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Häußler „Matrix“ – Anstiftung der Polizei zum Verfassungsbruch?

Stuttgart 21: „Matrix“ von Oberstaatsanwalt a.D. Häußler – Anstiftung der Polizei zum Verfassungsbruch?

IMG_4204Diese Frage stellt sich spätestens seit das Verwaltungsgericht Stuttgart in mehreren Fällen Platzverweise wegen angeblicher „Verhinderungsblockaden“ für rechtswidrig erklärt und festgestellt hat, dass die Blockaden der öffentlichen Meinungsbildung dienten und somit unter dem Schutz der verfassungsrechtlich geschützten Versammlungsfreiheit standen.

IMG_4109_cropInzwischen rudert auch das Polizeipräsidium Stuttgart zurück: Es zog kurz hintereinander einen Bescheid über 80 € Wegtragegebühr zurück und erkannte die Gewahrsamnahme von zehn Stuttgart 21 Gegnern im Februar 2011 als rechtswidrig an. Häußler „Matrix“ – Anstiftung der Polizei zum Verfassungsbruch? weiterlesen

Limettcello leicht selbstgemacht

IMG_6770Jeder kennt das sicher – da hat man sich bei der Caipirinha Party mal leicht verschätzt und schon sind 40 – 50 (Bio)Limetten übrig. Nun ist guter Rat teuer und weggeschmissen wird generell nix! Da es wie bei vielem auch auf die Inneren Werte ankommt wird daraus gleich mal Marmelade gekocht! Die Schale wird dünn abgeschält (möglichst ohne den weißen Teil – Mesokarp) und 30 Tage in Alkohol gelagert. Dabei lösen sich die Geschmacksstoffe und ätherischen Öle aus der Schale. Der aromatisierte Alkohol wird dann mit einer Wasser Zuckerlösung (1:1:1 Zucker, Alkohol und Wasser) oder aber mit einer Sahne Zucker Lösung vermischt.

Fertig ist der Limettcello (nach Art Limoncello) bzw. Crema Limettcello.  Viel Spaß beim nachbasteln und später dann eiskalt geniesen!

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( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Sturmgeschädigter Baum ohne Juchtenkäfer-Befund

Nach einer Stürmischen Nacht, wurde an einer alten Blutbuche im Rosensteinpark eine große Baumhöhle offen gelegt (sww berichtete). Nun wurde am 31.10.14 durch einen von der Wilhelma beauftragten Gutachter geprüft, ob dort „Entwicklungsstadien des europarechtlich streng geschützten Juchtenkäfers oder national geschützter Tierarten (besonders Rosenkäfer und verwandte Arten)“ vorhanden sind.

Schreiben 05.11.14 - Amt für Umweltschutz Auszug 3
Schreiben 05.11.14 – Amt für Umweltschutz Auszug 3

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Nashorn-Baby in der Wilhelma

IMG_6427Am Montag (27.10.14) war es nach 498 Tagen soweit, die 22 Jahre alte Sani brachte ein gesundes Panzernashorn(mädchen) zur Welt.  Hier einige Impressionen vom Tag 5 im Leben des  aufgeweckten Nashorns, welches sicher noch oft die Besucher der Stuttgarter Wilhelma erfreuen wird. Der Zoo hofft mit seinem Zuchtprogramm einen wichtigen Teil für den Erhalt dieser stark bedrohten Tierart beizutragen. Weltweit geht der vor allem durch Wilderei bedrohte Bestand immer weiter zurück. Es gibt nach Informationen der Wilhelma nur noch rund 1500 dieser Tiere.

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( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

85 starke Jahre – Hopfenzitz

Zum heutigen Ehrentag von Egon Hopfenzitz 42,5 Bilder der letzten Jahre – Alles gute! Auf die Dauer hilft nur Hopfipower!

Wie die Zeit vergeht: Seit dem 1. November 1929 sind bis heute genau 31.046 Tage bzw. 4.435 Wochen und 1 Tag vergangen. Ein beeindruckend langer Zeitraum, der über acht Jahrzehnte umfasst. Ohne Friseurbesuch wären die Haare eines Menschen seither um gut 9,3 Meter gewachsen. Den Rhein sind zwischenzeitlich rund 6.200 Billionen Liter Wasser hinab geflossen und der Mond ist über 1.130 Mal um unseren Planeten gekreist. An diesem Tag für vier Prozent fest auf einem Sparbuch angelegte 100 Euro wären in den 85 Jahren bis heute auf stolze 2804 Euro angewachsen.

Hal­lo­ween, das

hallowien7pot_o(Duden) Hal­lo­ween, das
Wortart: Substantiv, Neutrum
Worttrennung: Hal|lo|ween
Bedeutung:  (besonders in den USA gefeierter) Tag vor Allerheiligen
Lautschrift: [hæloʊˈiːn] oder [ˈhɛloviːn]
englisch, zu: hallow (veraltet) = Heiliger (altenglisch hālga, zu: hālig = heilig) und eve = Vorabend < altenglisch æfen, Sonnabend
Nominativ S: das Halloween P: die Halloweens
Genitiv S: des Halloween, Halloweens P: der Halloweens
Dativ S: dem Halloween P: den Halloweens
Akkusativ S: das Halloween P: die Halloweens

(wiki) Halloween von All Hallows’ Eve benennt die Volksbräuche am Abend und in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November. Dieses Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Die irischen Einwanderer in den USA pflegten ihre Bräuche in Erinnerung an die Heimat und bauten sie aus. Im Zuge der Irischen Renaissance nach 1830 wurden in der frühen volkskundlichen Literatur eine Kontinuität der Halloweenbräuche seit der Keltenzeit und Bezüge zu heidnischen und keltischen Traditionen wie dem Samhainfest angenommen. Bis heute werden entsprechende Mutmaßungen des Religionsethnologen James Frazer zitiert.

Die Entstehungsgeschichte des Festtags Allerheiligen selbst geht auf die bereits 609 erfolgte Weihung des römischen Pantheons, einem ehemals „allen (römischen) Göttern“ gewidmeten bedeutenden heidnischen Tempel, durch die heidenchristlich geprägte römische Kirche zurück. Das Allerheiligenfest, das sich von Rom aus verbreitete, wurde ursprünglich am 13. Mai gefeiert, das Datum wurde erst von Papst Gregor III. und endgültig von Gregor IV. auf den 1. November verlegt.

Der Religionsethnologe Sir James Frazer beschrieb in seinem Standardwerk The Golden Bough (in der Ausgabe von 1922) Halloween als „altes heidnisches Totenfest mit einer dünnen christlichen Hülle“; neben dem Frühjahrsfest Beltane am 1. Mai (Walpurgisnacht) habe es sich um das zweite wichtige Fest der Kelten gehandelt. Nachgewiesen sei es seit dem 8. Jahrhundert, als christliche Synoden versuchten, solche „heidnischen Riten“ abzuschaffen.

Die Encyclopædia Britannica leitet das Fest aus alten keltischen Bräuchen her. Gefeiert wurde an Halloween demnach auch das Sommerende, der Einzug des Viehs in die Ställe. In dieser Zeit, so glaubte man, seien auch „die Seelen der Toten zu ihren Heimen zurückgekehrt“. Begangen wurde das Fest laut der Encyclopædia Britannica mit Freudenfeuern auf Hügeln (engl. bonfires, wörtlich Knochenfeuer; ursprünglich mit Bezugnahme auf das Verbrennen von Knochen des Schlachtviehs) und manchmal Verkleidungen, die der Vertreibung böser Geister dienten. Auch Wahrsagerei sei zu diesem Datum üblich gewesen.

Das 1927 bis 1942 erschienene Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens schreibt über den November: „Die Kelten, welche das Jahr vom November an rechneten, feierten zu Beginn dieses Monats ein großes Totenfest, für das die Kirche die Feste Allerheiligen und Allerseelen setzte“, und über Allerheiligen: „Auf keltischem Gebiete war das Anzünden großer Feuer üblich. […] Man kann am A.tage erfahren, was für ein Winter werden und wie sich die Zukunft – namentlich in Liebesangelegenheiten – gestalten wird. […] Die an A. (wie die am Christtag und in den Zwölften) Geborenen können Geister sehen.“

Meyers Konversations-Lexikon schreibt zur angeblichen keltischen Herkunft des Festes: „Legendenhaft und historisch nicht exakt zu beweisen ist eine direkte Verbindungslinie zu dem keltisch-angelsächsischen Fest des Totengottes Samhain. Aus der Verbindung mit diesem Totengott sollen sich die Gebräuche zu Halloween ableiten, vor allem der Bezug auf das Totenreich und Geister.“

Kalender von Coligny – Die frühere Forschung vermutete den ältesten Hinweis auf das Samhain-Fest im schwer zu deutenden Kalender von Coligny aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., dort als ein Fest des Sommerendes (keltisch samos, gälisch samhuinn für „Sommer“), oder zurückgehend auf das irogälische Wort für Versammlung, samain. Diese Vermutung wird heute wissenschaftlich nicht mehr vertreten. Auch ein angeblicher Totengott Samhain ist historisch nicht nachweisbar. Erst in deutlich späteren, mittelalterlichen Schriften über die Gebräuche der Kelten wird auf einen Bezug zum Totenreich hingewiesen. Diese sind bereits intensiv christlich beeinflusst (siehe auch Keltomanie).

Rund um den Rosenstein-Straßen-Tunnel

Kleiner Rundgang am 26.10.2014 mit dem roten Faden: „Rosenstein-Straßen-Tunnel“

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( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )