I was caught In the middle of a railroad track (Thunder) I looked round And I knew there was no turning back (Thunder) My mind raced And I thought what could I do (Thunder) And I knew There was no help, no help from you (Thunder)
Sound of the drums Beatin´ in my heart The thunder of guns Tore me apart You´ve been – thunderstruck
Am Sonntag trafen sich rund 150 Menschen um in einem Demonstrationszug vom Stuttgarter Kopfbahnhof zum „Elefantensteg / Wilhelmasteg“ zu ziehen. Diese Wegeverbindung zwischen Bad Cannstatt und dem Rosensteinpark wird in der kommenden Woche für die Bauprojekte „Rosenstein-Straßen-Tunnel“ und „Stuttgart 21“ wegfallen.
Zusammen mit dem Holzsteg, die neunt Längste gedeckte Holzbrücke weltweit, wird diese Brücke verschwinden. Erst nach Fertigstellung von „Stuttgart 21“ soll hier wohl wieder eine Wegeverbindung in Form einer Brücken ähnlichen Konstruktion entstehen. Der Zeitpunkt steht also in den Sternen. Auch am Montag Abend soll erneut eine Demonstration auf den Abriss dieses Stegs über der Straßenbahnhaltestelle „Wilhelma“ hinweisen.
Am Ende der Dokumentation dieser Demonstration sieht man auch einen Teil der „oberen“ Baustelle des Rosenstein-Straßen-Tunnel. Der Tunnelmund wird auf Höhe der Haltestelle „Rosensteinpark“ wieder an die Oberfläche kommen.
Aufruf des AK Jura zur Teilnahme am Wasserwerfer-Prozess
Der AK Jura der Parkschützer ermuntert alle Betroffenen des Schwarzen Donnerstags, den Wasserwerfer-Prozess selbst und vor Ort zu verfolgen. Diese Ermunterung richtet sich an alle, die am Schwarzen Donnerstag verletzt und traumatisiert wurden, aber auch an diejenigen, die voller Entsetzen waren und sind, deren Empörung noch immer vorhanden ist. Details, Infos und weiterführende Links bie BAA (Link)
… wenn es Kopfverletzungen sind. Sinngemäß so hört man es aus den Berichten zum ersten Tag des Schauprozesses gegen zwei Wasserkanonen-Schützen des Schwarzen Donnerstag heraus.
Ich sage dazu lieber nichts – sondern zeige nur dieses eine Video.
Egal wie dieser komische Prozess ausgehen wird, irgendwann wird die Gerechtigkeit selbst ein ernstes Wort reden. Es ist nur eine Frage der Zeit und eine Frage vor welchem Gericht dieses Wort fallen wird…
Pünktlich zum Kongress „Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt“ möchte ich auf eines der zahlreichen (zb. auch hier SO21) im Lauf der Jahre vorgestellten Alternativprojekte zum Steinzeitlichen Schienenrückbau- und Imobilienprojekt Stuttgart 21 hinweisen. Siegfried Busch beschreibt es hier auch im Text (link) Wer nicht gerne liest kann sich das aber auch im Video (link) anhören. Professor Tobias Walliser (LAVA – Laboratory for Visionary Architecture) erklärt die Vision einer wirklich Zukunftsfähigen Lösung hier im Jahre 2011 bei einem Vortrag im Stuttgarter Rathaus.
In Stuttgart kam es bei der DGB- Demonstration am 1. Mai 2014 zu „Vorkontrollen“ durch die Polizei, bei denen Leute über längere Zeiträume festgehalten und an der Wahrnehmung ihres Demonstrationsrechts gehindert wurden. Erst nach mehreren Protesten seitens des DGB (als Veranstalter) wurde diese Willkür beendet.
Dass dies kein „Ausrutscher“ war, zeigte sich bei der gewerkschaftsnahen Blockupy- Demonstration am 17. Mai 2014, zu der neben vielen anderen auch der ver.di Bezirk Stuttgart aufgerufen hatte.
Dort wurden gleich mehrere Gruppen ankommender Demonstrant/Innen eingekesselt und wiederum lange festgehalten. Die Exekutive ein Staat im Staat jenseits und über dem Grundgesetz?? Auch diese Schikane fand erst nach massiven Protesten der Demonstrationsleitung ein Ende. Nicht aber das abschreckend martialische Aufgebot hunderter schwer gerüsteter Polizisten, mit der die Demonstration in den Augen der Bevölkerung kriminalisiert und Passanten vom Mitdemonstrieren abgehalten wurden.
Diese Praktiken sind vielen Linken nicht neu. Neu ist, dass nun auch zunehmend Gewerkschaftsveranstaltungen ins Visier genommen werden. War es schon bisher nicht richtig, als Gewerkschaften so zu tun, als ginge uns das nichts an („wir sind ja nicht betroffen“), so ist es doch nun allerhöchste Zeit, diesem Treiben mit Macht ein Ende zu setzen.
In Zeiten, wo soziale Spannungen anwachsen, wo der Widerstand dagegen wächst, richtet sich die Repression zunehmend gegen alle, die tatsächlich etwas verhindern oder positiv verändern wollen, also mehr und mehr gegen die Gewerkschaftsbewegung und alle gesellschaftlichen Kräfte, die sie unterstützen. Wir unterzeichnenden Gewerkschafter/Innen stellen fest, dass die Praktiken von Polizei und Behör-den auch unter der Landesregierung aus Grünen und SPD nicht verändert wurden. Wir fordern Innenminister Gall (SPD) auf, das Grundrecht auf Demonstrations- und Versammlungsfreiheit zu garantieren und die Aufgaben der Polizei auf die Regelung des Verkehrs zu beschränken.
Wir unterzeichnenden Gewerkschafter/Innen fordern die Gliederungen, Gremien und Vorstände unserer Organisationen auf, den staatlichen Organen gegenüber unmissverständlich klar zu machen, dass deren rechts- und verfassungswidriges Verhalten nicht länger toleriert wird.