Immer wieder wird es wiederholt, genauso regelmäßig ist es falsch.
Auch durch ständige Wiederholung wird es nicht richtig!
Immer wieder wird es wiederholt, genauso regelmäßig ist es falsch.
Auch durch ständige Wiederholung wird es nicht richtig!

Lovely Grey Film from fülmbüro on Vimeo.
Ein Kurzfilm von Annik Aicher
Das „Göttinger Institut für Demokratieforschung“ hat die Strategien der Protestkommunikation am Beispiel der Bewegung gegen Stuttgart 21 analysiert. Dazu wurden verschiedene Demonstrationen in den vergangenen Jahren betrachtet. Der Schwerpunkt lag dabei vor allem auf den Plakaten welche von den Demonstranten gezeigt wurden.
Bilder der Plakate von SWW
Zum Artikel auf www.demokratie-goettingen.de (link)
Pressemitteilung des Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21
Zu Kuhns Tatort-Kritik: Getroffene Hunde bellen
Statt sich etwas dünnhäutig über eine punktuelle Überzeichnung des gestrigen Tatorts zu erregen täte OB Kuhn besser daran, sich mit den wirklichen Ursachen für die Imageschädigung der Stadt auseinanderzusetzen, so Bündnissprecher Dr. Norbert Bongartz. Zu den existenziellen Problemen der Stadt, die ganz überwiegend mit der Fehlentwicklung Stuttgart 21 zu tun haben, aber schweigt der OB und glänzt durch Nichtstun.
Wer dem Ruf Stuttgarts als Feinstaubhauptstadt entgegentreten will, kann zu Stuttgart 21, das die Feinstaubbelastung noch erheblich steigern wird, nicht schweigen. Wer die Verkleinerung des Bahnhofs unkritisch begleitet, ist mitverantwortlich für das zunehmende Verkehrschaos in der Stadt, das ihr, sicher überzeichnet, im Tatort die Charakterisierung als Drecksloch eingebracht hat. Wer nicht das geringste Interesse an der Aufklärung des Kostenbetrugs der Bahn erkennen lässt und es hinnimmt, dass die Stadt am Ende zur Zahlung riesiger Beträge erpresst werden kann, sollte sich nicht darüber erregen, dass der Ruf der Stadt bundesweit eng verbunden wird mit dem Betrugsprojekt Stuttgart 21.
Wer wie OB Kuhn im Wahlkampf noch eine offensive und kritische Auseinandersetzung mit Stuttgart 21 im Rahmen der Mehrheitsverhältnisse versprochen hatte, dann aber geradezu die Seiten wechselt, kann nicht erwarten, dass ihm sein Wahlversprechen ‚Für Stuttgart bauen – nicht für Investoren‘ noch abgenommen wird.
Werner Sauerborn für das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21
An Pfingsten 2015 traten durch hohe Besucherströme am Stuttgarter Haupbahnhof bedrohliche Zustände bei den Besuchern nach dem Umbau für Stuttgart 21 auf. Im Zusammenhang mit den Bauzäunen zeigte sich, dass hier ernsthafte Gefahren auftreten, welche zu unkalkulierbaren Risiken für die Besucher des Kopfbahnhofes führen. SWW berichtete –
Dieser Bericht führte zu Leserbriefen an die Verantwortlichen, was wiederrum jetzt zu Nachbesserungen geführt hat. Siehe Bildserie vom 05.06.2015 und nebenstehendes Detail von den Nachbesserungen.
Das Antwortschreiben der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH auf einen der Leserbriefe und letztlich auch die Fakten vor Ort zeigen dass hier erfreulicherweise die Lage etwas ernster genommen wird. Im Gegensatz zu früheren Zeiten (siehe zb. unter anderem die monatelange Gefährdung durch die Schäden an der Bahnsteigüberdachung) führt es nicht mehr nur zu verharmlosenden leeren Pressemitteilungen sondern wenigstens zu Versuchen der Verbesserung. Es Beweist aber auch, dass ohne zufällige Beobachtungen mehrerer Menschen, einer öffentlichen Zusammenfassung der Fakten und schließlich auch dem Druck durch Leserbriefe hier wichtige Mängel nicht früh genug (VOR Gefährdung der Besucher) selbst erkannt werden. Eine funktionierende Bauüberwachung müßte dies vor dem Eintreten konkreter Gefahren erkennen und beheben!
Ein Reagieren auf Leserbriefe und Berichte kann und darf nicht der einzige Weg bleiben. Die Projektbeteiligten müssen hier, wie auch bei vielen anderen Details dieses Projektes, ihre Vorsorgepflicht endlich richtig Wahrnehmen. Auch Stadt und Land darf dies nicht im guten Glauben allein der DB überlassen! Das scheinbar mittlerweile Üblich gewordene „Drauf los Bauen / Schauen was passiert“ muß endlich ein Ende finden! In kleinen Details wie diesem hier genauso wie aber auch in wirklich großen Details zb. dem Nesenbachdüker, bei dem es später nicht mehr reichen wird einige Schrauben und Balken nachzurüsten.
Siehe auch:
Wie gefährlich ist es am HBF Stuttgart?
Qualität schafft Vertrauen! -> Stein trifft Passantin
Weiche 227 eine endlose Geschichte?
( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )
Vier Jahre sind nun seit der Besetzung des Grundwassermanagements (GWM) am Hauptbahnhof vergangen. Bis heute laufen viele Ermittlungsverfahren. Zwischen 70 und 100 Personen haben inzwischen eine Einstellungsverfügung erhalten. Die Einstellungsverfügung wird beim Großteil jedoch erst gegen eine Zahlung einer Summe X rechtskräftig. Bei einigen wurde jedoch das Verfahren ohne diese Summe X eingestellt.
Eine Gruppe rund um die Betroffenen möchte diese Schikane so nicht stehen – und niemand alleine mit den Kosten lassen, daher gab es in der Vergangenheit schon mehrere kleine Aktionen. Sei es nun ein Infotisch auf der Montagsdemonstration oder das große AK Jura Geburtstagsfest, jede Aktion zielte darauf ab, Geld für die Betroffenen zu sammeln.
Am 20.6.2015 ab 17 Uhr findet im Selbstverwalteten Stadtteilzentrum Gasparitsch in der Rotenbergstr. 125 in Stuttgart Ost eine weitere Aktion statt.
An diesem Tag wird es neben Kultur, Speis und Trank die Möglichkeit geben mit den Angeklagten ins Gespräch zu kommen. Während im Keller mit „Körpa Klauz“ (link) gefeiert wird, gibt es im Saal leckeres Essen und ein paar Geschichten aus den Akten und zum aktuellen Stand der Dinge.
Der komplette Erlös wird dem Sonderkonto 20.6. zugeführt und kommt zu 100% den Angeklagten zugute.
Das Gasparitsch in der Rotenbergstr. 125 ist am besten per ÖPNV zu erreichen.
Vom Hauptbahnhof:
U9 Richtung Hedelfingen bis Haltestelle Raitelsberg fahren, dann entgegen der Fahrtrichtung der Bahn laufen. Links in die Abelsbergstraße einbiegen und an der nächsten Ecke, gegenüber der Gaststätte Friedenau befindet sich das Gasparitsch.
Vom Charlottenplatz:
U4 Richtung Untertürkheim bis Haltestelle Ostendplatz fahren, dann entgegen der Fahrtrichtung der Bahn laufen. Rechts in die nächste Querstraße, die Rotenbergstraße einbiegen und der Straße nach unten folgen. Auf der linken Seite an der Ecke zur Abelsbergstraße befindet sich das Gasparitsch.
Von Hedelfingen:
U9 Richtung Botnang bis Haltestelle Raitelsberg fahren, dann mit der Fahrtrichtung der Bahn laufen. Links in die Abelsbergstraße einbiegen und an der nächsten Ecke, gegenüber der Gaststätte Friedenau befindet sich das Gasparitsch.
Von Untertürkheim:
U4 Richtung Hölderlinplatz bis Haltestelle Ostendplatz fahren, dann mit der Fahrtrichtung der Bahn laufen. Rechts in die nächste Querstraße, die Rotenbergstraße einbiegen und der Straße nach unten folgen. Auf der linken Seite an der Ecke zur Abelsbergstraße befindet sich das Gasparitsch.
Auf euer kommen freuen sich die Angeklagten des 20.6.
Material: Flyer als PDF
( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )