 zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ins Stuttgarter Rathaus, um über Ihren Umbau der Haltestelle „Staatsgalerie“ im Rahmen des geplanten Bauvorhabens „Stuttgart 21“ zu informieren. Der Abend stieß, nicht zuletzt durch das von vielen befürchtete Chaos welches dieser Umbau mit sich bringen könnte, auf reges Interesse durch die Bevölkerung. Neben der Präsentation durch die Vertreter der SSB selbst wurden auch allerhand bunte Illustrationen dargeboten. Siehe zb. auch dieses sehr eigenwillige Beispiel eines „Baumes“ aus einer dieser Visualisierungen:

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Impressionen des Abends, Bilder und Pläne – so wie sie eben an diesem Abend den Menschen wirklich präsentiert wurden. Alle Bilder im Archiv (link)

Zu allen Bildern dieser Veranstaltung (link)
Bilder von Wolfgang Rüter (link)

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Politische Kultur im Umbruch? Die Medien von morgen!

Diskussion in der Reihe „Quergedacht in Baden-Württemberg“ Welche Rolle spielen die klassischen und die neuen Medien bei der politischen Willensbildung, der Politikvermittlung und der Darstellung von Politik(ern)? (Veranstalter – Das „Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg“ und „Mehr Demokratie e.V.“ )

Medien von morgen 020614 H1 from Rolf Heidemann on Vimeo.

Einzelne Teile:
Einleitung ; Sahra Händel ; Thorsten Faas ; Prof. Dr. Bernhard Pörksen ; Ulrike Winkelmann ; Ulla Fiebig ; Gerd Manthey
Rückfragen aus dem Publikum

Es diskutieren:
Gerd Manthey, Mediensekretär ver.di im Fachbereich Medien, Kunst und Industrie; Ulla Fiebig, Strategische Unternehmensentwicklung, Südwestrundfunk SWR; Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Lehrstuhl für Medienwissenschaft, Universität Tübingen; Ulrike Winkelmann, Leiterin des Innenressorts der taz

Moderation: Prof. Dr. Thorsten Faas, Universität Mainz
Videos mit herzlichem Dank an Rolf Heidemann / FlügelTV

224. Montagsdemo gegen Stuttgart 21

224. Montagsdemo in Stuttgart auf dem Marktplatz

Im Archiv-Link auch speziell Details zum Nesenbachdüker fürs Dorotheen Quartier, hinter dem Breuninger – sowie zum Thema „Tauben im H7“. Hier speziell eine „Taubenklappe im Dachstock“ als Detail.

Alle Bilder dieser Veranstaltung im Archiv (link),
einige Impressionen hier:

Zu allen Bildern dieser Veranstaltung (link)

Video mit Dank an Walter Steiger! 

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )