Position des Schadens bezogen zum früheren Georg Wilhelm Friedrich Hegel Zitat.
Natürlich komme ich nicht umhin heute auch vom Schaden am Bonatzbau in Stuttgart zu schreiben. In der Nacht vom 16. August auf den 17 August 2021 brachen Steine aus der Frontfassade der Reste des Stuttgarter Kopfbahnhofes herraus und fielen auf den zum Glück Nachts unbelebten Taxistand davor. Im Lauf des Tages fielen dann noch weitere Steine und das Fenster nach Innen. Der Grund für diesen Schaden ist noch unklar aber zu 100% hat er mit der Stuttgart 21 Baustelle zu tun. In anderen Bereichen des ehemaligen IC-Hotels sind ja bereits nur noch die Grundmauern vorhanden allerdings wurden hier die Fassenadenteile ausreichend mit Trägern gesichert. Genauso sieht es ja nun auch schon im Bereich der ehemaligen Haupthalle aus (siehe Webcam).
Der Schaden bei Tag betrachtet im Detail
Weiteres umfangreiches Bild-Material / Details im Archiv (Link)
Unabhängig von diesen vor Ort Möglichkeiten bietet Das Impfzentrum Robert-Bosch-Krankenhaus täglich Termin freie Impfungen an.
Impfwillige können sich von Montag -Sonntag von 7 – 20.30 Uhr ohne Termin impfen lassen. Auf Wunsch können Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren in Begleitung eines Erziehungsberechtigten geimpft werden. Details siehe LINK
Ab Montag (12. Juli 2021) bietet das Zentrale Impfzentrum am Robert-Bosch-Krankenhaus Impfen ohne Termin an. Impfwillige können sich Montag bis Freitag zwischen 7 und 19 Uhr direkt und damit wesentlich unkomplizierter impfen lassen. Auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können auf Wunsch auch geimpft werden. (Info speziell zu diesem Thema vom RKI)
Vorweg: Man sollte sich nie bei Sturm, oder direkt danach, unter großen Bäumen aufhalten. Die Befolgung dieser Regel schont nicht nur die eigene Gesundheit, sondern könnte allgemein auch dazu führen, lieber mal etwas abbrechen zu lassen, als ständig mit Schnittmaßnahmen Bäume nachhaltig zu verletzen (Verkehrssicherungspflicht). „Baum schlägt mit Ästen nach Fußgänger“ oder „Baum springt vor Auto“ liest man eher selten, „Allee muss weichen“ dagegen viel zu häufig. Bäume in der Stadt sind eine Wohltat, sie bieten Erholung in jeder Weise. Sie sind ein Luxus, dessen Gebrauch aber auch hin und wieder gefährlich werden kann.
Aus der Sicht der betroffenen Bäume ist natürlich alles nochmal gut gegangen – sie wurden nicht entwurzelt. Sie werden weiter Früchte erzeugen. Und sie werden weiter Lebensraum und Nahrung für alle möglichen Arten bieten. Der Zustand entspricht vor allem nicht unserer Vorstellung von Ästhetik, unserem Sicherheitsbedürfnis, und ganz besonders unserer Erinnerung an eine gesunde Parkanlage.
Dass die Bäume sich eigentlich ganz gut der Folgeschäden menschlicher Schnittmaßnahmen = Verletzungen erwehren können, zeigen diese Bilder
Die Bilder zeigen exemplarisch, wie einerseits die Höhle immer größer wird durch Fäulniss von innen nach außen, gleichzeitig bildet der Baum immer neue Holzschichten drumrum.Die Höhlen sind ja schon lange dort, und vergrößern sich permanent, aber der Baum gleicht das aus, solange er lebt.Das ist ein Prozess über viele Jahre und Jahrzehnte, der sich im Inneren von Ästen und Stämmen vollzieht. Manche Baumarten können das besser abkapseln (horizontal und vertikal), andere schlechter.
Man könnte eine jährliche Ausfaulungsrate ablesen, und ins Verhältnis setzen zum jährlichen Zuwachs. Dabei gleicht der Baum auch unterschiedlich Zug- und Druckbelastungen aus, weshalb das ganze eher nicht einer Kreisform entspricht. Für die Stabilität ist das also zunächst kein Problem, ein Rohr ist ja auch stabil.
Verschiebt sich das Verhältnis zu Lasten des Zuwachses, wird es problematisch. Ebenso, wenn der Baum unnatürlich in die Länge wächst, und /oder plötzlich freigestellt wird. Dann werden die Hebelkräfte zu stark. Es kommt zu Abbrüchen an den Schwachstellen oder zur Entwurzelung.
S21 hat in jedem Fall den gewachsenen Zusammenhalt des Bestandes durch Rodung zerstört. An diese radikale Veränderung des Standortes können sich die Bäume nicht in gleich kurzer Zeit anpassen. Es kann auch davon ausgegangen werden, dass die Eingriffe in die Wasserversorung zu verminderten Zuwachsraten geführt haben. Da wird die Bahn natürlich auf die letzten Trockenjahre verweisen. Gleichwohl wären deren Auswirkungen in einem geschlossenen Bestand weniger gravierend gewesen.
Eine Untersuchung der Jahresringe von gleich dickem Astmaterial bzw Anschnitten ohne Ausfaulung könnte einen Vergleich der Zuwachsraten über die vergangenen Jahre nach der Parkrodung und nach Einsetzen der Grundwassermanipulation ermöglichen. Aber das wird genauso niemanden interessieren, wie eine Untersuchung der Jahresringe der gefällten Baumriesen. Aus denen hat man auch lieber zweifelhafte Kunstwerke gebastelt, unter freundlicher Begleitung eines Motorsägenherstellers.
Eine Woche nach dem großen Sturm – Impressionen aus dem Leibfriedschen Garten, dem Rosensteinpark, dem Unteren Schlossgarten, dem Mittleren Schlossgarten, dem Oberen Schlossgarten und dem Akademiegarten.
Am 28.06.2021 sowie auch am 29.06.2021 ereigneten sich zwei Starkregenereignisse in Stuttgart. Hier eine kleine Sammlung der Auswirklungen. ( Die externen Inhalten haben lange Ladezeiten! )
Dieses Wochenende bekommt der an die S21 Neckarbrücke angehängte Fußgängersteg seine noch fehende Verlängerung über die B10/B14 (Diese ersetzt quasi den Elefantensteg) Bei der Eröffnung dieses Anhängsels am 20. April 2021 hatte es nicht gereicht ihn auch schon fertig zu stellen. zu diesem Zweck wurde nun bis Montag Morgen dieser Abschnitt der B10/B14 gesperrt.
Der neue Steg welcher die alte Holzbrücke ersetzen soll sieht nach gerade mal 67 Tagen übrigens bereits so aus:
Dieses kleine Detail möchte ich unbedingt erwähnt haben, für alle die beim Abriss des Holzsteges über den Neckar im Jahr 2016 – nach immerhin ca. 16129 Tagen Existenz – abfällig über dessen Zustand sprachen und auf die Notwenigkeit von nicht erfolgten Reparaturen hinwiesen…