Burger Place Stuttgart

IMG_1905[1]Seit Mitte 2015 gibt es mit dem „Burger Place“ einen neuen Burgerladen in Stuttgart. Nach Jahren in Kanada und bekannt geworden durch die Sendung „Goodbye Deutschland“ bringen die Besitzer einiges an Originaleindrücken mit nach Stuttgart-Feuerbach. Neben etlichen verschiedenen Burgern, geht das aber auch weiter über Sandwiches, Curry Wurst und Hot Dogs bis hin zu speziellen BBQ Genüssen wie „Pulled Pork – Burger“ und „Canadian Poutine“.

Die Zutaten vom Fleisch bis zur Zwiebel kommen aus lokalen Quellen und die meisten Saucen sind nach eigenen kanadischen Rezepten selbst hergestellt. Diese Qualität schmeckt man auch wobei die Vielfalt der möglichen bestellbaren Varianten den ungeübten Burger Neuling doch schon überlasten könnte. Fans von Burgern und BBQ kommen allerdings definitiv auf ihre Kosten. Das im Smoker gemachte Pulled Pork welches im Laden nur noch erwärmt werden muß, ist anders als das immer mehr in Mode kommende Fertigprodukt anderer Läden vorzüglich. Auch wenn es für meinen persönlichen Geschmack gerne mehr Rauch gesehen haben könnte. Das für meinen Begriff dazu gehörende Canadian Cole Slaw (welches aber extra bestellt werden muß) zeigt doch einen interessanten merklichen Unterschied zum Amerikanischen Cole Slaw.

Die Burger lesen sich Einfallsreich wobei ich noch nicht alle getestet habe. Der „Hard Worker“ kommt mit leckeren 300g frisch gewolftem Rindfleisch aus der Region daher und lässt kaum Grund zur Kritik, einzig dass auf Nachfrage angebotene und bestellte „medium“ scheint keine Beachtung am Grill gefunden zu haben. Den selbst geschnittenen Fries aus Kartoffeln von Weilimdorfer Bauern fehlt es jedenfalls an nichts und sie sind auch in der Version „Canadian Poutine“ durchaus interessant. Hierbei werden die Pommes mit Käsewürfeln, geriebenem Käse und Bratensauce garniert (heißer Tipp – etwas warten bis die Käsewürfel weich geworden sind).

Alles in allem ein durchaus interessanter Burger Laden mit viel Liebe zum Detail bzw. zum Produkt und zur kanadischen Küche. Das einzige was etwas stören könnte ist der sicher den hochwertigen Lebensmitteln geschuldete recht hohe Preis und die etwas komplexe Bestellmöglichkeit durch viele miteinander kombinierbaren Zutaten. Evtl. empfielt es sich daher die Karte vor dem ersten Besuch genau zu studieren. Also wer einmal Lust auf Canadian Burger hat sollte unbedingt einmal am Wilhelm-Geiger-Platz in Feuerbach vorbei schauen und zum Burger Place gehen.

EDIT 2018-03-24

Zitat
„Der letzte Tag in Feuerbach. Vielen Dank an alle Freunde und Gäste, die uns über die vergangenen 3 Jahre immer und immer wieder besucht haben. Ab dem 3.4. sind wir auf der Schwieberdinger Strasse 37 gleich an der Bus Haltestelle „Ohmstrasse“ und dem S Bahnhof Zuffenhausen.“
Zitatende

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Chilipflanzen und Ernte

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Nach meinen Chili-Impressionen vor kurzem erreichten mich Fragen wie „Was macht man mit so vielen Chilis?“ und vergleichbares. Nun die Möglichkeiten sind endlos, spätestens wenn man mit viel Phantasie und frischen anderen Früchten zusammen neue eigene Chilisaucen ausprobiert.

IMG_7147Die einfachste Verarbeitung von größeren Mengen ist allerdings das einfache Lufttrocknen und später grobe zerstoßen oder feine mahlen zu Chiliflocken oder Chilipulver (genaue Erklärung der Vorgehensweise).  Hier reduziert sich die Chilimasse auf ca. 10% zudem ist Chilipulver sehr lange haltbar wenn sie dunkel und trocken aufbewahrt werden. Sortenrein sortiert erhält sich der Eigengeschmack der verschiedenen Chilisorten auch wunderbar im Pulver.

HOT_by_StrategeWeitere Wege die sehr interessant aber evtl. manchmal dann doch etwas aufwendiger darstellen könnten, ist das Herstellen von Saucen (Beispiel Tabasco / Beispiel BBQ Sauce) oder das sauer einlegen. Doch selbst wer Chilis eher frisch liebt und sie daher nicht groß verarbeiten möchte kann sie schlicht einfrieren und so noch lange an „fast“ frischen Chilis Genuss finden. Gefrorene Chilis lassen sich fast bei allen Speisen genauso verwenden wie frische Chilis (Beispiel Armadillo Eggs).

In Zuckerlösung kandierte Chili
In Zuckerlösung kandierte Chili – zerstoßen / gemalen hervorragend für Süßspeisen geeignet.

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Erstes Achtel Test-Stützle für S21 steht.

Rund um einen Teil einer 1/8 Sodastütze die rein zu Versuchszwecken aufgebaut wurde. Unter der Stütze einige Test Würfel. Ebenso ein paar Bilder aus dem Juchtenkäfergebiet.

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Ironischerweise verwechselt so mancher Befürworter des Milliardengrabes diese Stütze mit wirklich für den Bau eingesetzen Stütze. Dieses kleine Teil (nur ein Teil eines Achtels einer Stütze!) eines dieser „21-Kelche“ soll nur für Farb und Oberflächengüte dort betrachtet werden. Einen weiteren Nutzen hat die Sodastütze nicht. Auch für Termine haben Befürworter und Passanten kein Interesse.

So interessiert es nicht weiter das die DB bereits Mitte 2014 mit dem Bau der Grube 16 anfangen wollte. Bis heute ist Die Baugrube nur grob ausgehoben und die Bohrpfähle betoniert sind. Der Medienkanal, welcher noch unter dieser Baugrube fertig gestellt werden muß, ist bisher lediglich bis zum Rand dieser Baugrube 16 vorgerückt. Und das obwohl Projektsprecher Manfred Leger noch dieses Jahr vom Beonieren der Bodenplatte in diesem Sommer sprach. So wird es wohl auch seiner erträumten „komplett stehenden Kelchstütze Anfang 2016“ gehen.

P1000506Alles Traumgebilde aus der 3D-Phantasiebrille.  Auch die Arbeiten am Nesenbachdücker welche angeblich schon 2014 starten sollen kommen erst mit erheblicher Verspätung in die Gänge. Da hier erst die ersten Bohrpfähle an den Rand der Mineralwasserschichten getrieben werden wird auch dieser Abschnitt wesentlich später fertig werden. Wer da noch an die komischen Termine glauben mag, kann genauso gut die theoretischen Kostenrahmen glauben. Da wird weder eine Skandalös unterlassene Erörterung des Filderabschnitts noch eine teure Virtuelle 3D-Brille weiter helfen.

EDIT 08.09.15
Wie auf der Website der DB nachzulesen ist, handelt es sich nicht einmal um das 8tel einer Stütze sondern nur um einen Teil einer 1/8 Stütze! Siehe Screenshot:
150903-DBSeite_crop

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Entrauchungsbauwerk Mönchhaldenstraße

Schon seit 2013 buddelt die DB bereits an der Ecke Heilbronner und Mönchhaldenstraße herum. Meist allerdings eher Antriebslos zur Zeit aber etwas umtriebiger.
Hier ein paar aktuelle Impressionen.

Das Schwarz-Weiß-Prinzip wird in entsprechenden Regelwerken vorgeschrieben, zum Beispiel in der TRGS 524 (Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen) und der TRGS 519 (Asbest: Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten). Ähnliches gilt auch für von Hilfsorganisationen im Rahmen des ABC-Schutzes einzurichtende Dekontaminationsareale. Dort kennzeichnet der Begriff „Schwarzbereich“ den (kontaminierten/unreinen) Bereich vor der Dekontamination, wohingegen mit „Weißbereich“ das auf der anderen Seite der Dekontaminationsanlage befindliche reine Gebiete bezeichnet wird. Einsatzbereiche sind heute neben dem Umgang mit gesundheitsschädlichen Stoffen, aber auch zb. die Abwassertechnik. (wikipedia)

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EDIT 02.09.2015
Mittlerweile stellt sich herraus das es sich in der Tat um verunreinigten Boden in diesem Bereich handelt. Die Teerablagerungen stammen angeblich von einer ehemaligen städtischen Deponie.

P1000407Diese „Trennung der Bereiche“ erscheint vor diesem doch ernsthaften Hintergrund allerdings sehr Eigenwillig umgesetzt. In der Praxis sieht man wie Arbeiter in normaler Kleidung genauso auf der gleichen Seite des trennenden Kontainers heraus kommen wie die Arbeiter welche bereits Schutzkleidung an haben bzw. aus der Grube geklettert kommen. P1000405Wie dabei eine ernsthafte Bereichstrennung erfolgen soll ist ziemlich Fraglich.

( Alexander Schäfer auf schaeferweilweit.de )

„WG gesucht – Heimat gefunden“

Nach dem der Pegida-Hype das Land Ergebnisslos durchgerüttelt hat, schießt sich die Welt der Medien nun auf das Thema Flüchtlinge ein. Natürlich ist das Thema wichtig, aber wichtiger als das leere Wort allein ist doch stehts die Tat. Wie so oft ist zu befürchten das nach viel Medientrubel bald wie immer nichts mehr übrig bleibt vom Thema. Selbst das Engagement von Prominenten wird sicher irgendwann leider unter dem allgemeinen Druck von allen Seiten verpuffen. Aber das muß nicht sein, den DU kannst selbst und sofort etwas tun! WG gesucht – Heimat gefunden!

Das Konzept der Flüchtlingsheime oder sog. „Sammelstellen“ zeigt sich doch längst als nicht Idealer Weg dem Thema Flüchtlinge wirklich Dauerhaft und Sinnvoll gerecht zu werden. Wieso also nicht neue Wege beschreiten und eröffnen? Daher finde ich das Konzept Flüchtlinge direkt in WG´s oder vergleichbaren Wohnsituationen unterzubringen ziemlich Interessant! Viele kennen es selbst aus der eigenen Studienzeit, einem Auslandssemester, der Zeit als Aupair, ja sogar einer nur kurzen Zeit beim „CouchSurfing“ oder anderen Sitiatuionen. Was gibt es besseres um in einer fremden Stadt oder einem fremden Land zurecht zu kommen als in eine Familie oder eine WG aufgenommen zu werden?

Das Team hinter fluechtlinge-willkommen.de hilft genau hier und auf direktem schnellen Weg weiter. Einzelne Flüchtlinge werden in Wohngemeinschaften, Familien und andere Haushalte vermittelt. Natürlich wird das alles auch begleitet um nicht nur bei der Finanzierung der Mietkosten sondern auch anderen möglichen auftretenden Aufgaben des Alltags Hilfe anzubieten. Bereits 80 Flüchtlinge konnten laut Homepage in Deutschland schon vermittelt werden. Neben der Möglichkeit sich mit einer eigenen WG anzumelden kann man aber auch einfach mit kleinen oder großen Spenden unterstützen! Selbst die ehrenamtliche tatkräftige Mithilfe ist möglich und gerne gesehen.

Los gehts! Anpacken statt Zuschauen! Jeder kann helfen.

Jede Alternative zu den stehts nicht optimalen Massenunterkünften ist zu begrüßen. Auch wenn die Unterkünfte besser sind als nichts kommt es doch meist eher zu mehr Problemen als zur sinnvollen aktiven Eingliederung von Menschen in eine Gesellschaft. Die direkte Verteilung der Flüchtlinge hilft nicht nur dem erlernen der neuen Sprache enorm, sondern sie entlastet zudem auch Regionen die Flüchtlinge aufnehmen. Es entstehen keine Brennpunkte (wie in der letzten Tagen selbst in direkter Nähe gesehen leider auch im wörtlichen Sinne) entstehen. Die Chancen den eigenen Horizont zu erweitern ist aber auch für die aufnehmenden Familien oder Wohngemeinschaften enorm. Statt alle möglichen Nationen und Glaubensrichtungen in ein Zelt, Sporthalle oder gar Wohncontainer zu stopfen und abzuwarten was daraus dann werden wird, bietet sich hier die Gelegenheit neue Lebenskonzepte, andere Nationen und Religionen direkt kennenzulernen.

Worauf noch warten?
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
fluechtlinge-willkommen.de

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

„atmosphärisch-optisches Phänomen“

©2015 Alexander Schäfer - "go west"
©2015 Alexander Schäfer – „go west“ – (anklicken für größere Ansicht)
©2015 Alexander Schäfer - "go east"
©2015 Alexander Schäfer – „go east“ – (anklicken für größere Ansicht)

„Der Regenbogen ist ein atmosphärisch-optisches Phänomen, das als kreisbogenförmiges farbiges Lichtband in einer von der Sonne beschienenen Regenwand oder -wolke wahrgenommen wird. Sein radialer Farbverlauf zeigt Ähnlichkeiten mit den Spektralfarben. Jeder der annähernd kugelförmigen Regentropfen bricht das Sonnenlicht beim Ein- und beim Austritt und reflektiert es innen an seiner Rückwand. Das in Richtung auf die Sonne zurückgeworfene Licht wird dabei zum überwiegenden Teil in einem Kegelmantel konzentriert. Der Beobachter hat die Schicht reflektierender Wassertropfen vor sich und die Sonne im Rücken. Diejenigen Tropfen, aus deren Kegelmantel ihn ein farbiger Lichtstrahl erreicht, befinden sich auf einem kreisförmigen Band, dessen bogenförmigen Ausschnitt der Regenbogen darstellt.

Manchmal erscheint über einem kräftigen Hauptregenbogen ein schwächerer Nebenregenbogen mit umgekehrter Farbfolge.“ wikipedia

Fotografie, Berichte, Dokumentationen