Das ist die schlichte Antwort aus dem Verkehrsministerium vom 23.4. auf eine Anfrage bezüglich der Artikel zu den illegalen Rohrverlegungen im Mittleren Schlossgarten und im Rosensteinpark. Nach Durchsicht der nachgereichten Dokumentation der Ingenieure22 bleibt eben nichts anderes, als die unabweisbaren Tatsachen anzuerkennen … „die Fachabteilung bedauert ihren Irrtum“. Zwischen Recht haben und Recht bekommen liegt aber noch ein weiter Weg.
Auch das für das laufende Anhörungsverfahren zuständige Regierungspräsidium weist darauf hin,
Ich werde nicht aufhören die Wahrheit zu schreiben, auch wenn die Altmedien wie immer (noch) die größere Leserschaft haben. Somit haben sie wie immer (bis genau dieses Problem den „Qualitätsmedien“ irgendwann das Genick brechen wird!) die Möglichkeit ihre eigenen „Wahrheiten“ zu schaffen. Klar, der „Autor“ STZ wird immer behaupten, dass mit Zitat „Neun Demonstranten verletzt“ nur das aktuelle Thema gemeint war und seine Hände in gespielter Unschuld waschen. Doch auch wenn diese Meinungsbeeinflussung durch Auslassen von Informationen zwar Inhaltlich korrekt sein mag, ändert es an der miserablen Moral dahinter überhaupt nichts.
Das wird so lange funktionieren wie die Leserschaft weiter für diese Art der Medienarbeit bezahlt. Die letzten Jahre zeigen aber, dass den Altmedien trotz der langsamen Konsequenz des Marktes die Felle davon schwimmen. Insofern wird sich ja zeigen, ob die Wahrheit doch irgendwann – Oben Bleibt… Falsche Zahlen über Verletzte am 30.09.2010 weiterlesen →
Stuttgart 21 und kein Ende, oder doch? Viele können es nicht mehr hören, alle müssen es bezahlen. Nun aber ist die Diskussion erneut entbrannt. Wir möchten gerne die anderen Alternativen aufzeigen: Kopfbahnhof 21 ( K21 ) etwa, oder ein neuer Fernbahnhof ( SO21 ) in Untertürkheim, oder einfach so bleiben im alten Bahnhof ( K20 )?
Immer wieder, z.B. auch aktuell wieder bei den Berichten über den nun zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilten Polizisten, tauchen die irreführenden Zahlen über die verletzten Bürger am 30.09.2010 auf. Obwohl schon kurz danach von Sanitätern, die ehrenamtlich im Park damals geholfen haben, diese Zahlen widerlegt wurden. Die, in diesem Fall Stuttgarter Zeitung, spricht dort von Zitat: „insgesamt mehr als 100 Menschen„. Das kann ich bei über 350 Verletzten die den Sanitätern bereits am Abend des 30.09. bekannt waren, nur als schamlose Untertreibung betiteln!
Aus diesem Anlass veröffentliche ich hiermit, noch einmal, die erste öffentliche Meldung (Zwischenbericht) mit dem Originallink zur Veröffentlichung. Später dann auch als Endbericht, ging dies als Pressemitteilung an alle Redaktionen. Falsche Zahlen über die Verletzten des Schwarzen Donnerstag weiterlesen →
Bei der 142. Montagsdemo haben wir Beispiel-Argumentationen für den Einspruch gegen die 7. Planänderung (erhöhte Grundwassermenge) verteilt, nun steht diese Argumentationshilfe auch online als (PDF) bereit.
Nutzen Sie einzelne Aspekte dieser Argumentationshilfe, reichern Sie diese mit eigenen Argumenten an. Formulieren Sie individuelle Einsprüche, das ist am wirksamsten. Bedenken Sie dabei den Einsendeschluss: Spätestens am 23.10.2012 müssen Ihre Einwendungen beim EBA eingegangen sein. Sie können auch mehrfach Einwendungen zu unterschiedlichen Aspekten einreichen.
Bei der 142. Montagsdemo haben wir Beispiel-Argumentationen für den Einspruch gegen die 7. Planänderung (erhöhte Grundwassermenge) verteilt, nun steht diese Argumentationshilfe auch online als (PDF) bereit.
Nutzen Sie einzelne Aspekte dieser Argumentationshilfe, reichern Sie diese mit eigenen Argumenten an. Formulieren Sie individuelle Einsprüche, das ist am wirksamsten. Bedenken Sie dabei den Einsendeschluss: Spätestens am 23.10.2012 müssen Ihre Einwendungen beim EBA eingegangen sein. Sie können auch mehrfach Einwendungen zu unterschiedlichen Aspekten einreichen.
Der 30.09.2010 startete als normaler Arbeitstag. Wohl war die Webcam von FlügelTV ständig im Blickfeld, aber ich konnte mir nicht vorstellen das man gerade während einer Schülerdemo so etwas wie eine Parkräumung machen würde. So Rücksichtslos und Kurzsichtig konnte ich mir die Polizei (wie ich sie damals noch meinte zu kennen) nicht vorstellen.
Die Bilder, die ich aus der Nacht vom 29.09.10 auf 30.09.10 mitbrachte, zeigen wie dieser Tag aus Sicht der Parkschützer anfing.
Nachts zwischen 2 und 3 Uhr stellte ich sie damals in den Parkschützer-Blog ein um den Leuten Mut zu machen vor dem Ungewissen. Kurz davor war ich noch bei einem Treffen von unabhängigen Demobeobachtern, die sich zum Zweck der Dokumentation von Demonstrationen zusammen gefunden hatte – allerdings wusste da keiner das bereits am Tag darauf diese Extremsituation geben würde. Die Tage standen unter hoher Spannung da es Stündlich neue Gerüchte gab und man nicht wusste was da auf einen zu kommt.
(Die Bildunterschriften sind meine Originalkommentare von damals)
Das was dann kam konnten sich trotzdem die wenigsten wirklich vorstellen…