Größte anzunehmende Panne – oder die Lücke zum Ausstieg (Ein Gastartikel von Dipl.-Ing. Jochen Schwarz)
Am 26.6.2012 musste die Deutsche Bahn vor dem Umwelt- und Technikausschuss die Karten auf den Tisch legen. Man kann schon von runter gelassenen Hosen reden. Die siebte Planänderung zu Stuttgart 21 bestätigt, was eigentlich schon lange bekannt ist: es muss mehr als die doppelte Menge an Grundwasser abgepumpt werden, als im Planfeststellungsbeschluss beantragt und genehmigt wurde. Das Eisenbahnbundesamt kommt zu dem Ergebnis, dass für diese massive Änderung ein Planänderungsverfahren mit Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgen muss. Das Änderungsgesuch wurde also nicht einfach durch gewunken. Schon das ist ein erstaunlicher Erfolg. Grundwasserthema bleibt ein großes Problem weiterlesen →
Nun eigentlich kennen wir diese Spielchen ja – die gerichtlichen Wege werden mit möglichst hohen Kostenrisiken verbunden um die Menschen abzuschrecken auf ihre Rechte zu bestehen. Meist funktioniert das auch Hervorragend.
Peter Dübbers (Enkel von Paul Bonatz) hat das allerdings nicht abgeschreckt! Dafür galt, schon damals als die Prozesse liefen, der Dank vieler S21 Gegner. Lange Zeit war sein Anliegen und sein Prozess in aller Munde und wurde von vielen begrüßt! Peter Dübbers gab nicht Angesichts der Kostenrisiken Klein bei .. nein er stand dafür, auch stellvertretend für alle denen der Bahnhof wichtig war, ein.
Diesmal eine etwas ungewöhnliche Perspektive auf die Demo vom 25.6.12 auf dem Marktplatz in Stuttgart
Aufnahme Montag 25.06.12 Uhrzeit 18:45 Uhr
Sieht scheinbar ziemlich wenig aus nicht wahr? Daher wollte ich einmal selbst heraus finden wie viele Menschen das wirklich sind. Dazu habe ich jedem Kopf manuell einen Farbpunkt gegeben. Diese habe ich in Gruppen (Layer) mit jeweils 100 Punkten/Personen zusammengefasst.128. Montagsdemo in Stuttgart weiterlesen →
willkommen im Wanderzirkus des Stuttgarter Protests. Nach Bahnhof, Schlossgarten und Schlossplatz ist der Marktplatz heute für mich eine weitere Station als Gastredner des Protests. Das bedeutet: Lasst sie bellen. Die Karawane zieht weiter – durch die Stadt.
Nun ist die Versteigerung vorbei – und das Höchstgebot lag bei 150 Euro. Herzlichen Glückwunsch und Dank an den Höchstbieter!
Dabei ging es ja darum die Anfechtung der “Volksabstimmung” zu unterstützen. Nachdem die benötigte Summe bereits gestern erreicht wurde war nicht mehr mit vielen Geboten zu rechnen. So war es dann auch. Ich bewarb die Aktion dann auch nicht mehr.
Nun wünsche ich dem Team viel Erfolg und VIEL Öffentlichkeit bei den folgenden Schritten.