Archiv der Kategorie: Presse

Eine zivilisatorische Grenze wurde überschritten

Doch die Rechnung ist nicht aufgegangen

BP_MemoryVor einem Jahr begann die Zerstörung des Mittleren Schlossgartens. 177 Bäume wurden gefällt, ein Erholungsraum von 55.000 Quadratmetern verwüstet. Der Widerstand gegen Stuttgart 21 sollte unbedingt gebrochen werden, indem man den Menschen diesen symbolträchtigen Ort nimmt, ihn einfach ausradiert. Diese Rechnung ist nur zum Teil aufgegangen. Zum Teil deshalb, weil diese Schändung so unfassbar, so schockierend, so nachhaltig ist, dass es vielen bis heute die Sprache verschlägt. Insgesamt ist der Widerstand etwas leiser geworden. Aber die Rechnung, ihn zu beseitigen, ist nicht aufgegangen. „Ihr kriegt uns nicht los, wir Euch schon!“ – Weiterlesen –

Dipl.-Ing. der Landespflege Jochen Schwarz steht für Presserückfragen zum Thema und Jahrestag zur Verfügung.

(Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de)

Edit – Siehe auch zb.:
Ein Jahr Wüste – scharf überwacht

Metronaut.de – Empörung nach bundesweiter Razzia gegen Pressefotografen

Symbolbild
Symbolbild

Hinweis auf einen lesenswerten Artikel bei metronaut. bezüglich „Ermittlung nach Demo in Frankfurt – Bundesweite Razzia bei Fotografen“ Dabei bitte auch die dort verlinkten weiteren Hintergrundartikel beachten. (Beispielsweise zur Stellungnahme des BDVZ und der DJV)

Auffällig bei diesem aktuellen Bundesweiten Fall scheint das gleiche Muster das sich auch hier in Stuttgart bei den Hausdurchsuchungen von Fotografen und Filmern gezeigt hat.

Weitere lokale Artikel zum Thema incl. weiterführenden Links dort:
Polizei führt Hausdurchsuchungen bei cams21 Mitgliedern durch!
Presseerklärung von Cams21 zu erneuten Hausdurchsuchungen bei freien Journalisten in Stuttgart 12.8.2011
Hausdurchsuchungen am 12.08.11 bei cams21 – Weitere Informationen

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

PM – Das Rätsel der Sprechklausel

Eine Erläuterung der Juristen zu Stuttgart 21 zur Rechtslage nach Überschreitung der Kostengrenze bei „S 21“

Das Land und seine Partner (Stadt, Region, Flughafen) haben mit den „Eisenbahninfrastrukturunternehmen“ (EIU) der Deutschen Bahn am 02.04.2009 einen
Finanzierungsvertrag (FinVe) zu Stuttgart 21 geschlossen. Darin sind die Vertragsparteien von Baukosten in Höhe von 3,076 Mrd. € ausgegangen (§ 5 Abs. 1 FinVe) und haben für Kostensteigerungen einen Risikopuffer von 1,45 Mrd. € vereinbart (§ 8 Abs. 2, 3 FinVe), so dass Mittel in Höhe von insgesamt 4,526 Mrd. € zur Verfügung standen. Am 12.12.2012 hat die Deutsche Bahn bekannt gegeben, dass die voraussichtlichen Baukosten 4,696 Mrd. € betragen werden und zuzüglich eines Risikopuffers von Gesamtkosten in Höhe von 5,626 Mrd. € auszugehen sei. Die bisherigen Projekterfahrungen ließen darüber hinaus erhebliche Kostenüberschreitungen durch „externe Einflussfaktoren“ in Höhe von 1,2 Mrd. € erwarten1. Insgesamt stehen damit Mehrkosten von 6,8 Mrd. € im Raum.
Weiterlesen in der PM der Juristen als PDF

852 Tage – nach dem Schwarzen Donnerstag

Impressionen vom 30.09.2010
Archivbilder von Alexander Schäfer

Archivbild 2010
Archivbild 2010

Am 31. Januar 2013 werden Nadine Hamaleser, Dieter Reicherter, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D., und Dominik Dörr (alle Mitbegründer des Vereins Initiative 30.09.) im Landtag Baden – Württemberg eine Petition mit

852 Tage – nach dem Schwarzen Donnerstag weiterlesen

Videos der PK der S 21-Projektpartner zur Vertrauenskrise

cams21 – Am Montag, 21. Januar 2013 fand eine nicht-öffentliche Generalaussprache der S 21-Projektpartner über die derzeitige Vertrauenskrise statt. An diesem Tag hätte eigentlich der Lenkungskreis zu Stuttgart 21 tagen sollen. Da die Bahn nicht in Lage war die von den Projektpartnern geforderten Unterlagen zu… zum Artikel auf cams21.de

Politik – mit der Lizenz zur Lächerlichkeit?

Am 15.01.2013 erzählt Sven Hantel  (DB Station&Service AG) in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik zum Immobilienprojekt Stuttgart 21 „…es gäbe keine gesperrten Weichen oder Gleise sondern „nur“ eine Untersagung von Zugfahrten…“ Dabei ist er sich nicht mal ansatzweise Bewusst wie lächerlich diese Spitzfindigkeit ist. (Die erschreckenden Bilder zum Thema die KEINEN PLATZ für schlechte Scherze oder Spielchen von Bahnsprechern lassen!)

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Es fährt kein Zug … nicht mal nach Nirgendwo – Weiche 227 ist „untersagt“

Frau Merkel wird in letzter Zeit immer wieder mit „Es kann nicht sein, dass wir nicht mehr in der Lage sind, große Verkehrsinfrastruktur-Projekte in unserem Lande überhaupt noch hinzubekommen.“ zitiert. Mehr fällt Ihr zu Stuttgart 21 und dem Berliner Flughafen nicht mehr ein.

Nun mir fällt dazu auch nichts mehr ein den sie hat vollkommen Recht! Es kann wirklich nicht sein, dass wir uns weiterhin vor aller Welt mit solchen Projekten lächerlich machen! Gerade vor dem was man über den Berliner Flughafen hört, muß man zwangsweise – die Hände über dem Kopf zusammenschlagend – rufen: „Beendet Stuttgart 21 endlich und dankt dafür das es noch geht!“ Bei „BER“ ist nun mal alles zu spät – das Kind im Brunnen – der Ofen aus – Schicht im Schacht – man kann nur hoffen das es nicht noch viel schlimmer wird. Bei „S21“ ist das glücklicherweise noch nicht der Fall!

Es kann doch nicht sein, dass wir alle uns weiter mit solchem Unsinn selbst beschädigen, nur um das Gesicht irgendwelcher Politiker zu wahren! Politiker die noch immer nicht realisiert haben, dass sie ihr Gesicht längst verloren haben. Frau Merkel hat genauso wenig wie alle anderen Politiker, die Lizenz zum lächerlich machen erhalten. Sie wurden gewählt um im Auftrag der Bürger Sinnvolles zu tun nicht um Größenwahnsinn Koste es was es wolle durch zu ziehen. Als deutscher Ingenieur muß man sich doch wirklich mittlerweile schämen für diese Haarsträubenden Beispiele der deutschen Wirtschaft!

Anzeige_Projektende_thumbNoch ist Zeit – es ist zwar 5 nach 12 beim Bahnsinn 21 in Stuttgart aber noch gibt es hier nichts, was die Behauptung „Es ist zu spät für Vernunft und Einsicht“ rechtfertigen würde! Es ist keine Schande einen Fehler zu erkennen und daraus zu lernen!

Abschließend möchte ich noch einen Bürger zitieren der in einer  sogenannten Dialog-Veranstaltungen der Bahn folgendes sagte: Es gibt KEINEN richtigen Weg etwas Falsches zu tun!

Oben Bleiben!

(Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Grube auf Phönix – Transkription

In unglaublich schneller Zusammenarbeit wurde nun das Interview mit Bahnschef Rüdiger Grube in Phönix am 13.01.13 in Schriftform gebracht. Der Dank geht an bckaemper, simonefoo, zuputu, provopoli, Backnang, Carridwen + 2 Anonyme Helfer (Twitter Namen). Hier nun das komplette Interview in Textform – zur Weiterverbreitung und Nutzung. Ich plane selbst Auszüge daraus später ausführlich zu kommentieren aber um diese Möglichkeit auch vielen anderen zu bieten nun erst einmal in kompletter Form. Quelle

 Zu Stuttgart 21: Min 24:24 – 39:00; inzwischen wurde das Gespräch vollständig transkribiert. Sicherung nach dem 1. Korrekturlauf (bck).PHOENIX Forum Manager – zu Gast: Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bahn AG
Moderatoren: Marc Beise, Süddeutsche Zeitung, Nina Ruge, Phoenix
Erstausstrahlung: So, 13.01.2013, 13-14 Uhr
http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/forum_manager_zu_gast:_ruediger_grube/553596?datum=2013-01-13

1. Einleitung, Vorstellung der Gesprächspartner (- Min 1:32)
http://www.youtube.com/watch?v=xt63H6u0n7o

(APPLAUS) Grube auf Phönix – Transkription weiterlesen