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Montags auf dem Marktplatz

Nun lasst uns mal schauen wie es dort aussieht:

Marktplatz 1948 - Buch "Stuttgart 1945 bis heute"
Quelle Buch „Stuttgart 1945 bis heute“ (1973) dort als Quelle ist eine Filmproduktion angegeben.

Ups – das war wohl das falsche Jahr. Hier seht ihr das Rathaus nach dem Krieg (1948) bevor es umgebaut wurde. (andere Perspektive und vor dem Krieg / andere Perspektive) Zugegeben ich weiß nicht ob das Bild an einem Montag entstand – heute sieht es auf dem Marktplatz so aus:

Informationsveranstaltung zum Tunnelbau

Tunnelgrabungen unter Stuttgart: Ist auch Ihr Eigentum betroffen?

Die Informationsveranstaltung für Eigentümer, die im Bereich der geplanten S21-Tunnel ein Haus, eine Wohnung od. ein Grundstück besitzen fand im Großen Saal im Stuttgarter Rathaus statt.

Zur Dokumentation zu den Videos der Veranstaltung in zwei Teilen cams21.de

ca. 350 Menschen hingen an den Lippen der zahlreichen Experten zu den unterschiedlichen Themen wie Geologie, Recht, Beweissicherung, Wertminderung etc. (Dipl. Phys. Wolfgang Kuebart, Dr. Jakob Sierig, Claus-Joachim Lohmann, Frank Schweizer) Fachvorträge und Info-Tische boten die Chance, vielfältige Informationen zu sammeln, damit die Interessen gegenüber der Bahn gewahrt werden können.

Weitere wichtige Seiten ingenieure22.de und juristen-zu-stuttgart21.de

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Die Stuttgarter OB-Kandidaten im Kreuzverhör

Eingeladen von den ArchitektInnen für K21 und den Ingenieuren 22 ins Stuttgarter Rathaus am 06.06.2012,
stellen sich Fritz Kuhn, Jens Loewe, Hannes Rockenbauch, Sebastian Turner, Bettina Wilhelm dem Gespräch.

Vielen Dank an Walter Steiger für die Aufnahmen!

Lach- und Dachgeschichten

Was tut man nicht alles, um die ein oder andere Geschichte transparent ins Licht zu setzen.

So, also auch diesmal, als es wieder (siehe Thema angebliche Bombe am Feldherrenhügel entpuppt sich als überraschend aufgetauchtes Betonfundament) hieß „Fliegerbombenalarm“. Also trotz Sommerzeitumstellung auf zum HBF. Und schon auf halber Strecke hörte ich von einem mit in der Straßenbahn fahrenden Koch, der extra früher zur Arbeit fuhr, dass seine Kollegen übers Telefon vom HBF aus erzählten, es gäbe keine Evakuierung.

Also natürlich trotzdem erst mal hin und siehe da … Es gibt keine Bombe.
Augenzeugen berichten, dass ca. 3 Uhr die Show los ging und vorerst ohne Evakuierung schon einmal vorgebaggert wurde.

Dabei stellte sich heraus, dass es sich nur um ein altes Wasserrohr handelte.

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Gegner des Immobilienprojekts Stuttgart21 hängten es nun auch direkt als weiteres Zeichen für Fehlplanungen an den Bauzaun.

Natürlich frage ich mich da auch, ob es wirklich Sinn macht, mehrere Hundert Polizeibeamte und weitere Einsatzkräfte (teilweise aus anderen Bundesländern) an den HBF zu bestellen, nur um dieses kleine dünne Rohr zu finden. Ob das dann aber wirklich begründete Sorge oder Fehlplanung ist, kann ich nicht beurteilen, denn dazu fehlt mir das Fachwissen auf diesem Gebiet. Jedenfalls kann man froh sein, dass es nicht umgekehrt ist und ein Wasserrohr sich später als massive Fliegerbombe entpuppt! Denn dann kann es wirklich ins Auge gehen! Ähnlich sehe ich auch den Vorfall rund um den Dachschaden am HBF – die lokalen Zeitungen schrieben zwar wohlwollend, dass „sogar der auf Gleis 16 stehende Zug noch planmäßig abfuhr“, aber was da als Leistung gesehen wird, kann man auch als Glück sehen, denn „geplant“ und „kalkuliert“ wurde ja sicher nicht, dass dieses Dach nur „ein bisschen“ einknickt. Zu diesem bestgeplanten Projekt kann man also meiner Meinung nach auch weiterhin durchaus mit großer Berechtigung kritisch eingestellt sein!

Da aber das Wetter „bombig“ war und der Aussichtspunkt auch schon organisiert wurde, konnte die fehlende Stunde und die frühe Zeit wenigstens für ein paar besondere Blickwinkel über den Dächern Stuttgarts genutzt werden.

Bilder zu diesem besonderen Gebäude

Scheint auch das „Wach“personal – war teilweise nur „Personal“

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Mehr Bilder finden sich in meiner Dokumentation