BAUTEN VON PAUL BONATZ (1877–1956)

ARCHITEKTURFOTOGRAFIE
VON ROSE HAJDU

Vernissage am Mittwoch den 13.07.16, Museum im Storchen, Wühlestraße 36, 73033 Göppingen
Ausstellungsdauer – 14.07.2016 bis 04.09.2016

Bonatz_Folder_1 Bonatz_Folder_2Rose Hajdu
wurde 1956 in Stuttgart geboren. Nach dem Abitur machte sie
eine Ausbildung in Werbe- und Architekturfotografie. Von 1978 bis 1981 war sie Amtsfotografin des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg. Seit 1985 arbeitet Rose Hajdu als freie Fotografin mit den Schwerpunkten Architekturfotografie, Denkmalpflege, Archäologie und Kunst.
Im Jahr 2009 dokumentierte Rose Hajdu im Auftrag des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg den Stuttgarter Bahnhof vor dem geplanten Teilabriss. Das Interesse am Werk von Paul Bonatz war geweckt. Das Ergebnis der Fotoserie wurde 2014 in einem Bildband veröffentlicht
.

Paul Bonatz
kam 1877 in Solgne bei Metz (Lothringen) zur Welt. Er zählt heute zu den bedeutenden deutschen Architekten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Paul Bonatz war Schüler und später Nachfolger des Stuttgarter Professors Theodor Fischer und Mitglied der Architektengruppe der „Stuttgarter Schule“. 1908 gründete er gemeinsam mit seinem Studienfreund Friedrich Eugen Scholer (1874–1949) ein Architekturbüro in Stuttgart. Die Bürogemeinschaft bestand bis 1943. Im Herbst dieses Jahres zog Bonatz in die Türkei, wo er zunächst als Berater, dann als Hochschullehrer an der technischen Universität arbeitete. 1954 kehrte Paul Bonatz nach Stuttgart zurück, wo er 1956 verstarb und auf dem Waldfriedhof seine letzte Ruhestätte fand.

Alternative Baustellenführungen zu Stuttgart 21

Heute findet um 17 Uhr die erste einer Reihe von Alternativen Baustellenführungen zu Stuttgart 21 statt. Die Führungen starten jeweils am ersten Mittwoch des Monats am Südausgang vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof.

Mitglieder der S21-kritischen Ingenieure22 sowie Peter Dübbers, Enkel des Bahnhofs-Architekten Paul Bonatz und selbst Dipl.-Ing. und Architekt, erklären der interessierten Öffentlichkeit den Zustand der S21-Baustellen und mögliche Auswege

  • Was sieht man da eigentlich? Welche Bereiche der Baustelle gehören zu welchen Bauabschnitten?
  • Wo hakt es beim Bau und wieso ist selbst der S21-Eröffnungstermin 2023 unrealistisch?
  • Was könnte man mit den Baugruben anfangen, wenn S21 gestoppt würde?
  • Wie sieht das Umstiegskonzept des Aktionsbündnisses gegen S21 aus?

Führungstermine: 6. 7.16 / 3. 8.16 / 7. 9.16 Teilnahme kostenlos

Samstagsdemo für den Umstieg!

Samstag, 16. Juli 2016 ab 13:30 Uhr
Stuttgarter Schlossplatz
Kundgebung gegen Stuttgart 21

Motto der Kundgebung:
„Raus aus der Grube – Projekt Zukunft in Stuttgart“
Samstagsdemo_Flyer_2016-07-16_Titel_1000pxDamit wirbt die Bürgerbewegung gegen S21 für das Umstiegskonzept, welches das Aktionsbündnis gegen S21 ausgearbeitet und bereits in Teilen der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Dieses Konzept basiert auf dem aktuellen Bauzustand von Stuttgart 21 und nutzt diesen in konstruktiver Weise. Enthalten sind Pläne für einen modernisierten Kopfbahnhof, große Flächen zur Stadtentwicklung auf dem S21-C-Gelände (Stuttgart-Nord) sowie der Ausbau des S-Bahn-Netzes im Großraum Stuttgart.

Samstagsdemo_Flyer_2016-07-16_Rueckseite_1000pxRedner bei der Kundgebung:
Stefan Siller ehem. Moderator „SWR 1 Leute“
Joe Bauer Kolumnist und Stadtflaneur
Hannes Rockenbauch Stadtrat und Architekt
Dr. Winfried Wolf Publizist und Verkehrsexperte

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

10.000.000.000 Euro … Was denn noch?

Kommentar Bereits im Jahre 2010 machten in Kreisen der Gegner von Stuttgart 21 Informationen die Runde, dass Stuttgart 21 über 10 Milliarden kosten wird. Leider konnte der Whistleblower damals keine belastbaren Beweise mitliefern. Die Projektverantwortlichen liefen also wie gewohnt im Angesicht aller Risiken pfeifend durch die mittlerweile abgeholzten Wälder. Von einem “Hornberger Schießen” zum anderen … von einer sogenannten Bodenplatte zum nächsten sinnlosen Loch in irgend einem Berg. Und heute? Überraschenderweise NACH dem letzten sogenannten Lenkungskreis vernimmt man vom Bundesrechnungshof (nach immerhin angeblich drei Jahren Prüfung teils geheimer Unterlagen der sogenannten Deutschen Bahn), dass die Kosten des Immobilienprojektes an die 10.000.000.000 Euro kommen könnten. (Welch weiterer Zufall: Natürlich NICHT höher als die bisherigen Berechnungen der Gegner.) 10.000.000.000 Euro … Was denn noch? weiterlesen

Versenkungskreis

„Wer A sagt … kann auch erkennen das B falsch ist.“

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©Alexander Schäfer – Archivbild

„Der Kluge lernt nach dem ersten Fehler, der Dumme nach dem x-ten Fehler, der Weise lernt nie aus.“

©2014 Alexander Schäfer - Stuttgart 21 ist umkehrbar.
©2014 Alexander Schäfer – Stuttgart 21 ist umkehrbar.

„Eine Warnung ist für den Weisen ein Segen, für den Narren eine Beleidigung.“

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©2011 Alexander Schäfer – Archivbild

Diesen Fehler müssen wir jetzt NICHT machen.

©2010 Alexander Schäfer - Archivbild
©2010 Alexander Schäfer – Archivbild

OBEN BLEIBEN.

©2014 Alexander Schäfer - Symbolfoto
©2014 Alexander Schäfer – Symbolfoto

 

Wo liegen die Probleme beim Bau des Fildertunnels?

Kommentar über den Univortrag „Der Fildertunnnel des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm, Planung und Bauausführung“ von Dr. Martin Wittke an der Universität Stuttgart am 25. April 2016

Gastbeitrag der Netzwerke 21

Von dem insgesamt 19,8 Kilometer langen Fildertunnel sind fast zwei Jahre nach der Tunneltaufe mit 4,8 Kilometer rund ein Viertel aufgefahren; davon rund 4 Kilometer maschinell zum Bau der Oströhre des oberen Filderabschnitts zwischen Fasanenhof und Hoffeld. Seit 7. Juni läuft der maschinelle Vortrieb zum Bau der Weströhre dieses Tunnelabschnitts. Unterhalb des Kernerviertels wird seit Frühjahr 2015 am Verzweigungsbauwerk Süd gebaut, seit Februar 2016 auch zusätzlich an der Ost-Röhre des Fildertunnels Richtung Wendekaverne. Seit Mai 2016 sind die bergmännischen Vortriebsarbeiten zum Bau des mittleren Tunnelabschnitts unter Degerloch angelaufen. Die aktuellen Zahlen mit den Grafiken der Projektgesellschaft finden Sie hier. Doch über die „Herausforderungen“ oder die Schwierigkeiten beim Bau dieses längsten Tunnels für Stuttgart 21 und des drittlängsten Bahntunnels Deutschlands schweigt sich die Bahn auch gegenüber den betroffenen Anwohnern weitgehend aus.

Daher möchten wir über den Vortrag von Dr.-Ing. Martin Wittke „Der Fildertunnnel des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm, Planung und Bauausführung“ berichten, zu dem das geotechnische Institut der Universität Stuttgart am 25.April 2016 eingeladen hatte. Dr. Martin Wittke, nicht zu verwechseln mit seinem Vater Prof. Dr. Walter Wittke, ist Geschäftsführer der WBI GmbH, die als Tunnelbauspezialisten sowohl in der Planung als auch in der Bauausführung alle Tunnel von Stuttgart 21 und bis auf den Alb-Abstiegstunnel und den Albvorlandstunnel auch die der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm „intensiv betreuen“.

Beim Bau der beiden jeweils 9,5 Kilometer langen Röhren des Fildertunnels sollen fast alle Schichten durchfahren werden, die im Stuttgarter Raum vorkommen (siehe Grafik). Der Fildertunnel wird als einziger Tunnel bei Stuttgart 21 sowohl konventionell als auch mit der Tunnelvortriebsmaschine aufgefahren (siehe Grafik).

Seinen Vortrag, der einen groben Einblick in die Herausforderungen dieses Tunnelsbaus geben sollte, gliederte Dr. Wittke nach den drei durchfahrenden geologischen Schichten Lias, Stubensandstein und den Schichten des Gipskeupers. Wir haben diese Schichten der besseren Verständlichkeit jeweils den drei Abschnitten und des Anfahrbereichs des Fildertunnels zugeordnet und mit unseren Anmerkungen ergänzt.

Unser Fazit: Sein Vortrag vor Studenten und Fachleuten brachte für uns einige neue Erkenntnisse beim Bau des Fildertunnels in den verschiedenen Gesteinsformationen. Aber auch über die Schwierigkeiten beim Bau des oberen Fildertunnels und des westlichen Verzweigungsbauwerks, die die Bahn leider nicht transparent kommuniziert. Auch ließ Dr. Wittke kritische Punkte zur Arbeit seines Ingenieurbüros WBI als Sachverständige für den Tunnelbau unerwähnt. Wo liegen die Probleme beim Bau des Fildertunnels? weiterlesen

Sylvia von Keyserling: „Licht“

IMG_3754Ich möchte kurz auf eine Radio Sendung des SWR verweisen. Sie stand unter dem Titel Gedichte und ihre Geschichte – Sylvia von Keyserling: „Licht“ (link)  moderiert von Reinold Hermanns am 25.6.2016 auf SWR2 Sechseinhalb Minuten zum kurzen verweilen in einer Zeit des Wandels. In Gedanken an Alles was zerstört wurde und in den kommenden Monaten und Jahren weiter zerstört werden wird… 

Umstieg zum Kopfbahnhof der Zukunft Teil 2

Nach der Vorstellung der Visualisierungen Rund um den Hauptbahnhof Stuttgart (Teil1) folgte nun am 20.06.16 der zweite Teil der Inforeihe „Einstieg in den Umstieg“. In nur drei kompakten Stunden erklärt Dipl. Ing. Klaus Gebhardt Maßnahmen und Bauabschnitte, welche sofort umsetzbare Schritte in eine Innovative Stuttgarter Zukunft im größeren Umfeld des Kopfbahnhofes darstellen.


Video von Michael Kultur

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Fotografie, Berichte, Dokumentationen