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„Wie lange wollt ihr denn noch demonstrieren?“

©2012 Alexander Schäfer
©2012 Alexander Schäfer

Egon Hopfenzitz sprach am 05.03.2012 auf der 114. Montagsdemo vor dem Kopfbahnhof für den Kopfbahnhof. Er beantwortete dabei in einer sehr motivierenden Rede die Frage „Wie lange wollt Ihr den noch demonstrieren?“. Ich möchte diese sehr hörenswerte Rede noch einmal in Erinnerung rufen. Für ungeduldige sei die Zeit  2:37 bis 8:00 genannt, doch bei Herr Hopfenzitz gilt stehts die Regel – jede einzelne Sekunde lohnt sich immer!

Vielen Dank auch an Walter Steiger mit seinem tollen Filmarchiv!

Siehe auch “Was wollt ihr denn jetzt noch?“ (link)

©2011 Alexander Schäfer
©2011 Alexander Schäfer

Übrigens spricht Herr Hopfenzitz auch dieses Denkmal vor der damals noch existierenden mittlerweile aber so gut wie komplett sinnlos zerstörten ehemaligen Bundesbahndirektion (link) an. Wie viel der Bahn diese Ehrung und das Andenken wert ist, erkennt man schon damals (2011) am abgefallenen und nie ersetzen „E“. Wobei dieses kleine Detail wirklich nur ein Beispiel von vielen ist, welche man bei diesem Thema anführen könnte…

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Umfragen auf den Montagsdemos

Bereits 5 mal fanden die letzten Monate verschiedene Umfragen von cams21 und den Versorgern während/über/bei Montagsdemos statt. Dabei wurden Fragen Rund um die Bewegung gegen Stuttgart 21 gestellt und auch die Ergebnisse über Infozettel immer wieder ausgeteilt. Diese Antworten bieten sich für interessante Rückschlüsse und Einschätzungen über alle möglichen Themen, Bereiche und Gruppen an.

IMG_1707Veröffentlicht werden diese Ergebnisse immer direkt nach den jeweiligen Demos bei cams21 / Link 1. Umfrage / Link 2. Umfrage / Link 3. Umfrage / Link 4.Umfrage / Link 5.Umfrage Da mir aber auffiel, dass die Ergebnisse selten genutzt werden möchte ich hier nun auch noch eine Übersicht als PDF (link) anbieten. Umfragen auf den Montagsdemos weiterlesen

Maschinenschau rund um das Loch am Nordbahnhof

Einen Tag nach der PR-Show (siehe Bericht) öffnet die Bahn ihre Baustelle dem gemeinen Volk. Die ARGE Cannstatter Tunnel macht daraus eine Maschinenschau rund um das Loch. Mehr als die eigens für diesen Tunnel angeschafften brandneuen Maschinen, bleibt auch sonst nicht viel zu bieten. Spricht man die anwesenden Arbeiter / Fachleute und Bauleiter darauf an warum nach 1,5 Jahren Anwesenheit nur 25m „Tunnel“ und ein Loch im Boden entstanden sind, können selbst diese sich ein verschämtes Schmunzeln nicht verkneifen. Eine richtige Antwort bleiben allerdings alle schuldig, es scheint da bremsen Kräfte welche eher mit der Bahn als mit den Tücken des Tunnelbaus zu tun haben.

Selbst das angeschlossene Grundwassermanagement kann noch nicht mit besonderen Leitungen glänzen. Die Pumpen laufen bisher mehr oder weniger im Leerlauf, viel Wasser fiel bisher nicht an heißt es. Selbst die Abfahrt der Erde per LKW läuft noch sehr zaghaft und auf Sparflamme. Bohrt man hier ein bisschen nach hört man das die erhofften, aber bisher immer noch nicht realisierten, Transporte per Schiene wohl deutlich billiger werden als die Abfahrt zur Zeit per LKW. Daher scheint hier wohl das abwarten eher Finanzielle Gründe zu haben. In den ersten 2 Stunden des „Tags der offenen Baustelle“ nahmen übrigens gerade einmal 154 Menschen dieses Angebot wahr.

 Mehr Bilder im Archiv (link)

Ein Video von cams21 (link)

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Don Grube läd in die Grube

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©2014 Alexander Schäfer – „Schuster on the run“

Eingeladen um ein Loch zu bestaunen strömten einige, mehr oder weniger Bekannte aber ziemlich geladene Gäste, schnellen Schrittes zum Loch am Nordbahnhof. Wie viel Boni (link) es wohl für das recht sinnlose aber Werbewirksame entleeren eines Sektglases an eine Spritzbetonwand in einem dunklen Loch geben mag? Nachdem kein Kretschmann in Sicht war, hat es wohl nicht so viel Cash in the Täsch (link) gegeben. Schade aber so läuft es nun mal manchmal. Vielleicht klappts ja bei einer der nächsten PR-Shows in diesem Jahr dann reichts auch wieder für nen höheren Bonus incl. Kretschmann-Euro.

Mehr Bilder im Archiv aber Vorsicht – es ist kein Vergnügen! (link)

cams21 war auch live vor Ort – Videos (link)

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Kabarett der Galgenstricke / Benefiz-Abend für den „TUNNELBLICK“

Benefiz-Abend am 18.03.14 für den „TUNNELBLICK“ (link), das Esslinger Qualitätserzeugnis im Protest gegen das größenwahnsinnige Murksprojekt „Stuttgart 21“. Mit dabei im zweiten Teil der „Schwäbischen Trilogie“: Dieter Adrion (alias Johann Martin Enderle), Herbert Häfele (Kabarett der Galgenstricke) und der große Liedermacher Thomas Felder, der „Bob Dylan von der Schwäbischen Alb“.

Am Abend des 100. Geburtstags von Thaddäus Troll – ein höchst vergnüglicher Streifzug durch die einheimische Küche und Dichtkunst, voll von funkelndem schwäbischem Witz, Esprit und Charme.


Großen Dank an alle Beteiligten, an die MacherInnen des „Tunnelblick„, an die „Galgenstricke„, an Uli Scheuffele und den Artikel5 e.V. für Idee und Initiative!

Danke auch an Walter Steiger (link) für Videos und Text!

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

The Stairs – Untertürkheim

“Bunt statt Grau – Untertürkheim selber machen”

Am Samstag, 15. März 2014 packt der Kulturhausverein Untertürkheim es einfach selbst an! In der Unterführung des Untertürkheimer Bahnhofs sagen sie dem Erscheinungsbild des Ortes nun einfach den Kampf an. „Seit Jahren verwahrlost der Ortskern mehr und mehr, der Niedergang erfasst auch die Fußgängerzone und Hilfe von der Stadt Stuttgart oder von sonst wem ist nirgends in Sicht.“ Heist es in einer Pressemitteilung des Vereins. Die einzige Möglichkeit die der Verein daher sieht: Untertürkheim selber machen!

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Diskutiert sind „Ideen für Mikroprojekte, die mit wenigen Mitteln schnell umgesetzt werden können, als Zeichen dafür, dass sich Bürger um ihren Ort kümmern, ihn bunt und lebenswert machen und damit vernachlässigte öffentliche Räume zurück erobern.“ – Das erste von einer ganzen Reihe solcher Mikroprojekte beginnt an einem der verdrecktesten Orte von ganz Untertürkheim, dem denkmalgeschützten (!), ältesten Bahnhof Württembergs (neben Bad Cannstatt). Man darf also gespannt sein was den Untertürkheimern noch alles einfällt um ihren Ort schöner zu machen.

©2014 Alexander Schäfer - The Stairs
©2014 Alexander Schäfer – The Stairs

Ein Bericht zur Aktion von cams21
Die Aktion von Hüseyin Çetinel und die Treppen von Beyoğlu – der hier wohl unbekannterweise Ideengeber war.

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )