Die Abnicker vom Amt retten zwei Platanen Im Kleingedruckten offenbart sich ein Desaster
Mit Beschluss vom 23.10.2012 hat das EBA die fünfte Planänderung im Abschnitt 1.1 genehmigt. Diese Zentralisierung der Grundwassermanipulation wurde am 30.4.2010 vom EBA bereits durch gewunken Weil dieser Genehmigungsbehörde aber damals sehr wohl bewusst war, dass Belange des Artenschutzes betroffen waren, und trotzdem der BUND nicht in das Änderungsverfahren eingebunden wurde, verfügte der VGH-Mannheim im Dezember 2011 einen Baustopp der fast fertig gestellten Baumaßnahmen. Nun wurde also nachträglich legitimiert, was am 30.9.2010 zu einem skandalösen Polizeieinsatz führte, und in der folgenden Nacht in der Vernichtung des ersten Teils des Mittleren Schlossgartens endete. – Weiterlesen – (PDF)
Laut Infos der Deutschen Bahn (037/2012) geht es also nun „Anfang November 2012“ an den Rosensteinpark.
ZitatUm für diese Arbeiten entsprechende Baufreiheit zu schaffen, sind im Zusammenhang mit den bauvorbereitenden Maßnahmen auch Vegetationsarbeiten erforderlich. Im Fokus stehen dabei insbesondere Randgehölzflächen im Böschungsgürtel auf dem Gelände des Abstellbahnhofs an der Ehmannstraße sowie auf dem Gelände am inneren Nordbahnhof. Diese Arbeiten sind für Anfang November geplant.Zitatende
An allen Ecken und Enden klemmt es beim Immobilienprojekt Stuttgart 21, aber die DB konzentriert sich auf ihre Hauptschwerpunkte in denen sie große Erfahrung hat. Neben dem Bereich Infrastruktur ist das der Bereich Abbruch und Zerstörung. Doch um was geht es den eigentlich diesmal? Dazu sei dieser neue Flyer ans Herz gelegt welcher wohl schon bald vergangene Dinge beschreibt. Online-Version
Nutzen Sie die letzten Tage des Rosensteinparks um sich die Natur anzuschauen solange sie noch da ist. Setzen Sie sich dafür ein das sie erhalten bleibt.
Bedingt durch den unsachgemäßen Abbruch der Seitenflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofes, wurde ja nicht nur das Dach direkt und sichtbar massiv beschädigt, sondern auch die komplette Statik wurde verändert. Im Wahn sinnlose Zeichen der angeblichen Bautätigkeit vor zuspielen achtete man auf gar nichts.
In der Folge mussten erst sehr viele Stützen eingebaut werden – nicht nur an Gleis 16 sondern auch an Gleis 1. Danach mussten alle gläsernen Seitenscheiben der Dächer entfernt werden, da diese durch die Dachbewegungen an allen möglichen Stellen gebrochen waren und jederzeit abzustürzen drohten. Dann wurden die Stützen zwischen Gleis 8 und 9 mehrmals verstärkt und mit Tonnen schweren Gewichten stabilisiert. Mittlerweile ist, völlig überraschend wie jedes Jahr, die Herbst/Winter Zeit angebrochen. Die Bahn versucht nun mit Plastikfolien fragwürdige Experimente zu betreiben um die seitlichen Wettereinflüsse auf die Kunden abzuwehren.
Heute möchte ich auf drei aktuelle wichtige Aktionen hinweisen. Zum einen geht es bei allen drei natürlich auch um S21, aber auch um Dinge die losgelöst von Stuttgart 21 zu sehen sind.
Wenn z.B. über 350 Menschen vom Staat für ein Sinnloses Bauvorhaben mit fadenscheinigen Gründen verletzt werden und weit mehr als diese traumatisiert dann kann man unabhängig von S21 einen Untersuchungsausschuss fordern. Es gab schon einen? Wer das denkt kann sich mal diesen kurzen Zusammenschnitt anschauen. Zusammenschneiden kann man alles mögliche? Natürlich also dann sucht selbst danach es gibt genug haarsträubende Ausschnitte davon!
Weiter ist auch die Aktion Roter Faden nicht abgeschlossen. Hier gibt es Infos der Gruppe die diese Aktion leitet. Menschen die unter unverhältnismäßigen Urteilen in der Vergangenheit bzw. die Anklagepunkte und Urteilsbegründungen, die teilweise schon haarsträubend sind leiden sollten sich dort melden (Formular an der Mahnwache abgeben) und ihre Geschichte aufschreiben. Gerne auch anonym.
Die dritte Aktion ist eine Strafanzeige von bezüglich der Kapazitätsversprechen die S21 betreffen. Diese kann hier gelesen und mit unterstützt werden.
Seit das Gleisvorfeld für Stuttgart 21 umgebaut wird, entgleisten bereits mindestens 5 Züge von denen man erfahren hat. Davon alleine dreimal an der gleichen Stelle – Weiche 227.
Natürlich war es nicht immer die selbe Weiche, den nach der ersten Entgleisung wurde sie ersetzt und die dritte Entgleisung war auf einer provisorisch eingebauten „Einfach-Weiche“. ALLE Entgleisungen waren allerdings in der selben Gleisgeometrie erfolgt. Diese ist bis heute nicht verändert worden!
Sie basiert natürlich auf den Planungen der DB für Stuttgart 21, da einzig aus diesem Grund das funktionierende Gleisvorfeld umgebaut werden musste.
Doch der bewegte Bürger auf der Straße vor seinem „Klapprechner“, wundert sich trotzdem über so manche Begebenheit. Zum Beispiel darüber das eine Meldung welche Typischerweise sonst immer altbekannten Kanälen folgte – der nicht zuletzt durch den UA zum 30.09. bekannt gewordenen Internetseite „Bei Abriss Aufstand“ – nun nur im wogenden Informationsmeer erscheint. Da schreibt dann ein User mit dem Namen „Baa Alarm“ auf „parkschuetzer.de“ folgende „Voralarmmeldung“ (JPG) in der unter anderem vom 01.11.12 und tausenden Polizisten gesprochen wird. Und der bewegte Bürger wundert sich warum BAA dies nicht wirklich als Hauptthema thematisiert? Angst vor Herr Blenke? Oder weil nichts „abgerissen“ wird? Jedenfalls haben des die virtuellen Fischer bei PS mittlerweile aus den Fluten gefischt und auf der „Insel der angepinnten Informationen“ zum trocknen aufgehängt.
Wie auch immer es sollte klar sein – Karten anschauen ist immer gut.
Genauso sollte man sich nicht nur auf eine Informationsquelle allein zu verlassen!
Daher wünsche ich ein schneefreies Wochenende und viel Spaß bei zb. Peter Grohmann heute um 19:30 im Theaterhaus!
Stuttgarter Logik – Ein paar Meter weiter wird alles Sinnlos von einem Bundeseigenen Unternehmen dem Erdboden gleich gemacht. (Plattform am Groundzero – so Sinnfrei wie alles an Stuttgart21) Hier am Neckartor wird nun die Stuttgarter Repräsentationsfassade wieder aufgemöbelt. Scheinheiligkeit hat einen neuen Namen ->; Stuttgart.
Heute eröffnete die Deutsche Bahn ihre neueste Schnappsidee. Wo früher Bäume standen steht heute eine völlig unnötige Aussichtsplattform in die Sperrzone der Repräsentationsfläche des Landes Baden Württemberg. Die Bäume waren übrigens 393, 394, 395 und 396. Sie mussten dringend Platz machen für dieses erbärmliche Baugerüst:
Früher gab es übrigens auch schon vergleichbares allerdings hatte man an der Mauer (Grenze zur DDR) noch Respekt vor Bäumen wie man auf dieser Historischen Aufnahme sehen kann:
Schnappsidee? Tja wie man an den beiden Pfeilen erkennen kann ist es nichts anderes! Da nicht jeder sich vor Ort auskennt erkläre ich das gerne genauer. Als Schwabe hat man ja bekanntlich ein angeborenes Gefühl, welches automatisch die Nackenhaare aufstellt, wenn man sieht wie irgendwo das Geld zum Fenster rausgeschaufelt wird. Das wird zwar beim Immobilienprojekt Stuttgart 21 überall gemacht aber hier ist es sehr offensichtlich. Man sieht sozusagen die gelben Schaufeln vor sich wie sie immer wieder aus den vollen Geldsäcken der Steuergelder schaufeln.
Der Schwabe geht nämlich DIREKT HINTER der neuen bestgeplanten Attraktion Stuttgarts einfach auf den Parkplatz über der Haltestelle Staatsgalerie!
Nur Hanseatische Logik scheint erklären zu können, warum man sich für viel Geld das gleiche ein paar Meter weiter vorne hinstellen muß. Wäre es das eigene Geld würde man es nicht so verschwenden!
Gratis (siehe Pfeil da steht die Plattform)Das gleiche von IHREM Steuergeld/Fahrkartengeld bezahlt
Das bei den bunten Werbebildchen der DB auf der Aussichtsplattform, einige inhaltlich schon lange nicht mehr aktuell sind (selbst vergleichen mit eigenen Aussagen der DB), überrascht nicht wirklich sondern passt wie die Faust aufs Auge zur best geplanten Baustelle Europas.
Update – Zwischenzeitlich wurden die Folien beschädigt und laut Herr Dietrich entstand durch diese Folien ein angeblicher Schaden von unglaublichen 25.000 Euro. Selbst die aktuellen neuen Folien welche nun robuster sein sollen – also somit logischerweise Aufwendiger und damit noch Teuer sein müßten – sehen niemals nach 25.000 Teuro aus.