Archiv der Kategorie: Baumpaten

AK Baumpaten: Spazierengehen mit google

AK Baumpaten stellt Koordinaten der versetzten Bäume bereit
Die Firma google hat einen aktuellen Satz Luftbilder vom 27.3.2012 bereit gestellt. Darauf sind sowohl der zerstörte Schlossgarten, als auch die Standorte der versetzten Bäume gut zu erkennen …

Damit kann jeder unseren Spaziergang „Der frühe Herbst“ einfach nachvollziehen.

Siehe auch die Artikel
Was wurde eigentlich…
und
Sag mir, wo die Bäume sind…

AK-Baumpaten: Ein Spaziergang im verteilten Schlossgarten

Der frühe Herbst – Ein Spaziergang im verteilten Schlossgarten

Alle Fotos hatten wir schon veröffentlicht. Nun also die fachlich kommentierte Version unseres Spaziergangs.

Wer sich alle Bilder auf einen Streich ansehen möchte findet sie in diesem Artikel

Der AK wird nun diese Bilder den Profilen der Bäume zuordnen. Das dauert aber noch ein wenig …

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Der Rechtshilfefond wird immer benötigt, gerade jetzt, wo die Verfahren wegen der Bußgelder gegen Fußgängerei im Park vor dem Stuttgarter Amtsgericht verhandelt werden. Baumpatenschaften sind die smarteste Art, diese Menschen zu unterstützen.

NEU: Die Baumliste des Mittleren Schlossgartens kann nun auf die überlebenden Bäume gefiltert werden

T wie Totholz?

T wie Totholz? K wie Kunst? 
moderne Naturkunde in Stutt…. eine im Februar gefällte Kaiser-Paulownie treibt aus …

Die Buchstaben T K V E gewannen an den Tagen nach dem 15.02.12 eine völlig neue Bedeutung für so manchen Stuttgarter. Besucht man die Bäume in Feuerbach oder am Fasanenhof, stellt man fest das nicht nur die Sinnhaftigkeit des ganzen überaus fraglich ist, sondern selbst diese Buchstaben mit denen das Schicksal der Bäume besiegelt wurde nicht ganz passend sind!

Virtueller Besuch bei allen neuen Standorten….

Kann unrechtes Handeln rechtens und der Widerstand dagegen unrecht sein?

Heute, 643 Tage nach dem Schwarzen Donnerstag, beginnt in Stuttgart ein weiterer Prozess im Dunstkreis des 30.09.2010.

Natürlich richtet er sich wieder gegen Menschen die sich dafür eingesetzt haben das nicht ohne gültige Rechtsgrundlagen Sinnlos (erst dieser Tage zeigt sich wieder erneut das dort nie etwas genehmigtes gebaut wurde) gehandelt wird und unnötig Tatsachen geschaffen werden. Wie zufällig fällt dieser Prozess in eine Zeit in der selbst in den großen Medienanstalten gerade sehr Kann unrechtes Handeln rechtens und der Widerstand dagegen unrecht sein? weiterlesen

Grüner Samstag in Stuttgart

3×3 Impressionen

Informeller Spaziergang zum Projekt „Rosensteintunnel“ (geplanter Straßentunnel)

zur Doku

 

Tierischer Blick in den Rosensteinpark

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„BürgerKorridor im Schlossgarten“

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Besuch bei den Bäumen Sommer 2012

Bilder sagen mehr als Worte – hier aktuell die verpflanzten Bäume an den Standorten JVA-Stammheim, Friedhof Zuffenhausen, am Stadion Bad-Cannstatt und Feuerbacherheide.

www.doku-stuttgart.de – Besuch bei den Bäumen Sommer 2012

Die Links zu den vorherigen Besuchen von den Standorten, finden sich in den Beschreibungen unter den Bildern.

Rosensteinpark vs. S21 und Rosensteintunnel

Der Rosensteinpark braucht dringend unsere Aufmerksamkeit!
(Bericht von Carola Frech-Kühnle)

Am Sonntag war nicht nur Muttertag, sondern auch Rosensteintag. Die Gruppe Bumerang lud ein zum Spazieren gehen, miteinander reden, Picknick zu machen und verteilte Infoflyer. Die Versorger boten u.A. Körnerbrot mit Beerlauchpesto-Aufstrich an. Viele Bäume sind inzwischen mit einem Bild oder Nachdenksatz bestückt.

Ab 15 Uhr informierten sich ca. 80 neugierige Leute über die geplanten Baustellenflächen für S21 und das von der Stadt anvisierte Rosensteintunnel, wofür große Wiesenflächen, prächtige große Bäume und Hecken, die vielen Tieren Lebensraum bieten, geopfert werden sollen.

Mit Jürgen Reinel, der uns sein Wissen vermittelte, und ausgestattet mit Kartenmaterial, starteten wir am Nordbahnhof , beobachtet von mehreren Polizisten die sich anscheinend ein paar Ausweise
zeigen ließen, und uns dann mit Dienstfahrzeug auf Distanz verfolgten und beobachteten.

Wir begannen mit einem Abstecher hoch auf das Viadukt, um einen Blick auf den zukünftigen Umladeplatz für den Erdaushub zu werfen. Dann ging es an den 3 Häuschen unter dem Viadukt vorbei, die wohl auch abgerissen werden sollen. Entlang des Bahndammes der schon in der Nacht, in der wir den Mittleren Schlossgarten zu retten versuchten, gerodet und damit für eine Logistikstraße vorbereitet wurde. Gingen es weiter an den westlichen oberen Eingang in den Rosensteinpark.

Dort erfuhren wir von Logistik- und Baustellenflächen Tunnel- zu und Ausfahrten und der Verlegung eines Teils der Ehmannstraße in den Park. Nach 3 Stunden hatten wir einen umfangreichen Einblick in die den Park zerstörenden Vorhaben, aber noch viele Fragen und Überlegungen, wie wir für diese herrliche Idylle in unserer Stadt schützend aktiv werden können.

Der Rosensteinpark steht unter Natur- und Denkmalschutz. Er soll nicht wie der Mittlere Schlossgarten verwüstet werden. Wünschenswert ist, auch hier bald eine Baumpatenaktion starten zu können. Wer möchte mitmachen, bei einer aktiven Gruppe Rosensteinpark ?

Herzlichen Dank an Jürgen Reinel für die Führung an Thomas von Fluegel.tv für die schönen Bilder und Filme, und an Wolfgang Rüter für seine Begleitung mit Bildern und Text.

Planung und Bericht zur Aktion: Carola Frech-Kühnle
Bilder Wolfgang Rüter und Thomas Igler

Weitere Details:
Im Vorbericht und in der Verordnung der Landeshauptstadt Stuttgart als untere Naturschutzbehörde über das Landschaftsschutzgebiet Nr. 8 n „Rosensteinpark“ auf dem Gebiet der Gemarkungen Bad Cannstatt und Stuttgart

Siehe auch Der Rosenstein – ein Park mitten in Stuttgart

Besuch bei den Bäumen – Stadtgärtnerei Fasanenhof

Am 15.04.12 veranstalteten einige Bürger eine Fahrradtour von Vaihingen zur Stadtgärtnerei Stuttgart am Fasanenhof.
Dort wurden im Rahmen der Abholzung des Stuttgarter Schloßgartens einige Bäume eingesetzt und auch viele der sogenannten „Kunstbäume“ werden dort gelagert.

Mehr Bilder im Archiv (link)

Trotz des eher nicht gerade Radtourgeeigneten Wetters trafen sich dann rund 40 Bürger aus Möhringen, Vaihingen, Degerloch und weitere Interessierte gemeinsamen Führung an der Gärtnerei. Im Gegensatz zur sonst üblichen Praxis der wortlosen Ablehnung solcher Anfragen, hatte sich hier der Bezirksleiter Filder – Herr Thomas Monetha freundlicherweise für eine Führung angeboten. Hier für möchte ich auch noch einmal Danken den normalerweise werden solche Bürgeranfragen sofort abgeschmettert oder schlicht ignoriert. Hier zeigte sich aber, das Herr Monetha durchaus offen für auch kritische Themen war, und er es auch nicht bedauerte, seinen Sonntag dafür auf dem Altar der Bürgerfreundlichkeit geopfert zu haben.

Die Bäume die dort untergebracht wurden sind unter anderem auch die beiden Geschichtsträchtigen Widerstandsbäume. Unter den sogenannten Kunstholzstücken, die dort lagern, sind auch einige sehr bekannte Bäume die so mancher aus dem Schlossgarten kennt. Teils weisen sie Mannshohe Stamm-Durchmesser auf. Zu den dort weggestellten Bäumen (die Bahn nennt es „verpflanzt“) war die Aussage das diese nun ein Jahr lang in Verantwortung der „pflegenden“ Firmen liegen und sie Stadtgärtnerei sich in diesem ersten Jahr aus Gewährleistungsgründen komplett heraushält. Auch äusserte Herr Monetha Bedenken ob alleine schon das Gießwasser das nötig werden wird überhaupt von jemandem bezahlt werden wird oder auch in Ausreichender Menge gegossen werden wird. Seit dem Einpflanzen wären die Bäume bisher nur zweimal gegossen worden was seiner Ansicht nach natürlich nicht genug war. Zu Verträgen könne er aber keine Aussagen treffen da er keine Verträge kennt. Auch zu den Besitzverhältnissen der „Kunstbäume“ konnte er keine Aussage treffen. Genauso wenig zu weiteren Verfahren der Vergabe dieser Bäume an Künstler, da er auch keine Infos dazu von der DB erhalten würde.

Auf dem Gelände der Stadtgärtnerei wo jetzt die Bäume stehen wurden früher Pflanzen angebaut – mittlerweile ist die Produktion komplett auf Topfhaltung in Gewächshäusern umgestellt worden. Das Gelände soll über kurz oder lang einer anderen Bestimmung zugeführt werden – evtl. wird an dieser Stelle ein See (Biotop oder Parkanlage!?) entstehen. Den Bäumen sagte er teilweise eine sehr gute Chance zu da der Untergrund bereits nach 1,5m Grundwasser aufweisen würde – die Bewässerung also evtl. dann ausreichen würde. Aber einigen der größeren Bäume konnte er nicht viel Chancen zugestehen. Zitat „Wir waren alle schockiert in welchem Zustand die Bäume hier angekommen sind“. Dabei bezog er sich auf den Rückschnitt der nötig war damit die Baumtransporte den sehr langen Weg vom HBF bis zum Fasanenhof überhaupt schaffen konnten (Brücken, Unterführungen, Enge Kreuzungen usw.)

Stitched PanoramaDer Besuch endete in einem Kulturellen Teil zu dem wir auch freundlicherweise (Thema – Regen) eines der Gewächshäuser nutzen durften.

Diese vielen großen Bäume da liegen zu sehen war zwar nicht einfach aber die freundliche Art die Herr Monetha den Menschen gegenüber zeigte machte es doch einfacher – würden sich mehr Menschen im Umkreis des Projektes so freundlich zeigen würde die DB einen wesentlich besseren Ruf geniesen.

Mehr Bilder im Archiv (link)

Update 18.04.12
Video des Besuchs http://bambuser.com/v/2563251 von cams21