
Tag der Deutschen Einheit 2013 in Stuttgart

Baustart des „Todesstreifen“ war übrigens 2010
Seit dem wurde er von der DB liebevoll gepflegt

Siehe auch – „Plattform ins Nichts“ – ich berichtete.
( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Tag der Deutschen Einheit 2013 in Stuttgart

Baustart des „Todesstreifen“ war übrigens 2010
Seit dem wurde er von der DB liebevoll gepflegt

Siehe auch – „Plattform ins Nichts“ – ich berichtete.
( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )
Anstehende Rodungen bedrohen die Bäume im FFH-Rosensteinpark
In Stuttgart haben Schutzgebiete oder schutzwürdige Parks und Gärten schon lange keine Bedeutung mehr. Das zeigt u.a. die Vernichtung eines Großteils des Mittleren Schlossgartens vor drei Jahren, als hier am 1. Oktober 2010 kurz nach Mitternacht unter einem unglaublich hohen Polizeieinsatz – zusammengezogen aus allen Bundesländern – mit der illegalen Fällung von bis zu 200 Jahre alten Parkbäumen im Mittleren Schlossgarten begonnen wurde. Schon einen Tag zuvor, am Schwarzen Donnerstag (30.09.2010), ging die Polizei brutal mit Wasserwerfern und Tränengas auf friedliche Demonstranten los.
In den nächsten Tagen (7.10.? oder 15.10.? oder ….?) wird die Polizei wieder einmal dafür sorgen, dass Bäume für ein höchst umstrittenes Bahnprojekt (Stuttgart 21) gefällt werden dürfen – und das in einem FFH Landschaftsschutzgebiet, den Rosensteinpark. Die Polizei wird dabei nicht die Interessen von Bürgern und eines ihrer Erholungsgebiete schützen, sondern die Interessen von Wirtschaftsunternehmen, Konzernen und ihnen zur Seite stehenden Politikern vertreten.
Die Fotos zeigen die gefährdeten Bäume sowohl beim Schloss Rosenstein, wo ein B14 Straßen- sowie ein S21-Tunnel geplant sind, als auch im Rosensteinpark entlang der Ehmannstraße, wo diese als Logistikstraße in den Park verlegt werden soll.
Vorangegangene Baumfällungen an der Ehmannstraße siehe:
Wieder Baumrodungen im Schutze der Polizei.
Weitere aktuellen Infos zum Thema …
( Wolfgang Rüter auf schaeferweltweit.de )
Der Bericht …
GEZI PARK PROTESTS
Brutal denial of the right to peaceful assembly in Turkey
On 30 May 2013, police cleared Gezi Park in central Istanbul of a small group of protestors opposed to its destruction. The denial of their right to protest and the violence used by the police touched a nerve and a wave of anti-government demonstrations swept across Turkey.
The authorities’ reaction was brutal and unequivocal. Over the next few months, police repeatedly used unnecessary and abusive force, including tear gas, water cannons and beatings, to prevent and disperse peaceful demonstrations. By early July over 8,000 people had been injured. There is strong evidence linking the deaths of three protestors to the abusive use of force by police.
While little progress has been made in investigating and bringing police officers responsible for abuses to justice, thousands of demonstrators have been detained; hundreds risk prosecution simply for organising or attending the protests.
Journalists, doctors and lawyers who documented the events, supported the protestors or defended their rights have been arrested, beaten, threatened and harassed, as the government has sought to silence and smear those speaking out against it.
This report documents the human rights violations that have accompanied the crushing crackdown on the Gezi Park protest movement and calls on the Turkish authorities to respect the right to freedom of assembly, stop police abuses and end unfair prosecutions against peaceful protestors. (amnesty.org Index: EUR 44/022/2013)
… als PDF (Türkçe şeklinde) auf und von Amnesty-International
Im Bericht „Gezi Park protests: Brutal denial of the right to peaceful assembly in Turkey“ ist die Rede von 4900 Festnahmen und 8000 Verletzten (ca. 61 Schwerverletzte.) Laut Türkischer Ärztekammer 104 Opfer (schweren Kopfverletzungen) elf Menschen welche mindestens ein Auge verloren haben. Die Kammer bestätigt, dass drei Menschen durch Gewaltanwendung der Sicherheitskräfte getötet worden sein sollen.
Die 191. Montagsdemo am 30.09.2013 stand drei Jahre nach dem Schwarzen Donnerstag unter dem Motto „Verantwortliche bestrafen statt Bürger überwachen“ (Link)
Laut Veranstalter fanden sich dazu über 7.000 Personen zum Demozug und zur Kundgebung ein. Die Reden von Guntrun Müller-Enßlin, Dieter Reicherter, Vorsitzender Richter a.D. und Prof. Dr. Wolfgang Däubler, Jurist als PDF und hier alle meine Bilder (384) der Demo. Schwarzer Donnerstag – Verantwortliche bestrafen statt Bürger überwachen weiterlesen
Montagsdemo – Demozug startet 18 Uhr vor dem HBF/Schillerstraße
Wir vergessen nicht! (Bild-Archiv 30.09.2010)
( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )
Mit einer dreistündigen Zugfahrt fordern das Bündnis Filderbahnhof Vaihingen und das Infobündnis Zukunft Schiene – Obere Neckarvororte beim Verband Region Stuttgart bessere Bahnverbindungen in der Region! Am 28.09.13 bewiesen Sie mit der Fahrt in einem „Roten Heuler“, dass die vier Kreisstädte Esslingen, Böblingen, Ludwigsburg und Waiblingen mit attraktiven Verbindungen direkt verknüpft werden können. Die aktuellen Angebote verkehren stets über Stuttgart Hauptbahnhof bzw. Bad Cannstatt und machen fast immer ein Umsteigen nötig. Hintergrundwissen
Zu mehr Bildern des ET25 120 der SVG
Podiumsdiskussion am 16.09.13 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Unter anderem mit dem Ministerialdirektor Hartmut Bäumer (Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg), Dr. Christoph Engelhardt (wikireal.com), Bernhard Maier (verkehrspolitischen Sprecher des Verbands Region Stuttgart), Stefan Krüger (Unternehmer gegen S21) und Bernhard Löffler (DGB Nordwürttemberg). Initiiert vom DGB Stadtverband Stuttgart, der Kaktus-Initiative der IHK und unter der Leitung der Handelsblatt-Redakteurin Jessica Springfeld.
Videos – FlügelTV
Vor allem der zweite Teil der Reihe ist Aufgrund der Aussagen des Amtschefs des MVI interessant – für Kurz angebundene gibt es davon auch einen 10 Minuten Ausschnitt von Flügel TV
Der dritte Jahrestag des „Schwarzen Donnerstags“ (brutaler Polizeieinsatz mit Wasserwerfern gegen friedliche S21-Demonstranten am 30.9.2010, 400 Verletzte) fällt dieses Jahr auf den kommenden Montag. Dies nehmen die Parkschützer zum Anlass, die 191. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 am 30. September 2013 in einem anderen Rahmen als sonst üblich zu veranstalten.
Demozug und Kundgebung stehen unter dem Motto: „Verantwortliche bestrafen statt Bürger überwachen“ Hintergrund ist der sogenannte „Rahmenbefehl Nr. 2“, den die grün-rote Landesregierung erlassen hat, um die S21-Protestbewegung ausspähen und überwachen zu lassen. 191. Montagsdemo zum 30.09.2010 weiterlesen