Die Fluggast-Zahlen am Stuttgarter Flughafen sind seit ca. 8 Jahren von der Tendenz her stagnierend, ja sogar eher rückläufig. 2007 waren es noch 10,3 Millionen Flugpassagiere pro Jahr, 2013 nur mehr 9,59 Millionen. Der Flughafen selbst rechnet für 2014 mit einem weiteren Rückgang der Zahlen.
Steffen Siegel, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Filder: „Jetzt wird immer deutlicher, dass der Flughafen in seinem Wachstumswahn mit seinen Prognosen dramatisch daneben lag und dass die Schutzgemeinschaft, wie auch viele kluge Gutachter, diese Stagnation voraussahen“´.Die Fluggastzahlen stagnieren – die Schutzgemeinschaft Filder behält Recht. weiterlesen →
Unter dem Motto: „100 Jahre Erster Weltkrieg, 75 Jahre Zweiter Weltkrieg, 15 Jahre Kriegseinsätze der Bundeswehr: Sagt Nein zu Krieg!“ startete der sog. Ostermarsch am „AFRICOM“ in Möhringen und führte über eine Zwischenkundgebung in der Lautenschlagerstraße zum Stuttgarter Schlossplatz.
Bei den Zugunfällen am Stuttgarter Hauptbahnhof welche sich am 24.07.2012 und am 29.09.2012 im für Stuttgart 21 umgebauten Gleisvorfeld ereigneten, lässt sich aus dem Untersuchungsbericht entnehmen das Puffer unter nicht geklärten Umständen verschwunden sind!
Siehe dazu den Bericht der Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle des Bundes (link) auf Seite 41.
Zitat: „Entgleisung am 29.09.2012 Eine Untersuchung war nur an den mit 9-12 bezeichneten Puffern möglich. Nach mehrmaliger Rückfrage bei DB Fernverkehr AG nach dem Stand der Puffertelleruntersuchungen, teilte diese annähernd 8 Monate später mit Schreiben vom 23.04.2013 mit, dass die ins DB Fahr zeuginstandhaltungswerk nach Eberswalde übersandten Puffer dort nicht mehr auffindbar seien. Die vier zur Untersuchung zur Verfügung stehenden Puffer, wurden am noch in Stuttgart stehenden Apmz-Wagen abgebaut und zu der AXTONE GmbH verbracht. Weshalb die vier Puffer entgegen den Festlegungen mit der DB Fernverkehr AG nicht zur Untersuchung nach Eberswalde überführt wurden bleibt ebenfalls fraglich.„
Brissant hierbei ist nicht nur diese Tatsache an sich, sondern auch ein Vorgang der eben im direkten Zusammenhang mit genau diesem Unfall stand! Ich möchte dafür auf die Bilder von Wolfgang Rüter verlinken der am 25.03.2013 von der Ehmannstraße aus die Abwrackung von Waggons dokumentiere welche am Unfall beteiligt waren!
Man beachte – Im Bericht der EUB wird erwähnt das die 8 Monate lang angeforderte Info über die nicht mehr auffindbaren Puffer am 23.04.2013 eintraf! Der Unfallzug bzw. einige Wagen davon – und damit Beweismittel der Unfälle – wurde am 25.03.2013 vernichtet. Und das obwohl allen Beteiligten klar sein mußte das eine Untersuchung in diesem Fall läuft! Diese Untersuchung wurde erst mit dem Bericht dazu also am 08.04.2014 abgeschlossen! Das alles wirft natürlich schon die Frage auf – Wurden hier evtl. Beweismittel vernichtet?
Ja so ein Puffer der hat´s schwer! Immer zu wird er gedrückt und gepufft. Von allen Seiten wird massiv Druck auf ihn ausgeübt und an ihm rum geschoben. Jeder will was von ihm, aber keiner nimmt Rücksicht auf ihn. Letztlich offenbart der Bericht des Eisenbahn-Unfalluntersuch-ungsstelle des Bundes (EUB) nichts weiter als das es dem Puffer schlicht letztlich zu Dumm wurde! Belastet bis an die Grenzen seiner Kräfte gab er dem Druck nach und brach. Zum Dank für stehts gute Arbeit wird er nun auch noch zum Sündenbock ernannt – als ob er als Puffer nicht schon genug Last auf sich nehmen musste! Ohne jegliche Ironie kommen wir zum wesentlichen: Weiche 227 – der Untersuchungsbericht weiterlesen →
Aus aktuellem Anlass, hier einmal ein Fundstück zum Thema Personenstromanalysen. Bei der Vorstellung einer Analysesoftware für „Produktions- und Logisikabläufe“ wurde als Fachfremde Anwendungsbeispiel „Evakuierung beim Projekt Stuttgart 21“ genutzt. Mit den Faktoren des Planfeststellungbeschluss von 2005 wurde ein Simulationsmodel gerechnet. Dabei ist keinerlei Möblierung, Hindernisse wie zb. Koffer, Rollstuhlfahrer, Kinderwägen oder Panik berücksichtigt. Zum Vergleich der Ergebnisse wurde eine Analyse der „Unternehmer gegen Stuttgart 21“ gegenüber gestellt.
Bei der Auswertung (Zeitindex 23:30) wird erwähnt, dass der Raum neben den Treppen zu gering sein könnte.