
Rassistopoly


Entgegen der Aussage der Pressesprecherin des Regierungspräsidium Stuttgart kann sich vor Ort jeder von den Tatsachen selbst überzeugen. Die Reste des Fitz-Faller-Brunnens liegen teilweise heute noch im Baufeld an Ort und Stelle. Hier Bilder von 2010, 2012 und 2015 zum Vergleich:

Lediglich die Verblendungen der Umrandung wurden entfernt – ob sie Eingelagert wurden darf Aufgrund der unzutreffenden Aussagen also auch bezweifelt werden. Ob die zur Installation gehörenden Blumenroundelle komplett aufgehoben wurden ist zudem genauso fraglich. Die folgenden Bilder vom August 2012 zeigen, dass zumindest ein Paar davon ausgegraben wurden. Ihr Verbleib bis heute bleibt aber Aufgrund der oben gezeigten Bilder höchst fraglich. Vielen Dank an Wolfgang Rüter und Uli Völker (und allen deren Bilder nicht direkt verwendet wurden) für die zur Verfügung gestellten Bilder.
( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )
Anlässlich des 25. Jubiläums der Deutschen Einheit stehen zur Zeit Hunderte „Einheitsmännchen“ auf dem Stuttgarter Schlossplatz.
Installiert hat sie für einige Tage der Künstler und Präsident der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, Prof. Ottmar Hörl anlässlich des diesjährigen Jubiläums. Die Installation zieht schon bald weiter, als nächstes nach Frankfurt.
Mehr Bilder im Archiv, mehr Infos unter grenzen-ueberwinden.de
( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Nachdem mir vor kurzem der Standort einiger Kunstwerke aus dem ehemaligen Mittleren Schlossgarten unter gekommen sind, habe ich ein paar Anfragen an die Stadt Stuttgart und das Land Baden-Württemberg gestellt. Ziel der Anfrage war herraus zu finden wo sich der Fitz-Faller-Brunnen zur Zeit befindet und wie es um dessen Zukunft bestellt ist.
Gerd Dieterich (Fachreferent für Bildende Kunst) erklärte das er und die Stadt Stuttgart nur für die Unterbringung der Plastiken von Thomas Lenk und Georg Karl Pfahler zuständig wäre. Für den „Fitz-Faller-Brunnen“ hingegen wäre das Land zuständig. Daraufhin bekam ich von Nadine Hilber (Pressereferentin RPS) die Aussage das zum einen dass der Brunnen „…Als Gestaltungselement des Mittleren Schlossgartens und damit als Bestandteil der Sachgesamtheit Oberer und Mittlerer Schlossgarten mit Akademiegarten … Kulturdenkmaleigenschaft im Sinne des § 2 DSchG.“ besitzt. Weiter kommt das RPS zum Ergebnis „Als besonders gelungene Beispiele sind die Wasserspiele beim Schillersteg und der Quellgarten bei der Lusthausruine zu nennen.“
Zum aktuellen Verbleib wird gesagt: „Der aus denkmalfachlicher Sicht angestrebte Erhalt am Ort war nicht möglich. Im Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahn-Bundesamtes wurde festgelegt, dass die Wasserspiele im Sinne des Denkmalschutzes archivierungsfähig erfasst werden müssen. Dazu gehörte eine Fotodokumentation und eine textliche Beschreibung. Die Brunnenanlage sollte außerdem als Werk des Bildhauers Fitz und des Architekten Faller geborgen werden. Daher wurde und ist der Brunnen zurzeit von der Bahn eingelagert.“
Meine Nachfrage warum die Deutsche Bahn den Besitz des Landes einlagert wird wie folgt beantwortet: „Die Bahn lagert ihn ein, weil sie der so genannte „Verursacher“ ist, dass der Brunnen seinen angestammten Platz verlassen muss.“ Da mir zeitweise vor Ort nur der Verbleib der Metallteile des Brunnens aufgefallen war, fragte ich nach der Brunnen-Technik sowie den Steinelelementen des Brunnens. Laut Aussage der Pressereferentin soll der Brunnen aber vollständig eingelagert worden sein.
Was die Zukunft des Brunnens betrifft: „Da der Brunnen wohl nicht mehr im Schlossgarten aufgestellt werden kann, prüfen das Land und der Architekt der Landesbibliothekerweiterung derzeit, ob der Brunnen im Rahmen der Baumaßnahmen einen neuen Platz vor der Landesbibliothek finden kann.“ Auf meine Nachfrage was den mit dem Kunstwerk passiert sollte kein neuer Standort gefunden werden war die Antwort: „Das Land ist auf Platzsuche. Sobald ein Platz gefunden wurde, wird der Brunnen wieder aufgestellt.“ Mein Vorschlag dazu (link)
Scheint es ist in der Stadt der Baustellen nicht einfach einen neuen Platz zu finden. Liegt das vielleicht daran das man bei der aktuellen Bauwut der Stuttgarter nie sagen kann welcher Park oder Platz der nächsten Baustelle zum Opfer fällt?
Siehe auch die „Idee“ die Interimsoper just in dem Bereich zu bauen wo der erst vor kurzem umgesiedelte „Eberhardsgruppe“ seinen vermeindlich neuen Standort an der Schillerstraße gefunden hatte.
Für Baustellen scheint es allerdings stehts genug Platz in Schuttgart zu geben.
( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )
„The same procedure as every year, German Michel!“

Die Perseiden (Laurentiustränen) zeigen sich immer in der ersten Augusthälfte am Himmel. Sie sind die immer wiederkehrenden Meteorströme, welche in den Tagen um den 12. August ein deutliches Maximum an Sternschnuppen aufweisen. Der scheinbare Ursprung dieses Stroms liegt im namensgebenden Sternbild Perseus. Mit etwas Glück und Geduld gelingt es auch die ein oder andere Sternschnuppe fotografisch festzuhalten. Da im Höhepunkt rund 100 dieser verglühenden Staubteilchen pro Stunde auftreten können erhöht sich die Chance enorm dass auch eines davon im Bildausschnitt auftaucht.
Neben Sternschnuppen sollte man aber auch andere Erscheinungen am Himmel erkennen. Dies sind zb. die Flugzeuge und Sateliten welche ständig am Himmel auftauchen. (Satelliten sind linear und relativ langsam fliegende weiße Punkte welche auf den ersten Blick wie kleine Sterne aussehen. Flugzeuge erkennt man an mehreren bunt blinkenden Positionslichtern)
Hier ein paar Beispiele zusammengesetzt aus mehreren je 7 Sekunden langen Belichtungen. In der Realität sieht man natürlich nur die sich auf einem festen Kurs bewegenden Punkte keine „Linien“
Wer Sterne oder andere Himmelsereignisse sehen möchte muß heuzutage versuchen die teils enorme Lichtverschmutzung zu umgehen. Dazu muß ein möglichst abgelegener Ort gesucht werden. In Städten kann hier ein abgelegener unbeleuchteter Berg helfen. In Ländlicheren Gebieten bieten sich dunkle Täler oder Waldlichtungen an. (Ebenso sollte natürlich auch eine eher Mondlose Nacht gewählt werden).
Beispiele für die Wirkung von „Lichtverschmutzung“ auf den Nachthimmel zeigen die anschließenden Fotografien.
( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )
Ein paar Stimmungsvolle Bilder vom 36. Umsonst & Draußen Festival welches vom 7. – 9. August auf der Uni-Wiese am Pfaffenwald in Stuttgart-Vaihingen statt fand. Die Bilder entstanden während der Auftritte der Punkrock Band „Staatspunkrott“, der Ska-Punk-Rock Band „The Prosecution“ und der Swing- und Lindyhop Tanzgruppe „Swingkidz“
Mehr Bilder vom 36. Umsonst und Draußen im Archiv ( link )
( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )