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Auf den Spuren des Eisenbahnerdörfle

„Gang durchs Dörfle“ nennt Hermann Gökeler seinen kleinen ca. 3 stündigen Rundgang durch das ehemalige Eisenbahner-Wohngebiet rund um den Nordbahnhof in Stuttgart. Ich habe die Führung, zusammen mit ca. 48 Interessierten plus Hund und bei strahlendem Sonnenschein, mit der Kamera begleitet. Hier ein paar Impressionen.

Mehr Bilder in meiner Fotodokumentation

Die Kurzbeschreibung: „Jahrelang fand dieses Wohngebiet „weit draußen auf der Prag“ kaum Beachtung in der Stuttgarter Bevölkerung. Das hat sich seit den 21-Diskussionen und der aktuellen Wohnungspolitik schlagartig geändert! Die Ansiedlung hat sich nicht – wie meist falsch dargestellt – vergleichbar einem Dorf jahrhundertelang um einen Kern herum entwickelt, sondern ist seit etwa 1895, wie schon 25 Jahre früher das Postdörfle samt „Infrastruktur“ Läden und Handwerksbetrieben auf dem Reißbrett entstanden. Heute würden wir es eine Trabantenstadt nennen. Auslöser war die stürmische Entwicklung der Königl. Württ. Staats-Eisenbahn, was einen gewaltigen Bedarf an Arbeitskräften im ganzen Königreich auslöste. Die Bahnwärter, Heizer, Lokführer, Post- und Bahnschaffner wurden zum großen Teil aus den württembergischen Oberämtern (heute Landkreise) angeworben. Für diese sog. Unterbediensteten musste Wohnraum gebaut werden, von dem aus die Eisenbahneinrichtungen zu Fuß erreichbar waren, daher wurden diese Dienstwohnungs-Siedlungen oft außerhalb der traditionellen Wohngebiete gebaut. Am Eisenbahnerdörfle ist das heute noch abzulesen. Neben der historisch-baulichen Entwicklung schildert Hermann Gökeler mit persönlichem Bezug zu dieser Gegend die alltäglichen Wohn- und Lebensverhältnisse beim Gang durchs Dörfle“

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Impressionen aus Stuttgart

Der Eindeutigkeit halber die Fotodokumentationen klar getrennt in „A1 Gelände“ (keine „Stuttgart 21“ Bautätigkeit den das Gelände auf dem ehemaligen Güterbahnhof war unabhängig von Immobilienprojekt frei) und „Stuttgart 21“ Damit da bei Orts unkundigen nichts verwechselt wird. Bei den S21 Impressionen liegt diesmal der spezielle Schwerpunkt in Dachschadendetails im Bereich Stützenmurks.

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Fenster in die Vergangenheit

819 Tage – wir vergessen nicht – auch nicht die Politiker die danach an die Macht kamen und NICHTS unternahmen. 

Das Video Zeigt die anfänglich allein agierenden Provokationen von teilweise Zivilen angeblichen Polizisten. Auch heute findet man teilweise genau diese Gesichter, teils Zivil und teils als sogenannte „Antikonfliktbeamte“ in gelben Westen, in Demos wieder. Danach treffen einige der Bereitschaftspolizeieinheiten ein. Man sieht wie diese mit den Menschen umgingen. Dieses Videoschnipsel ist aus den ersten Minuten des 30.09.2010.

EDIT 17.04.13 – Das Video wurde nachträglich auf „Privat“ gesetzt. Nun dann in Worten: (zum Vergleich auch zb. Link ) Die Personen anfangs waren junge und alte Männer – typisches Aussehen der BFE Einheiten – Teilweise mit diesen gelben Warnwesten wie man sie aus dem Auto kennt. Andere nur Zivil. Auf den Gelben westen war mit Lackstift Polizei von Hand drauf geschmiert. Den zivilen glauben auch viele nicht das sie Polizisten wären weil diese Trupps mit Körperlicher Gewalt ohne Erkennbare Warnungen und Gründe Menschen an griffen – herumschubsten – zu Boden warfen – verbal an griffen usw.

Ähnliche Szenen (das zensierte oben verlinkte war noch deutlicher):

Ein „Ja zum Ausstieg“ – Die Gegner-Gegner am Scheideweg?

( Ein Gastartikel von „airjibeer“ )

Anzeige_ProjektendeDer Stuttgart 21 Befürworter ist für einen Stuttgart 21 Gegner noch immer ein „unbekanntes Wesen“ oder doch nicht?
Viele von uns haben sich schon daran versucht, Befürworter des Immobilienprojektes in bestimmte Kategorien zu einzuordnen oder einfach nur in Schubladen zu stecken. Viele haben sich daran auch schon ordentlich die Finger verbrannt.

Vermutlich wirkt es anmaßend, wenn man versucht Andersdenkende in bestimmte Schemata zu pressen. Andererseits könnte dies auch die verzweifelte Suche nach einer Antwort sein, um diese „Gegenseite“ besser verstehen zu können, herauszufinden wie die „ticken“. Ein „Ja zum Ausstieg“ – Die Gegner-Gegner am Scheideweg? weiterlesen