Die Schauspielerin und Liedermacherin Uta Köbernick greift ins Leben und in die Saiten wie in eine Tombolatrommel.
Am 15. Oktober 2011, dem Tag der weltweiten Occupy Wallstreet – Proteste, begegneten sich Eva Graeter, David Stützel, Thorsten Puttenat und Uta musikalisch vor der Börse Stuttgart. Ein Zufall, der nicht folgenlos blieb. Einen Monat später spielten sie ihr erstes gemeinsames Konzert im Bonner Pantheon, das vom Deutschlandfunk aufgezeichnet und ausgestrahlt wurde. Da die Gelegenheiten für gemeinsame Konzerte aufgrund von entfernten Wohnsitzen selten sind, werden sie einfach genutzt.
Termin – Mittwoch 31.10.2012 um 20:00 Uhr Rosenau – Lokalität und Bühne
Rotebühlstraße 109A
70178 Stuttgart S-West
+49 711 6619090 (Kartenreservierung)
Die kritische Begleitung:
Eva Graeter – Akkordeon, Gesang
Thorsten Puttenat – Beatbox, Ukulele, Gesang
David Stützel – Obertongesang, Saxophon, Topf, Klarinette, Querflöte, singende Säge
Die heutige Montagsdemo findet in Bad Cannstatt auf der Kursaalwiese statt, Beginn: 18 Uhr. Für Ortsunkundige werden ab den gängigen ÖPNV-Haltestellen in Bad Cannstatt Lotsen eingesetzt.
Das Infobündnis Zukunft Schiene – Obere Neckarvororte hat es jetzt schwarz auf weiß: Der Lärm, den der im Zuge von Stuttgart 21 geplante Abstell- und Wartungsbahnhof in Untertürkheim verursachen wird, stört Nachtruhe und Gesundheit der Anwohner.
Mit diesem Argument hat dasOrdnungsamt der Stadt Stuttgart eine für die Nacht zu Sonntag, 9. September, von den Mitgliedern des Infobündnis Zukunft Schiene – Obere Neckarvororte geplante Lärmsimulation kurzfristig verboten. Das Infobündnis hatte vorgehabt, ab 1 Uhr während eines zeitlich begrenzten Versuchs genau jenen Lärm zu erzeugen, den der geplante Wartungs- und Abstellbahnhof rund um die Uhr verursachen wird.
Unter dem Motto – Ruck Zuck kommt Stuttgart 21 zu Ihnen! – fand ein Aktionstag am 8. September 2012 in Stuttgart und Umgebung (von Ludwigsburg bis Tübingen) statt.
Das Regierungspräsidium Stuttgart hat seit heute auf Veranlassung des EBA die Unterlagen zum Planänderungsverfahren für das Grundwassermanagement als Download bereit gestellt. (Link)
Dieses Verfahren soll die Planfeststellungsbeschlüsse vom 28. Januar 2005 sowie 16. Mai 2007 aufheben bzw. ändern daher haben die betroffenen Bürger ab Montag (10.09.12) Zeit, diese beim Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung zu prüfen.
Da es sich dabei um Umfangreiche Änderungen handelt, ist es wichtig die Gesamtmenge der alten und der neuen Unterlagen zu prüfen! Es geht schließlich um wesentlich mehr Grundwasser (3 Mio. m³ Wasser zu 6,8 Mio m³ Wasser), erhöhte Anzahl von Sammel-, Infiltrations- und Überschusswasserleitungen, eine zusätzliche Wasseraufbereitungsanlage, Änderungen der Zuführungen Feuerbach und Bad Cannstatt und Ober- und Untertürkheim und Erhöhungen der Wassermengen in Abschnitt 1.5 Planunterlagen GWM nun als Download weiterlesen →
Am Samstag, 8. September, findet in und um Stuttgart ein großer Aktionstag gegen S21 statt: Unter dem Titel „Potz Blitz, betrifft Stuttgart 21 auch mich?“ informieren Schwabenstreichgruppen und Stadtteil-Netzwerke allein in Stuttgart an 14 Standorten über die Folgen von S21 für die Anwohner. Auch in Ludwigsburg und Tübingen sind Gruppen gegen S21 aktiv.
Die Stadt Entwässerung Stuttgart (kurz SES) lud ein zur Abwasserkanalbesichtigung beim Neckartor. Da ich ja gerne weiß von was ich spreche, nutze ich die Gelegenheit den Nesenbach mal Hautnah zu erleben. Aus Sicherheitsgründen war das Hautnah natürlich nicht wirklich wörtlich zu verstehen – was mir aber auch nicht unbedingt unrecht war. Die Führung startete in einem Nebenkanal der von der Königstraße aus am HBF entlang (Straße am Schlossgarten) zum Nesenbachkanal führt und ging dann über den Nesenbachkanal zum Ausstieg am Neckartor.
Zahlreiche Verfahren wurden inzwischen gegen Fußgänger im Mittleren Schlossgarten abgeschlossen. Egal welche engagierte Begründung vorgetragen wurde, egal welche massiven Fehler in der Ermittlungsarbeit der Polizei aufgedeckt wurden, egal welche Gesetze und Auflagen von der Polizei und der Stadt ignoriert wurden – es wird grundsätzlich zu 100,-€ verurteilt – inzwischen sogar aus Gerechtigkeitsgründen gegenüber den anderen Abgeurteilten. Amtsgericht Stuttgart blendet die Wirklichkeit aus weiterlesen →