Nach einer Krankheitsbedingten Pause lud Hermann Gökeler wieder zum „Gang durchs Dörfle“ (siehe auch 02.01.13). Natürlich dauerte der Rundgang durch das ehemalige Eisenbahner-Wohngebiet rund um den Nordbahnhof wieder fast eine Stunde länger als geplant, bei den 3 Stunden kam aber zu keiner Minute Langeweile auf! Wie in alter Frische legte sich Hermann Gökeler ins Zeug und lies keine Minute Zweifel daran das er wieder voll und ganz auf den Beinen ist.
Gewohnt offen für alle Teilnehmer lies er auch an vielen Stellen einen Vertreter des „Info-Laden Stuttgart21“ zu Wort kommen. Meist bestätigte dieser aber zustimmend nickend die meisten Fakten die Herr Gökeler zum Gebiet am Nordbahnhof zu sagen hatte. Leider ist mir kein Angebot des Info-Ladens bekannt bei der diese eher Pro-S21 anmutenden Argumente zusammen getragen werden. Sollte es so ein Angebot geben würde ich es mir natürlich auch anhören. Möglicherweise reicht die Städtische Unterstützung nicht? Jedenfalls wurde hier um eine beträchtliche (immerhin zusätzliche 1000 €/Monat) Aufstockung gebeten…
Zu weiteren Details dieses Gebietes empfehle ich dringend, eine der Führungen mitzumachen – solange es dieses Gebiet noch gibt! Die raschen Veränderungen der letzten Zeit (Baulich aktuell durch Stuttgart 21, sowie ein massiver Verkauf des Wohnraumes an ein Augsburger Unternehmen) lässt dafür wohl nicht mehr viel Spielraum.
Ich finde ja, es gibt nichts langweiligeres als Mondbilder.
Aber trotzdem fasziniert dieser ständige Begleiter immer wieder und sobald was dazu kommt wirds auch wieder interessant!
Soso „Facebook glaubt das wäre Spam“ und warnt die Leute vor meinen Links … wahrscheinlich wird mein Link zum Artikel “Ganz einfach ausgedrückt, Sie haben Recht …” zu oft verbreitet oder zu oft geklickt oder gar von Fratzenbuchlern als Spam gemeldet. Oder aber Facebook möchte evtl. Geld dafür das es nicht mehr als Spam bezeichnet wird. Wer weiß das schon so genau… Jedenfalls veranlasst mich das gerade diesen neuen Artikel ganz besonders zu promoten!
Das ist die schlichte Antwort aus dem Verkehrsministerium vom 23.4. auf eine Anfrage bezüglich der Artikel zu den illegalen Rohrverlegungen im Mittleren Schlossgarten und im Rosensteinpark. Nach Durchsicht der nachgereichten Dokumentation der Ingenieure22 bleibt eben nichts anderes, als die unabweisbaren Tatsachen anzuerkennen … „die Fachabteilung bedauert ihren Irrtum“. Zwischen Recht haben und Recht bekommen liegt aber noch ein weiter Weg.
Auch das für das laufende Anhörungsverfahren zuständige Regierungspräsidium weist darauf hin,
Rede von Dieter Reicherter, auf der 169. Montagsdemonstration am 22.4.2013 in Stuttgart
Liebe Freundinnen und Freunde des Kopfbahnhofs,
Archivbild
Alles wird gut! Vielleicht habt Ihr schon mitbekommen, dass Peter Ramsauer ein Handbuch für Großprojekte herausbringen wird. Mir ist es gelungen, schon Einblick in den Entwurf zu erhalten. Folgende Regelungen sind für uns wichtig:
Mit einem Großprojekt darf erst begonnen werden, wenn alle Genehmigungen rechtskräftig vorliegen und die Finanzierung gesichert ist. Zusätzlich muss feststehen, dass das Großprojekt nicht den Gewinninteressen Einzelner dient, sondern einen volkswirtschaftlichen Sinn für alle macht. Solange diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, darf die öffentliche Hand keine Zahlungen leisten. Begonnene Arbeiten sind sofort einzustellen.
Der aktuelle Tunnelblick formuliert eine urschwäbische Aussage in verständlichem deutsch „Geschenkt wäre noch zu teuer“ und damit haben die Esslinger Tunnelblick-Redakteure vollkommen Recht! Bei dem Mist den uns die DB seit Jahren aufdrängt müsste sich jeder Schwabe im Grab rum drehen! (Frei Zitiert – R.Grube 2013 „mit dem aktuellen Wissen würden wir S21 nicht bauen“ Zitatende – Hallllloooo? Jemand Zuhause? Aufwachen!) Jede andere Stadt hat die „21er-Projekte“ abgebogen nur wir Schwaben sind so blöd den Scheiß nicht abzulehnen! Es rächt sich wirklich, dass der Schwabe im allgemeinen und der Stuttgarter im besonderen sich so lange von der CDU auf der Nase herum tanzen ließ. „Ha no dui wered des scho Reacht macha“ klingt es mir noch von meinem Großvater im Ohr. Er war Zeit seines Lebens typischer Schwabe. Schaffe, schaffe Häusle baue – Anfangs Schmied bei der Reichsbahn, bis er durch einen Arbeitsunfall ein Auge verlor – danach bis ins hohe Alter Winzer mit eigenem Weinberg. Er war zufrieden wenn man ihm seine Ruhe ließ – Politik war dann gut wenn sie ihn nicht behelligte. Nun unter anderem das ist sicher einer der wesentlichsten Gründe wieso es so unglaublich viele Jahre gut ging und sich hier die Amtsstuben verfilzten bis man jetzt nur noch mit der Machete durchkommen könnte! Selbst die sogenannten „Grünen“ scheinen mittlerweile von schwarzem Filz gerade zu überzogen zu sein. War es wirklich schon zu spät für den Wechsel? Wechsel zu was? Wechsel? …