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3. Forum gegen unnütze Großprojekte

Nach den ersten beiden Foren gegen unnützen Großprojekte 2011 im Susatal in Italien (organisiert von NO TAV) und 2012 in Notre-Dame-des-Landes in Frankreich (organisiert von ACIPA), an denen auch AktivistInnen gegen Stuttgart 21 teilgenommen haben, wurde vereinbart, das dritte Forum in Stuttgart auszurichten.

Das dritte Forum ist von der Bewegung für die Bewegung. Für AktivistInnen und Initiativen ist es eine Chance
  • sich aus erster Hand über andere Bewegungen zu informieren
  • von einander zu lernen und Erfahrungen auszutauschen
  • gemeinsam über Hintergründe und Perspektiven zu diskutieren
  • die Vernetzung bundesweit und international aufzubauen und zu festigen, bis hin zu gemeinsamen Aktionen
Das Europäische Treffen findet im Zeitraum 25. bis 29.07.13 bei den Wagenhallen in Stuttgart statt. Eine Übersicht über das umfangreiche Programm findet sich unter folgenden Links. Siehe auch – drittes-europäisches-forum.de 
 
( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Vertrocknete Rosen am Wegesrand – Villa Berg in Not

Rund um den Sanierungs-Hick-Hack Villa-Berg

UPDATE 23.06.2015STZ Artikel (link)
Stadt kauft die Villa Berg – Nach zweijährigen Verhandlungen über die Zukunft der Villa Berg gibt es nun endlich eine Einigung mit dem Eigentümer Mathias Düsterdick: Die Stadt Stuttgart nimmt das Kulturdenkmal in ihren Besitz für 300.000 Euro. 

UPDATE 30.01.14STZ Artikel (link)
CDU-Fraktion tritt von der „Mischlösung“ zurück / Verhandlungen mit OB Fritz Kuhn (Grüne) und Finanzbürgermeister Michael Föll (CDU) und PDI starten

UPDATE 15.01.14STZ Artikel (link)
PDI kauf die Villa Berg im Dezember 2013 kurz bevor die Kaufoptionen erlöschen.

UPDATE 23.07.13
Die Stadt Stuttgart beschließt am 23.07.13 im Ausschuss für Umwelt und Technik die Villa zu erwerben, zu sanieren und öffentlich nutzbar zu machen. Ebenso möchte die Stadt die leerstehenden SWR Filmstudios kaufen, abreisen und in Park verwandeln. Stuttgart sieht darin eine einmalige Chance, die Bausünde der Fernsehstudios wieder gut zu machen und den Park wieder herzustellen.

(Text danintown/cams21 Bilder schaeferweltweit.de)

Am 19.07.13 lud die Gemeinderatfraktion „Freie Wähler“ in die Villa Berg ein, um sich unabhängig von geschönten Grafiken und Präsentationen ein Bild vor Ort machen zu können. Aufgrund der Besitzverhältnisse wurde von der Property Development Investors GmbH (PDI) auch eine Präsentation (siehe zb. hier) ihrer Planungen damit verbunden. Unabhängig davon blieb aber genug Gelegenheit sich vom Zustand der Villa Berg zu überzeugen und Ideen wachsen zu lassen. Ganz wie die Begrünung in, um und auf der Villa welche offensichtlich weitgehend sich selbst und der Natur überlassen wird.


Zur kompletten Fotodokumentation des Inneren und hier zur Dokumentation „Rund um die Villa Berg“

Was ist den eigentlich der Hintergrund der Villa Berg
(siehe auch einige Karten zur neueren Entwicklung hier )
Eine kurze Zusammenfassung von danintown / cams21:

Stolz waren sie einst auf ihr grünes « U », die Stuttgarter. Prächtig und grün verband es Vertrocknete Rosen am Wegesrand – Villa Berg in Not weiterlesen

BUND: Bauzeitenverlängerung S21 verbietet Beginn GWM

BUND Regionalverband Stuttgart – Stuttgart, 17.07.2013

Bauzeitenverlängerung bei S21 verbietet einen Beginn des Grundwassermanagements

Bei der chaotischen Erörterungsverhandlung über das Grundwassermanagement von Stuttgart 21, die bekanntlich gestern Nachmittag mit einem Abbruch des Verfahrens wegen Befangenheit des Sitzungsleiters endete, ging im Trubel eine ganz wichtige fachliche Aussage der Bahn unter.

Kurz vor Beendigung der Erörterung räumte der für das Grundwassermanagement verantwortliche Bahnvertreter Diplom-Ingenieur Gerrit Enge ein, dass es bei einer Verlängerung der Bauzeit von Stuttgart 21 kein Szenario gibt, ob dann die beantragten Abpumpmengen von 6,8 Millionen Kubikmeter Grundwasser ausreichen. Auf mehrmaliges Nachfragen, in wie weit man selbst bei einer geringfügigen Bauzeitenverlängerung um ein halbes Jahr ohne neue Genehmigungsverfahren auskomme, wich der Bahnvertreter Enge mit der immer gleichen Antwort aus, dass die Bauherrin DB von keiner Bauzeitverlängerung ausgehe.

„Wer behauptet Stuttgart 21 komme ohne Bauzeitenverlängerung aus, lebt nach den bisherigen Erfahrungen, nicht in dieser Welt“, sagt BUND Regionalgeschäftsführer Gerhard Pfeifer.

Längere Bauzeiten bedeutet logischerweise, dass die Pumpen länger laufen und damit dem Stuttgarter Talgrund mehr Wasser entnommen werden muss. Deshalb kann nach Auffassung des BUND, aufgrund der unklaren Situation hinsichtlich Bauzeitenplan, nicht mit der genehmigten Wasserentnahme von 3 Millionen Kubikmeter begonnen werden, weil dadurch ein Sachzwang entsteht. Solange die erforderlichen wasserrechtlichen Genehmigungen unter Berücksichtigung eines Bauzeiten-Verlängerungspuffers nicht final vorliegen, darf die Bahn keine Gruben aufmachen und Wasser abpumpen.

Pfeifer abschließend: „Beim Schutz der einzigartigen Stuttgarter Mineralwasservorkommen verbieten sich jegliche Experimente und eine Bauen auf Verdacht nach dem Motto, dass es am Schluss schon irgendwie klappen wird.“

BUND PM als PDF

180. Montagsdemo gegen Stuttgart 21

15.07.2013 / Hauptbahnhof

Stitched Panorama

Impressionen der Demo

Mehr Bilder in der Fotodokumentation doku-stuttgart.de

Videos von Walter Steiger

Lokomotive Stuttgart /1 http://youtu.be/H_w55-KI_z0
Dr. Eisenhart v. Loeper /1 http://youtu.be/sN6TbhNixa0
Gerhard Pfeifer (BUND) http://youtu.be/FERAZEspot8
Lokomotive Stuttgart /2 http://youtu.be/_hufLrMIlBQ
Dr. Eisenhart v. Loeper /2 http://youtu.be/_AMoSqAaDec
Prof. Dr. Yvonne P. Doderer http://youtu.be/Cl219GvtgDk
Dr. Eisenhart v. Loeper /3 (Termine) http://youtu.be/DUvLrA_0bAA

Erörterung PFA 1.1/1.5/1.6a (Apollo Theater) http://youtu.be/xltEvuULGyg

Picknick mit anschließender Demo nach Bad Cannstatt

Am Vormittag des 14.07.13 luden „Die Versorger“ zum Internationalen Widerstandspicknick unter dem Motto „überall ist Park – überall ist Mensch“. Zum gemütlichen Treffen im verbliebenen Rest des mittleren Schlossgartens kamen viele interessierte Bürger. Danach zogen einige weiter zu einer Protest-Aktion in Bad Cannstatt diese Stand unter dem Motto „Abriss ohne Ersatz – Sodde Seggl!“ und Behandelte in einer Kundgebung mit drei Stationen und Demozug den ebenso Sinn- wie auch Ersatzlosen Abriss des Holzsteges über den Neckar. Auf dem Weg nach Bad Cannstatt besuchten einige Bürger noch die auf dem Weg liegende SPD-Veranstaltung. Meine Impressionen des Tages:

Weitere Bilder unter doku-stuttgart.de

Ein Bericht von cams21 mit Hintergründen und Livestreams

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

US-Car Meeting in Leinfelden-Echterdingen

Zum 6. mal treffen sich am „Schwabengarten“ in Leinfelden Echterdingen Besitzer und Fans von US-Cars aus dem Süddeutschen Raum. Vom Samstag, 13. Juli bis Sonntag, 14. Juli 2013 können dort hunderte Klassiker und Funcars bestaunt werden. Ausserdem gibt Livebands und Showeinlagen sowie Fahrten mit Stretchlimousinen zugunsten des Kinderhospizes Stuttgart. Wer noch vorbei schauen möchte findet alle weiteren Informationen auf dieser Homepage.

Weitere Bilder vom US-Car-Treffen

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Sandige Zeiten in Ludwigsburg

Seit Anfang Mai stehen sie nun schon in Ludwigsburg auf der Bärenwiese – die Sandwelten verschiedener Künstler aus aller Welt. Unter der Leitung von Michel de Kok entstanden große Skulpturen mit atemberaubenden Dimensionen von bis zu 9 Meter Höhe und 230 Tonnen Sand in einem einzigen Objekt ( „Feelin Baroque“ ein Schloss von Rich Varano ). Genauso begeistern aber neben den Massen an Sand, auch etliche filigrane und liebevolle Details der meist barocken Motive.

Für den tieferen Blick – www.doku-stuttgart.de

Wer sich in Erinnerungen an so manche eigene einst gebaute Sandburg am Strand zurück versetzen lassen möchte, hat bis September noch die Gelegenheit sich dort in einen der Sonnenstühle zu legen. Beim Eisgekühlten Cocktail lassen sich die Kunstwerke aus Sand und einer Schutzschicht aus Naturkautschuk stilvoll und im Strandfeeling bewundern. Bis zum 29. September täglich von 10 bis 22 Uhr kann für vier Euro, Kinder ab sechs Jahren zwei Euro, gestaunt und bewundert werden.

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Nächtliches Rohrballett

Rohre sind zum Auf- und Wiederabbau da, valerie und valera

Baumaschinen harrscharf neben dem Auto und Arbeiten mit schwebender Last über dem parkenden Auto
Baumaschinen haarscharf neben dem Auto und Arbeiten mit schwebender Last über dem parkenden Auto ©Wolfgang Rüter

Was tut sich nachts bei den blauen Rohren? Antwort: Nachts sind nicht nur alle Katzen grau. Das dachten sich vergangene Nacht wohl auch die Firmen Hölscher Wasserbau (HW) und Hydromontagen, als sie in der Ossietzkystraße in einer Nacht- und Nebelaktion die bereits seit längerem aufgeständerten und montierten Rohre wieder demontierten um sie anschließend vor dem Gebäude Kriegsbergstraße 30 in „Kopfhöhe“ wieder aufbauten. Das zeigt, genauso wie z.B. kürzlich im Rosensteinpark, wo ebenfalls bereits vergrabene und verlegte Rohre wieder ausgebuddelt und demontiert wurden, wie bestgeplant (?) hier alles ist. Dass bei diesen nächtlichen Aktionen – anscheinend damit es keiner sieht – Straßen, in denen auch unbeleuchtete, selbstfahrende Hebebühnen eingesetzt werden, nicht ordnungsgemäß gesperrt und gesichert werden, ist schon dreist. Zudem gab es weder Hinweise auf diese Aktivitäten noch Parkverbote rund um den Schauplatz. Und so wurden mit den am Kran aufgehängten, schwebenden Lasten (Rohre) dicht über parkenden Autos gearbeitet und Baumaschinen gefährlich dicht und nur knapp handbreit neben den Autos in Stellung gebracht. Ein darüber empörter Autofahrer, wollte von dem verantwortlichen „HW-Bauleiter“ wissen, an wen er sich zu wenden habe, wenn sich herausstellen sollte, dass sein Auto ev. Kratzer o.ä. erlitten habe, was in der Dunkelheit nicht zu erkennen sei. Die Antwort des „HW-Bauleiters“ war schroff und es schien ihn auch irgendwie nicht weiter zu kümmern. Der besorgte Autofahrer könne ja die Polizei rufen.

Bleibt noch die Frage dieser nächtlichen Aktion offen, was die verantwortlichen Behörden, die Polizei und Berufsgenossenschaft, die DB usw. dazu zu sagen haben und letztendlich wer die Kosten für derartige Murksarbeiten zahlt.

10.07.13 – Wolfgang Rüter
( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )