An dieser Stelle zitiere ich einen der geschätzten Unbeugsamen gegen den Bahnsinn
„zapf“ 11.12.2012 22:28
Bund: Mir gäbet nix. Land: Mir gäbet nix. Stadt Stuttgart: Mir gäbet nix. Flughafen Stuttgart: Mir gäbet nix. Damit ist die Sprechklausel zu 100% erfüllt.
Und ich ergänze: Stuttgart 21 ist erledigt: Setzen Sechs! Deutsche Bahn.
Wie lange soll dieser Unsinn den noch weiter getrieben werden? Nicht einmal die Deutsche Bahn begründet mittlerweile mehr den Bau des Immobilienprojektes mit Sachargumenten. Alles was da noch kommt ist entweder die schwammige unbewiesene Behauptung „Die Verträge zwingen uns dazu!“ (welch ein Armutszeugnis wenn DAS ein Argument sein soll!) oder wenn es mal (zugegeben selten) ehrlicher zugeht „Wie würden wir den da stehen, wenn so ein großes Projekt nicht gebaut würde?“ (Ein Gesicht gezeichnet von Sommerhitze, Winterchaos, Dachschaden und Dilettanten Weiche soll also gewahrt werden?) „Breaking News“ – Kosten von Stuttgart 21 weiterlesen →
Aktionsbündnis lädt Bahn und Politik zu einem konstruktiven Neubeginn ein
Beim Bahnprojekt „Stuttgart 21“ zeichnet sich eine dramatische Wende ab: Aus Bahnkreisen wird mittlerweile ein Anstieg der Kosten auf 6 Milliarden Euro eingeräumt. Das ist doppelt so viel Geld wie noch auf Grundlage der Teilgenehmigung aus dem Jahre 2005, und selbst die 2009 vereinbarte Kostenobergrenze von 4,5 Milliarden Euro wird um mehr als 30 Prozent überschritten. Seriöse bahnunabhängige Experten rechnen für das Projekt sogar mit bis zu 10 Milliarden Euro – ohne die Kosten für die Neubaustrecke nach Ulm! Dies entzieht Stuttgart21 eindeutig und endgültig die wirtschaftliche, politische und auch rechtliche Grundlage, so Dr. Eisenhart von Loeper, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21. PM zu „Stuttgart 21 ist am Ende“ weiterlesen →
Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 fordert, für das gescheiterte Projekt S21 nicht noch mehrgutes Geld zu verschwenden. Die Planungsfehler der Bahn dürfen die öffentlichen Haushalte undden öffentlichen Verkehr nicht länger belasten. PK Live auf cams21 – Endspiel Stuttgart 21 weiterlesen →
Der Kaiser ist nackt, splitterfasernackt und S21 ist mausetot. So könnte die Handlung der mit großer Spannung bevorstehenden Uraufführung in Stuttgart zusammen gefasst werden.
Stuttgart: Die lange mit Hochspannung erwartete Premiere der Adaptation von Hans Christian Andersens „Des Kaisers neue Kleider“ steht kurz vor der Aufführung. Gemessen am betriebenen Aufwand dürfte sie alles bisher Mitternachtsspitzen – heute: „Nackte Tatsachen“ weiterlesen →
Tja soso – Inbetriebnahme S21 und NBS im Jahre 2013 – aktuell ist mehr als Fraglich ob dieses komische Immobilienprojekt das Jahr 2013 überhaupt lebend erreicht!
Die Presse zieht heute mal die Kosten durch den Sonntäglichen Kakao. Die sogenannte „Bild am Sonntag“ will also von bis zu einer lächerlichen Milliarde wissen, welche allerdings ausnahmsweise mal vom Aufsichtsrat selbst weitergegeben wird.
Sieht man mal „großzügig“ davon ab das selbst die berühmten 4,5 Milliarden bereits wesentlich mehr sind als die DB mal als Kosten (wer erinnert sich noch an den Begriff „Risikopuffer“?) phantasiert hatte, wusste aber selbst der Bundesrechnungshof -> PDF !schon 2008! das deutliche Kostenveränderungen zu erwarten sind. Dabei sind seit 2008, dank vieler Aufmerksamer und nicht wegzuschlichtenden Bürger und unabhängiger Fachleute, noch wesentlich mehr gravierende Fehler und damit noch mehr Kosten dazu gekommen.
Die Vorbereitung in der Salamitaktik auf viel mehr Kosten ist also leicht durchschaubar. Genauso leicht ist durchschaubar das die Verzögerungen im sogenannten „Bau“ von S21 seit Monaten aufzeigen das die Bahn schlicht nicht in der Lage scheint wirklich weiterzubauen. Selbst Kleinigkeiten wie eine Weiche bilden unüberbrückbare Hindernisse für ein Unternehmen das normalerweise nichts anderes zu tun haben sollte als unter anderem Weichen zu bauen.
Archivbild 2009
Bleibt nur mit einem Blick an, unter anderem aktuell „BER“, zu sagen: Danke an die Menschen die auch nach den Zahlreichen Versuchen sie mundtot oder lächerlich zu machen, immer noch dabei bleiben die unglaublich vielen Fehler bei Stuttgart 21 mit aller Kraft ans Licht zu zerren. Schade das die DB so vielen Bürgern vorgemacht hat und auch weiterhin vormacht das sie S21 bauen könnte. Man fragt sich ja schon wo die empörten Pro-Demos sind, den „weiterbauen“ fordern sie ja schon so viele Jahre doch die Bahn kann es nicht. Davon hört und sieht man allerdings, obwohl der angeblichen erdrückenden Mehrheiten „für S21“, nichts und denkt sich daher seinen Teil zur „Umfrage im Auftrag der DB“ vor kurzem.
Genauso wenig hört man von der grünen Landesregierung und ihrem Chef, der doch so gerne mit der berühmten Volksabstimmung und den dort beschlossenen Kosten argumentiert. Der Kaiser hat seine neuen Kleider leider schon sehr lange an den Nagel gehängt – bleibt nur zu hoffen seine Basis das nicht so leicht schluckt…
Nun gibt es also eine neue tolle Umfrage in der wahnsinnigen Welt rund um das Immobilienprojekt. Ganz in alter Manier der Meinungsbeeinflussung setzt Grube, Kefer und Co. wieder einmal auf alte Werte und eingefahrene Spuren. Ob das der richtige Weg ist den tief im Dreck sitzenden Wagen in ausgefahrenen alten Spurrillen aus dem Sumpf zu ziehen darf stark bezweifelt werden. Aufgrund der langen Erfahrungen in diesem Thema, lässt einen diese Umfrage jedenfalls nur gelangweilt mit den Schultern zucken.Zurück in die Zukunft – auf dem Weg in den Abgrund… weiterlesen →