Schlagwort-Archiv: stuttgart 21

Am Wagenburgtunnel – vor genau einem Jahr

Sinnlos – absolut und vollständig SINNLOS – mehr bleibt dazu nicht zu sagen! Zugegeben Sinnlosigkeit bei „Stuttgart 21“ lockt keine Katze mehr hinterm Ofen vor den jeder ist es bei diesem Projekt gewohnt und erwartet nichts anderes. Der Mensch stumpft ab – sieht man ja auch bei den Kosten 2 Mrd damals – 4 Mrd. – 7 Mrd. – 11 Mrd. in dieser kranken Welt zuckt der Powershoper von Welt da nur noch mit den Schultern. Aber man stelle sich das mal vor – am 21.01.2012 räumen mitten in der Nacht hunderte Polizisten einen kleinen Abschnitt vor dem Stuttgarter Wagenburgtunnel. Danach laufen, am heiligen Sonntag, die ganze Nacht die Schredder, seit dem passierte dort nichts gar NICHTS!

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Aktueller Zustand vor dem Wagenburgtunnel

Erst unlängst bat der neue Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn darum ihm doch Orte zu nennen wo Kultur Platz hätte – Orte wie „Die Röhre“. Er möge doch bitte mal diesen Artikel als Zaunpfahl nehmen und sich damit selbst winken.

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Weiche 227 eine endlose Geschichte?

Aus aktuellem Anlass, möchte ich heute einen meiner Artikel zur Weiche 227 und dem, wegen dem Immobilienprojekt Stuttgart 21 untragbaren Zustand in Stuttgart, erneut einstellen. _DSC7953Dazu stelle ich die Frage an den neuen OB Kuhn – der möglicherweise mehr Interesse an seiner Stadt hat wie der letzte OB – Herr Kuhn möchten sie so eine Gefährdung am Hauptbahnhof ihrer Stadt wieder haben? Nach den lächerlichen Äußerungen der Bahn, ist nicht damit zu rechnen, dass beim Dach oder Gleisvorfeld in Zukunft mehr Sorgfalt von der Bahn ausgehen wird! Herr Kuhn sie kennen diese Fälle sie sind mindestens Moralisch mitverantwortlich wenn hier nichts besser wird! Weiche 227 eine endlose Geschichte? weiterlesen

Politik – mit der Lizenz zur Lächerlichkeit?

Am 15.01.2013 erzählt Sven Hantel  (DB Station&Service AG) in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik zum Immobilienprojekt Stuttgart 21 „…es gäbe keine gesperrten Weichen oder Gleise sondern „nur“ eine Untersagung von Zugfahrten…“ Dabei ist er sich nicht mal ansatzweise Bewusst wie lächerlich diese Spitzfindigkeit ist. (Die erschreckenden Bilder zum Thema die KEINEN PLATZ für schlechte Scherze oder Spielchen von Bahnsprechern lassen!)

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Es fährt kein Zug … nicht mal nach Nirgendwo – Weiche 227 ist „untersagt“

Frau Merkel wird in letzter Zeit immer wieder mit „Es kann nicht sein, dass wir nicht mehr in der Lage sind, große Verkehrsinfrastruktur-Projekte in unserem Lande überhaupt noch hinzubekommen.“ zitiert. Mehr fällt Ihr zu Stuttgart 21 und dem Berliner Flughafen nicht mehr ein.

Nun mir fällt dazu auch nichts mehr ein den sie hat vollkommen Recht! Es kann wirklich nicht sein, dass wir uns weiterhin vor aller Welt mit solchen Projekten lächerlich machen! Gerade vor dem was man über den Berliner Flughafen hört, muß man zwangsweise – die Hände über dem Kopf zusammenschlagend – rufen: „Beendet Stuttgart 21 endlich und dankt dafür das es noch geht!“ Bei „BER“ ist nun mal alles zu spät – das Kind im Brunnen – der Ofen aus – Schicht im Schacht – man kann nur hoffen das es nicht noch viel schlimmer wird. Bei „S21“ ist das glücklicherweise noch nicht der Fall!

Es kann doch nicht sein, dass wir alle uns weiter mit solchem Unsinn selbst beschädigen, nur um das Gesicht irgendwelcher Politiker zu wahren! Politiker die noch immer nicht realisiert haben, dass sie ihr Gesicht längst verloren haben. Frau Merkel hat genauso wenig wie alle anderen Politiker, die Lizenz zum lächerlich machen erhalten. Sie wurden gewählt um im Auftrag der Bürger Sinnvolles zu tun nicht um Größenwahnsinn Koste es was es wolle durch zu ziehen. Als deutscher Ingenieur muß man sich doch wirklich mittlerweile schämen für diese Haarsträubenden Beispiele der deutschen Wirtschaft!

Anzeige_Projektende_thumbNoch ist Zeit – es ist zwar 5 nach 12 beim Bahnsinn 21 in Stuttgart aber noch gibt es hier nichts, was die Behauptung „Es ist zu spät für Vernunft und Einsicht“ rechtfertigen würde! Es ist keine Schande einen Fehler zu erkennen und daraus zu lernen!

Abschließend möchte ich noch einen Bürger zitieren der in einer  sogenannten Dialog-Veranstaltungen der Bahn folgendes sagte: Es gibt KEINEN richtigen Weg etwas Falsches zu tun!

Oben Bleiben!

(Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Grube auf Phönix – Transkription

In unglaublich schneller Zusammenarbeit wurde nun das Interview mit Bahnschef Rüdiger Grube in Phönix am 13.01.13 in Schriftform gebracht. Der Dank geht an bckaemper, simonefoo, zuputu, provopoli, Backnang, Carridwen + 2 Anonyme Helfer (Twitter Namen). Hier nun das komplette Interview in Textform – zur Weiterverbreitung und Nutzung. Ich plane selbst Auszüge daraus später ausführlich zu kommentieren aber um diese Möglichkeit auch vielen anderen zu bieten nun erst einmal in kompletter Form. Quelle

 Zu Stuttgart 21: Min 24:24 – 39:00; inzwischen wurde das Gespräch vollständig transkribiert. Sicherung nach dem 1. Korrekturlauf (bck).PHOENIX Forum Manager – zu Gast: Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bahn AG
Moderatoren: Marc Beise, Süddeutsche Zeitung, Nina Ruge, Phoenix
Erstausstrahlung: So, 13.01.2013, 13-14 Uhr
http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/forum_manager_zu_gast:_ruediger_grube/553596?datum=2013-01-13

1. Einleitung, Vorstellung der Gesprächspartner (- Min 1:32)
http://www.youtube.com/watch?v=xt63H6u0n7o

(APPLAUS) Grube auf Phönix – Transkription weiterlesen

Rechtsgutachten belegt Ende von Stuttgart 21

Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21

Würde der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG trotz Milliarden nicht finanzierter Euro das Projekt „Stuttgart 21“ fortsetzen, müssten seine Mitglieder damit rechnen, für unabsehbare Schäden persönlich haftbar gemacht und wegen Untreue angeklagt zu werden. Ein Rechtsgutachten mit diesem Ergebnis hat der Jurist Eisenhart von Loeper als Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 dem Aufsichtsrat jetzt übermittelt.

„Eine dramatisch neue Lage“, so von Loeper, „hat die Bahn geschaffen mit ihrem Eingeständnis, dass Rechtsgutachten belegt Ende von Stuttgart 21 weiterlesen

Falschmeldung – Großkundgebung am 02.02.13

Es tut mir leid aber scheinbar wurden von den Architekten für K21 verfrüht Infos verteilt die noch nicht entschieden sind. Ich wurde gebeten die Info wieder zu entfernen (das damit die Verbreitung in allen Social Media Bereichen nicht mehr zu stoppen ist war denen wohl nicht klar…)

Ich entschuldige mich hiermit für die Weiterverbreitung von falsch Informationen und verstehe jeden der nun Empört ist das Sie/Er es weiter verbreitet hat (ich bin es mindestens doppelt so sehr – versprochen…). Zuverlässigkeit der Informationen ist ein extrem hohes Gut für mich daher bleibt mein Artikel zur Demo auch aus Transparenzgründen online. Ich werde in Zukunft die Infos noch zuverlässiger prüfen und aus dieser Quelle vorerst nichts mehr weiterverbreiten. 

(Wie das dann kommuniziert werden soll, wenn es dann doch morgen (13.01.13) Positiv entschieden würde ist mir ein Rätzel! -> Fragen bitte direkt an die Infoquelle http://www.architektinnen-fuer-k21.de/ stellen)

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(Information des Aktionsbündnis gegen S21 und AK ArchitektInnen für K21 und weitere Gruppen) (PDFs die verteilt wurden sind als Nachweis der Originalverteilung in meinem Besitz)

aussteigen

GROSSKUNDGEBUNG MIT REDEN,
KABARETT UND ANSCHL. DEMONSTRATIONZUG
AM 2. FEB.2013 14:00 STUTTGART SCHLOSSPLATZ
ENDSTATION STUTTGART 21 – ALLE AUSSTEIGEN!

die Volksabstimmung gilt nicht mehr
Bindung für die Politik ist entfallen
N.N

die Kostenexplosion ist offiziell
Wirtschaftlichkeit ist nicht gegeben
N.N.

der Bahnhof leistet weniger, als versprochen
gesetzwidriger Rückbau statt Verbesserung
P.P.

Kabarett
N.N.

Nach dem finanziellen Offenbarungseid der Bahn
können und müssen die Projektpartner das
Projekt jetzt stoppen.
Die Lehren aus Elbphilharmonie und Berliner Flughafen
müssen gezogen werden!

DIE ALTERNATIVE –
DER MODERNISIERTE KOPFBAHNHOF
Er ist der zukunftsfähigere und nach Wiederherstellung der
attraktivere Verkehrknoten für die Metropolregion Stuttgart.
Pünktlich, sicher, hell, benutzerfreundlich, kostengünstig.
Sein verkehrtechnisches und städtebauliches Entwicklungspotenzial
stellt S21 bei weitem in den Schatten.

RA Ulrich Ebert zum massiven Dachschaden der DB

Ulrich Ebert am 10.01.2013 an das Eisenbahn-Bundesamt ( PDF )

Sehr geehrter Herr Präsident Hörster,
sehr geehrte Damen und Herren,
zum Thema Statik des Bahnsteigdaches in Stuttgart habe ich Sie bereits vier mal angeschrieben, bislang jedoch keine Antwort erhalten.

Folgen der inkompetenten Bahnhofs-Flügelabrisse:
Zwischenzeitlich hat sich erwiesen, dass meine Hinweise berechtigt waren. Das Bahnhofsdach verlor durch den Abriss des Nord- und Südflügels wesentliche konstruktive Teile und war daher gegenüber den Anforderungen instabil und lebensgefährlich.
Ohne Eingeständnis einer Fehlplanung und mangelhaften Bauaufsicht hat die Bahn das
Bahnhofsdach ertüchtig und die nicht armierten Betonstützen, die lediglich das Abscheren
der Konstruktion an der Südflügelfassade verhindern sollten, gegen die Stahl-Trapez-
Konstruktion ausgetauscht. Im Gegensatz zu komplett statisch wirkenden Südflügelfassade mit Auflast gegen Abheben ist allerdings der Lasteintrag nun nur noch punktförmig und seitlich unten lediglich noch durch die Restmauerscheiben gestützt (Bild siehe unten). Da diese erste Nachrüstung noch vor dem Sturm am 30.06.2012 geschehen ist, ist das Dach glücklicherweise nicht eingestürzt, obwohl dieser Sturm mit 8 bis 10 Beaufort Windstärke angegeben wurde. Es hätte also tatsächlich einstürzen können! Ich hatte daher Sie, sehr geehrter Herr Hörster, mehrfach davor gefragt, ab welcher Windstärke das Bahnhofsdach einsturzgefährdet ist und der Bahnhof gesperrt werden muss.

Um die Angriffsfläche gegen Winddruck zu vermindern hat die Bahn nach diesem Sturm zusätzlich noch die Drahtglasscheiben entfernt, was fälschlicherweise mit Erschütterungen durch Bauarbeiten begründet wurde. Die Bahnreisenden sind nunmehr schutzlos den Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Entgegen den Versprechungen des Kommunikationsbüros wurde bis November kein Ersatz angebracht.

Es wird auch entgegen der Ankündigung des Kommunikationsbüros keine Plastik-Ersatzverglasung geben, weil diese Exponate der Plastikverglasungsversuchsreihe brennbar sind. Es ist bekanntlich quasi alles brennbar, es ist nur eine Frage der Temperatur.

Daher haben die Planer früher Drahtglas eingebaut. Die bislang nur entlang dem Hauptgebäude mit Kabelbindern montierten Wetterschutznetze sind jedenfalls ungeeignet, weil sie in der Nähe der Starkstrom-Oberleitungen (Fahrdraht) wegen Brandgefahr nicht montiert werden können. Eine Dampflok würde Löcher reinbrennen, vielleicht auch eine Diesellok. Es gab auch schon in Brand geratene Stromabnehmer. Brennt der Wetterschutz, tropft das brennende Material auf die Fahrgäste. Dürften aus diesem Grund keine Dampfloks mehr im Stuttgarter Bahnhof verkehren, wäre das ein ungenehmigter Rückbau gem. § 11 AEG.

Als weitere Maßnahme wurde RA Ulrich Ebert zum massiven Dachschaden der DB weiterlesen

Völlig neue Töne zu S21 aus dem Rathaus

(komplette Rede Link) Ausschnitt ist aus der Rede von Oberbürgermeister Fritz Kuhn Minute 99 bis 105 zum Thema Stuttgart 21

Ausschnitt (Teil S21) der Rede als MP3 mit Dank an FlügelTV!

Transkription:

(…) Zu Stuttgart 21 – Is ja wichtig das wir uns dazu die entsprechenden Gedanken machen – Ich hab im Wahlkampf, im Rahmen Völlig neue Töne zu S21 aus dem Rathaus weiterlesen