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S21-Kritiker erwarten Stopp auf den Fildern!

S21-Kritiker erwarten Stopp der Bahnplanungen auf den Fildern

Nachdem der Öffentlichkeit, wachgerüttelt vom bahnunabhängigen Gutachten der Stadt Leinfelden-Echterdingen, immer klarer wird, welche Belastungen die Filderplanungen der Bahn für den Nahverkehr haben werden, kann es aus Sicht des Aktionsbündnisses nur ein Ergebnis der Filderanhörung geben: endlich die Rote Ampel für die desaströsen Planungen der Deutschen Bahn AG!

Dass die Bahn die Chuzpe hat, nach zwölf Jahren Planung S21-Kritiker erwarten Stopp auf den Fildern! weiterlesen

1000 Einsprüche gegen Planfeststellungsabschnitt 1.3

Symbolfoto
Symbolfoto

Vertreter der „Vaihinger für den Kopfbahnhof“ geben heute um 11:30 h beim Stuttgarter Regierungspräsidium etwa 1000 gesammelte Einwendungen gegen die Planfeststellung für den Abschnitt 1.3 von Stuttgart 21 ab. Die Planung der Deutschen Bahn für diesen sogenannten Filderabschnitt ist besonders schlecht; so hat das Eisenbahnbundesamt die Pläne für den Flughafenbahnhof wegen mangelnder Reife 10 Jahre lang abgelehnt. 1000 Einsprüche gegen Planfeststellungsabschnitt 1.3 weiterlesen

Einspruchsverfahren gegen Planfeststellungsverfahren 1.3

Mustereinwände und Unterschriften-Sammellisten zum Runterladen – S21 Planfeststellung 1.3 Filderabschnitt

Anzeige_Projektende_thumbDas Stuttgarter Regierungspräsidium (RP) hat das Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt 1.3 (Filderbereich mit Flughafenanbindung) des Bahnprojekts Stuttgart 21 eingeleitet. Die Planunterlagen werden von Mittwoch, 6. November, einen Monat lang in den Rathäusern der betroffenen Kommunen Stuttgart, Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt, Ostfildern, Neuhausen, Köngen und Sindelfingen öffentlich ausgelegt. Betroffene Bürger, aber auch Verbände und Institutionen können sich über die Auswirkungen des Projekts informieren und Einwände geltend machen. Auf der Internetseite des RP sind die Unterlagen ebenfalls zu finden (www.rp-stuttgart.de). Bis zum 19. Dezember können sich alle von dem Bauvorhaben Betroffenen zu den Planungen äußern.

BETROFFEN ist jeder der S-Bahn bzw. Zug fährt! Siehe dazu auch die massiven Einschränkungen bei der S-Bahn und im Fernverkehr

Die Schutzgemeinschaft Filder hat Einspruchstextbausteine auf zum Herunterladen erstellt. Außerdem eine Unterschrift-Sammelliste. Hier können alle unterschreiben, die keine Zeit haben, einen eigenen Einspruch zu formulieren. Bitte im Freundes-, Bekannten- oder Nachbarkreis sammeln, bzw. Sammlerinnen und Sammler gewinnen.
Mehr Informationen (Link)

Auch die „Vaihinger für den Kopfbahnhof“ haben eine Mustereinwendung und eine hilfreiche Stichwortsammlung erstellt.

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Fildertunnel S21 – Planfeststellungsverfahren ab 6. November

 

Archivbild - Steffen Siegel  Vorsitzender Schutzgemeinschaft Filder e.V.
Archivbild – Steffen Siegel Vorsitzender Schutzgemeinschaft Filder e.V.

Die Schutzgemeinschaft Filder schreiben auf ihrer Homepage

Das Stuttgarter Regierungspräsidium (RP) hat das Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt 1.3 (Filderbereich mit Flughafenanbindung) des Bahnprojekts
Stuttgart 21 eingeleitet. Die Planunterlagen werden von Mittwoch, 6. November, an einen Monat lang in den Rathäusern der betroffenen Kommunen Stuttgart, Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt, Ostfildern, Neuhausen, Köngen und Sindelfingen öffentlich ausgelegt. Betroffene Bürger, aber auch Verbände und Institutionen können sich über die Auswirkungen des Projekts informieren und Einwände geltend machen. Auf der Internetseite des RP sind die Unterlagen ebenfalls zu finden.

Bis zum 19. Dezember können sich alle von dem Bauvorhaben Betroffenen zu den Planungen äußern. 

Die Einwände werden dann von der Genehmigungsbehörde, dem Eisenbahn-Bundesamt (Eba), geprüft. Im Anschluss wird im Auftrag des Eba vom RP ein öffentliches Erörterungsverfahren durchgeführt. Nach Angaben eines RP-Sprechers steht der Zeitpunkt dafür allerdings noch nicht fest.

Der sogenannte Filderabschnitt umfasst die Strecke zwischen dem Tunnelmund des Fildertunnels bis zum Flughafen und die Anbindung an die ICE-Trasse nach Ulm. Bestandteil ist auch der geplante Umbau der Rohrer Kurve.

Ursprünglich Termin für die Genehmigung war bereits 2011
Wie bei fast allen Teilprojekten bei S21 gab es durch massive Fehlplanungen der Bahn auch hier gravierende Verzögerungen.

2009 hatte die Bahn noch mit einer Baugenehmigung für das erste Quartal 2011 gerechnet, der Baubeginn war dementsprechend auf 2013 terminiert. Doch die Einleitung des Verfahrens verzögerte sich zunächst aufgrund fehlender Planunterlagen und zusätzlicher Anforderungen des Eba. Hinzu kam der sogenannte Filderdialog, bei dem im Sommer 2012 über mehrere Wochen im Rahmen einer Bürgerbeteiligung Alternativrouten zur von der Bahn vorgelegten Planung erwogen worden waren. Eine Beteiligung an den Mehrkosten für die von den Projektpartnern favorisierte Variante einer optimierten Flughafenanbindung, die beim Filderdialog allerdings keine Mehrheit fand, war vom Land abgelehnt worden.

Die Bahn hat eingeräumt, dass der Abschnitt 1.3 zeitlich „auf einem kritischen Pfad“ ist. Projektsprecher Wolfgang Dietrich betonte wiederholt, die Baugenehmigung müsse bis Anfang 2015 vorliegen, damit sich die anvisierte Inbetriebnahme 2021 halten lasse. Zum Vergleich: das Planfeststellungsverfahren für den Anschlussabschnitt 1.4 bis Wendlingen hat mehr als dreieinhalb Jahre gedauert, bis ein Planfeststellungsbeschluss erging.

Anhängende Muster-Einwendung können gerne heruntergeladen, verändert, ergänzt oder gleich belassen werden und mit eigener Anschrift und Unterschrift versehen bis zum 19.12.2013 an das Regierungspräsidium in Stuttgart geschickt werden.

Forderung der Schutzgemeinschaft Filder

Archivbild sogenannter "Filderdialog"
Archivbild sogenannter „Filderdialog“

Auszug aus der PK 15.5 – „Wir plädieren dafür, dass sich alle, an Sach-Themen orientiert, zusammenraufen und an einer Benutzer  und Bürger freundlichen, bezahlbaren Lösung für den Schienenverkehr auf den Fildern arbeiten. Und Die Schutzgemeinschaft Filder fordert alle, ob Befürworter oder Kritiker des Projektes Stuttgart 21 ob CDU, ob FDP, ob SPD oder GRÜNE, ob Land, Region oder Stadt, ob Bahn oder Anwohner oder besorgte Bürger, dazu auf, jetzt sofort die Gesamtfinanzierung von Stuttgart 21 zu klären oder klären zu lassen.“ – weiterlesen – 

cams21 – Fildermurks und UTA-News

cams21 DIE überregionale Plattform für Livestreams und freie Medien glänzt einmal wieder mit aktuellen Zusammenfassungen. Diesmal zu den Themen:

Gemeinderat, öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik, 14.05.2013. Zusammenfassung TOP 7 und 7a

„Geplante Ausführungen im Gleisvorfeld“ „Auswirkungen der Maßnahmen auf den Fern- und Regionalverkehr“ „Erstellung des Querbahnsteigs“ „Entlang der Brache 2013/14: Bau der Rampen“ „Baubereich Wolframstraße“ „Brandschutz – In den unterirdischen S-Bahn und Stadtbahnhaltestellen“ – mehr lesen oder den unzensierten Livestream der UTA Sitzung selbst anschauen –

Best of Fildermurks  – Filderdialog im Faktencheck

„Hier eine kleine Zusammenfassung zu der Situation zum Abschnitt “Filder” beim Thema Stuttgart 21. Auch hier bestimmen Unklarheiten und Widersprüche die Planungen und Angaben. Auch dieser Abschnitt unterscheidet sich in keinster Weise vom Hauptprojekt Stuttgart 21 in der Stuttgarter Innenstadt. Murks zieht sich wie ein roter Faden durch das komplette Projekt!“ – mehr lesen oder Bilder und Streams anschauen –

IMG_3433cams21 zeigt was die anderen nicht zeigen – auch am 01.06.13 wird ein Team vor Ort bei Blockupy in Frankfurt sein und mit Bildern, Livestreams und Berichten davon informieren. Nutzt cams21 wenn ihr wissen wollt was wirklich passiert! Arbeitet bei cams21 mit wenn ihr auch mithelfen wollt den Mainstream Medien zu zeigen wie es auch gehen kann!

cams21 – Live dabei sein statt nur von Altmedien bespaßt zu werden!
Besser geht es nur wenn man selbst dabei ist. 

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

PM zu Mehrkosten bei S21

Die Schutzgemeinschaft-Filder schreibt:

Die Bahn wird nicht müde, zu betonen, die  „neue“ Filderplanung sei „das Ergebnis des Filderdialogs“. Die SG Filder betont: Das genaue Gegenteil ist  der Fall! Die Dialogteilnehmer haben mit großer Mehrheit beschlossen, die Gäubahn weiter wie bisher über Vaihingen in den Stuttgarter Bahnhof zu führen. Zusätzlich sprach sich die Mehrheit gegen den Mischverkehr auf der S-Bahntrasse aus.
[…] Der Filderdialog wollte mit deutlicher Mehrheit den weitgehend kostenneutralen Erhalt der heutigen Gäubahn und den Verzicht auf den Mischverkehr auf den Fildern, was ohne konkrete Prüfung mit fadenscheinigen Argumenten vom Tisch gewischt wurde. Den teuren Flughafenfernbahnhof als “Ergebnis des Filderdialogs“ zu verkaufen ist bodenlos. Ebenfalls gegen jegliche Sitte und Anstand ist die Salamitaktik der Bahn, die ihre Planungsfehler auf Kosten der Allgemeinheit korrigieren will. Deshalb: Keinen Cent von Stadt, Land und Region für Fehlplanungen der DB.

– Weiter lesen – ( PDF )

 

Ingenieure22 zum Filderdialog

Presseerklärung vom 16. Juli 2012
Konstruktive Diskussionen – mißachtetes Ergebnis

„Dialog heißt, Diskussionen zu führen und gemeinsam zu einem guten Ergebnis zu kommen.“ So ungefähr das Bild Volker Kefers am vergangenen Freitag bei der Präsentation der Projektpartner.

In der Tat, diskutiert wurde beim Filderdialog, drei lange Dialogtage, konstruktiv und sachorientiert. Und das Plenum identifizierte als Kernproblem der Antragstrasse den sich ergebenden Mischverkehr im Filderbereich. Mit Fertigstellung der Antragstrasse müßten sich Gäubahn und S-Bahn die Strecke zwischen Rohr und Flughafen die bisherige Strecke teilen.

Mögliche Zielsetzung der Verkehrsentwicklung sind aus Sicht der Ingenieure22 die Weiterentwicklung des S-Bahn-Konzepts der Region Stuttgart, die Möglichkeit eines 15-Minuten-Taktes auf den Fildern und die Verdichtung des Taktverkehrs auf der Gäubahn zum Halbstundentakt. Der Mischverkehr behindert alle vorgenannten Zielsetzungen gleichzeitig.

Nur zwei der zur Auswahl stehenden Varienten sind auf Dauer geeignet, die möglichen Probleme der Zukunft zu lösen: Die Gäubahnvariante (2) und die Bündelungsvariante mit der Autobahn (5).

Das Votum des Filderdialogs war gleichermaßen Ingenieure22 zum Filderdialog weiterlesen

Juristen steigen aus sogenanntem „Filderdialog“ aus

Offener Brief der Juristen:

Zitat
Rechtsanwalt Walter Zuleger, Vertreter der Juristen zu Stuttgart 21 im Filderdialog, erklärt in einem Brief an Staatsrätin Gisela Erler und den Moderator Ludwig Weitz den Ausstieg der Juristen zu Stuttgart 21 aus dem Filderdialog:

Sehr verehrte Frau Staatsrätin Erler,

sehr geehrter Herr Weitz,

vor der dritten Dialogrunde möchte ich Sie nochmals an unseren Briefwechsel und an unsere kurzen, aber offenen und positiven Gespräche vor allem mit Ihnen, Herr Weitz, erinnern.

Meinen Bedenken, es handle sich bei dem gewählten Dialogverfahren um das für so weit fortgeschrittene Planungen und komplexe Sachverhalte falsche, haben Sie widersprochen, allerdings eingeräumt, möglicherweise komme ja dieser Dialog eben um 15 Jahre zu spät. Letzterem habe ich auch zugestimmt und mich, und wie Sie miterlebt haben, bei der letzten Dialogrunde auch wieder so weit „einfangen“ lassen, dass ich aktiv und, wie ich hoffe, auch konstruktiv bei der Entwicklung von Ideen und Alternativen mitgewirkt habe.

Im Laufe der vergangenen Runde wurde mir allerdings erneut klar, dass es sich um das falsche Verfahren handelt und dass der Dialog in … Mehr lesen
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