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Friedensdemo in Stuttgart

Impressionen der 3. Friedensdemo am 24.05.2014 auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart.

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Alle Bilder dieser Veranstaltung im Archiv (link),
einige Impressionen hier:

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IMG_4205Auffällig fand ich im Vergleich zu den ersten beiden Demos dieser Gruppe, dass mittlerweile ein „Staub- und Sichtschutz“ am Bauzaun der Baustelle über den kleinen Schloßplatz entstanden ist. Davor war hier nur ein normaler „durchschaubarer“ Zaun, welcher es den Gästen der Cafes und Bars erlaubte diese Demo zu sehen. Mittlerweile sieht man die Demo nur noch wenn man sie auf dem Platz sucht…

Ein Kommentar von Otmar Steinbicker zur Stuttgarter Bürgerbewegung mit einem Dank für das Video an EOSMOVIE

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

March Against Monsanto – Stuttgart

Impressionen des Demozuges am 24.05.2014 in Stuttgart

Zitat: „Monsanto ist eines der rücksichtslosesten Unternehmen dieses Planeten. Mit Gentechnik und dazu passenden Pflanzenschutzmitteln macht es Rekordumsätze, während Bauern, die Umwelt und die Tiere leiden. Sein Herbizid Roundup wird in Deutschland in riesigen Mengen verwendet. Früher wurde es im Vietnamkrieg eingesetzt. In Südamerika kommen verkrüppelte Kinder auf die Welt, deren Eltern mit Monsantos Giften in Kontakt kamen. Monsanto ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass fast der komplette amerikanische Kontinent als gentechnisch verseucht bezeichnet werden kann. Lasst uns verhindern, dass es in Europa genauso weit kommt, wo bereits Bayer und BASF ebenfalls groß mit im Geschäft sind.“ – Zum Veranstalter (link)

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Friedenslösung oder Bürgerkrieg? Von Afghanistan bis zur Ukraine

Organisiert von der „Friedensbewegung Stuttgart“ sprach der Journalist Otmar Steinbicker (link)  am 23.05.2014 im Stadtteilhaus Mitte, über seine Erfahrungen in militärischer und diplomatischer Sicht, rund um die Militäreinsätze in Afghanistan. Er versuchte dann den Bogen zu den aktuellen Konflikten in der Ukraine zu schlagen. Aus seinen praktischen Erfahrungen versuchte er auch aufzuzeigen, wo seiner Ansicht nach ein gangbarer Weg auch in diesem aktuellen Konflikt liegen könnte.  

Alle Bilder dieser Veranstaltung im Archiv (link),
einige Impressionen hier:

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2009/2010 bemühte sich Otmar Steinbicker (link) gemeinsam mit einem afghanischen Stammesführer, in Kontakten mit NATO und Taliban einen Waffenstillstand für Afghanistan zu erreichen. In von ihm mit initiierten Geheimgesprächen zwischen dem ISAF – Hauptquartier in Kabul und hohen Talibanführern rückte im Sommer 2010 eine politische Lösung des Problems in greifbare Nähe. Die Gespräche wurden jedoch im Oktober 2010 von den USA jäh abgebrochen.

Da in letzter Zeit die neu entstehenden Friedensbewegungen in Deutschland etwas in die allgemeine Kritik geraten sind, möchte ich hier noch die recht eindeutige Einschätzung von Otmar Steinbicker speziell eben zur Stuttgarter Bewegung hier online stellen. Die Fragen und Diskussionen werden hier von Zuschauern nach dem Vortrag gestellt. Die Fragerunde ist in ihren Inhalten ungeschnitten:

Nun auch als Video von EOSMOVIE/Youtube (link)
Die „Friedensbewegung Stuttgart“ veranstaltet ihre dritte Friedensdemo am 24.05.14 von 11:00 – 14:30 Uhr auf dem Kleinen Schloßplatz. Dort wird unter anderem auch Otmar Steinbicker sprechen.

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Führung Rathausturm und Glockenspiel

Bei der monatlichen Führung „Rathausturm und Glockenspiel“ im Stuttgarter Rathaus,  informiert Franz-Dieter Bretzler (Haupt- und Personalamt) über den Turm und das Glockenspiel, das fünfmal täglich erklingt. Fachliches zum Instrument erklärt Pianist und Glockenspieler Eckart Hirschmann, der für die Besucher Melodien bekannter Komponisten spielt.

Ausblick auf der Marktplatz Seite
Ausblick auf der Marktplatz Seite

Einige Impressionen hier:

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Ausblick auf der Tagblatt-Turm Seite
Ausblick auf der Tagblatt-Turm Seite

An der Führung am 22.05.14 nahmen zwar nur wenige Besucher Teil, die Führungen sind aber normalerweise mit 15 Personen meist voll belegt. Eine Voranmeldung zur Führung ist erforderlich. 

( Die Tonqualität ist nicht immer optimal aber man soll ja auch besser selbst hingehen. Dort hört man dann auch wesentlich mehr zum Glockenspiel und auch das Live gespielte selbst. )

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Zwei Sätze genügen – Egon Hopfenzitz

„Wir haben einen Kopfbahnhof mit 16 Gleisen in dem stündlich 52 Züge verkehren können. Wir bezahlen 9 Milliarden für einen kleinen Schrägbahnhof mit nur 8 Gleisen und stündlich 32 Züge – ein schlechtes Geschäft.“

( 21.05.2014 – Egon Hopfenzitz )

Artenschutz? Stuttgarts Antwort!

Um zu verstehen, um was es beim Thema „Artenschutz“ hier in diesem Speziellen Fall eigentlich geht, muß nicht einmal ein allgemeines Gesetz gewälzt werden es reicht schon die Vorgabe vom Eisenbahnbundesamt! Ich zitiere hier nur ein paar Stellen daraus, sowie aus der Richtlinie zum Naturschutz der EU.

Aus der Richtlinie 92/43/EWG (link)

Der Eremit (Osmoderma eremita) ist ein Käfer aus der Unterfamilie der Rosenkäfer (Cetoniinae), er wird auch Juchtenkäfer genannt. Das seltene und unauffällig lebende Insekt ist im Anhang II und IV der FFH-Richtlinie, einer Naturschutz-Richtlinie der Europäischen Union, aufgeführt und ist dort als prioritäre Art eingestuft, für deren Art der Gemeinschaft … besondere Verantwortung zukommt.

Aus EBA Bescheid gemäß § 18 AEG i. V. m. § 76 Abs. 3 VwVfG und § 18 d AEG – „Großprojekt Stuttgart 21“, PFA 1.1, 5. PÄ Zentralisierung Abwasserreinigungsanlagen (link) Seite 6 und 8

11. […] ist die Baustelle so einzurichten, dass Eingriffe in den Wurzelbereich (im Sinne der DIN 18920) des Baumes mit der Kataster-Nr. 575 ausgeschlossen sind. Die Verlegung von Rohren, Leitungen u. ä. hat außerhalb des Nahbereichs dieses Baumes zu erfolgen. 

und

12. […] ist die Baustelle so einzurichten, dass Eingriffe in den Wurzelbereich (im Sinne der DIN 18920) des Baumes mit der Kataster-Nr. 270 ausgeschlossen sind und ein vertikaler und horizontaler Mindestabstand von 3 m zum Stamm bei der Verlegung von Rohren, Leitungen u. ä. eingehalten wird. […]

und

13. Für die Durchführung sämtlicher Maßnahmen einschließlich späterer Rückbau- und Rekultivierungsmaßnahmen […] c) im Raum des Wurzelbereichs der Bäume Nr. 270 und 575 gemäß DIN 18920 ist eine ökologische Bauüberwachung von der Vorhabenträgerin zu stellen. Die Ökologische Bauüberwachung hat sicherzustellen, dass alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen werden, um Beeinträchtigungen von Vegetationsbeständen und andere nachteilige Umweltauswirkungen sowie Umweltschäden wirksam zu verhindern.

Weiter auf Seite 8 wird erklärt WAS der „Wurzelbereich“ ist!

Der Wurzelbereich nach DIN 18920 umfasst anders
als in den Antragsunterlagen dargestellt die Bodenfläche unter der Kronentraufe zuzüglich 1,5 m.

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Die Realität in Stuttgart – unter sogenannter „Kritischer Begleitung der Politik“ und vor dem Hintergrund das die Ökologische Bauüberwachung im Interesse und im Aufgabenbereich des BUND liegt -sieht leider GANZ anders aus! 

Am Baum „270“ (wie er vom EBA genannt wird) wurde immer weiter die „Schutzzone“ eingeschränkt! Schon von Anfang an war sie maximal wenn überhaupt – der geforderte Kronendurchmesser PLUS 1,5 Meter – mittlerweile ist die „Schutzzone“ fast schon bis zum Stamm eingeschränkt worden! Bilder vom 19.05.2014

Am Baum „575“ wird es noch eindeutiger was hier von „Naturschutz“ gehalten wird! Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass neben den Vorschriften des EBA, dies ein Teil der sogenannten „Schlichtung“ war! Die Schlichtung auf welche sich ja sehr viele Projekt-Betreiber incl. „Kritische Begleiter“ gerne berufen. Bilder vom 19.05.2014

Hier wurde einfach mal – im Sichtschutz des Gebäudes – ein Aufenthaltsbereich/Biergarten mitten in die „Schutzzone“ gebaut! Wie man unschwer erkennen kann – fast bis an den Stamm heran! Genauso wie beim anderen Baum wurde damit die schon vorher gerade mal „Kronendurchmesser“ große Zone über die Jahre einfach massiv zurück gebaut!  

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WO bitte schön ist hier die Ökologische Bauüberwachung? Wenn es eine gibt WIESO stimmte diese diesen Einschränkungen zu? Wurde der dann angefertigte Bericht der Bauüberwachung an den BUND gegeben? Wenn ja warum wurde das nicht Kritisiert? WO bitte schön ist hier die hochgelobte sogenannte „Kritische Begleitung“ des Projektes durch die Politik? 

Und um dem Stammtisch-Argument „Och die schon wieder mit ihrem Naturschutz“, gleich etwas entgegen zu setzen: Von mir aus ist das für manche vielleicht nur ein kleines Thema, dass manchem nicht so wichtig ist. ABER wenn diese „Kleinigkeiten“, die jeder Laie erkennt, schon nicht eingehalten werden – Was passiert dann sonst noch so wenn es wirklich offensichtlich KEINE funktionierende Bauüberwachung gibt? Da geht es dann nicht „nur“ um Käfer, da geht es dann um wesentlich mehr!  

Wer mehr Bilder sehen will – Bitte. Aber die Realität könnte sich jeder wirklich Interessierte / Begleiter auch direkt vor Ort anschauen – wenn er/sie den wollte…

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

222. Montagsdemo mit anschließender Spontanversammlung

Die 222. Montagsdemo fand wie gewohnt auf dem Marktplatz statt – danach zog die Demonstration zur Nordseite des Stuttgarter Kopfbahnhof. Nach der Versammlung fand eine Spontanversammlung auf der Heilbronner Straße statt. Von der Polizei wurde diese scheinbar zur – zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits beendeten – Montagsdemo gerechnet und daher ohne Versammlungsauflösung von der Straße Richtung Versammlungsort der vorherigen Demo geräumt. 

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Während der Montagsdemo auf dem Marktplatz, missfiel den Teilnehmern und der Versammlungsleitung ein Überwachungsfahrzeug, welches die Kamera auf die friedliche Montagsdemo gerichtet hatte. Nach längerer Diskussion des Versammlungsleiters mit der Besatzung des Fahrzeugs, akzeptierten die Beamten die Forderung auf eine ungestörte Versammlung. (Hintergründe zb. hier oder aktueller hier) Sie versuchten Ihre Kamera von der Versammlung weg zu drehen, was ihnen allerdings erst nach 4 Versuchen gelang. Der Versammlungsleiter bat dann auch die Demo-Teilnehmer in Zukunft diese Kamera-Überwachungen sofort der Versammlungsleitung zu melden. (Siehe Bilder – Rechts mit Kamera-Ausrichtung zur Demo / Links von der Demo abgewandt)

Alle Videos gefilmt von Walter Steiger.

Der Kunsthistoriker Dr. Dietrich Heißenbüttel mit einer interessanten Analyse der Hintergründe der seit einigen Jahrzehnten andauernden, gigantischen Stadtzerstörungen, nicht nur in Stuttgart, sondern weltweit, die aktuell in immer unsinniger erscheinenden Großprojekten, wie z.B. Stuttgart 21, gipfeln: das internationale Anlage-Kapital ist ständig auf der Suche nach angeblich krisensicheren und „rentablen“ Geldvermehrungsmöglichkeiten im Immobilienmarkt.
Dafür werden dann ganze Stadtviertel abgerissen und von Geld einsammelnden Immobilien-Fonds und sog. Projekt-Entwicklern – in immer kürzeren Abständen – neu bebaut und vermarktet.

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Impressionen vom Rosenstein-Straßentunnel

Einige Eindrücke vom oberen Portal des B10-Straßentunnels bei der Stadtbahnhaltestelle „Rosensteinpark“, ein Teil von dieser Baustelle befindet sich in der Wilhelma.

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( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )