
In „Die Zeit“ zum Schlichterspruch

In „Die Zeit“ zum Schlichterspruch

Interview „Spiegel“ 18.3.2013:

Erste Regierungspressekonferenz:
Heute beginne ich aus aktuellem Anlass eine kleine Serie von Zitaten unseres geliebten Landesvaters Winfried Kretschmann. Beginnen möchte ich mit einem besonders einprägsamen Ausspruch welcher mich damals besonders überraschte.

Winfried Kretschmann – 01.06.11 Marktplatz Stuttgart
Es gilt das gesprochene Wort – sollte mir ein Fehler unterlaufen so bitte ich um Korrekturhinweis – es steckt keine Böse Absicht dahinter.
( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )
Das ist die schlichte Antwort aus dem Verkehrsministerium vom 23.4. auf eine Anfrage bezüglich der Artikel zu den illegalen Rohrverlegungen im Mittleren Schlossgarten und im Rosensteinpark. Nach Durchsicht der nachgereichten Dokumentation der Ingenieure22 bleibt eben nichts anderes, als die unabweisbaren Tatsachen anzuerkennen … „die Fachabteilung bedauert ihren Irrtum“. Zwischen Recht haben und Recht bekommen liegt aber noch ein weiter Weg.
Auch das für das laufende Anhörungsverfahren zuständige Regierungspräsidium weist darauf hin,
Der Ministerpräsident Baden-Württembergs – einst Gegner des Projektes Stuttgart 21 gewesen – wischt am 06.11.12 den Kostendeckel mit einer Flapsigen Bemerkung „Wir sind doch keine Fundis“ beiseite. Erste Reaktionen von Bürgern bewirken das die „Realos“ unter Kretschmann (neuerdings hoher Würdenträger als Präsident des deutschen Bundesrates) schnell zurückruderten (PDF) und erklärten das der Kostendeckel angeblich bestehen bliebe. Schlichter Fakt bleibt aber das die Aussage, die Herr Kretschmann persönlich NICHT zurück genommen hat, nun mal bedeutet das der Kostendeckel durch die Tatsache das man mehr ausgeben würde (für K wie Kretschmann mögen es Peanuts sein) Geschichte würde! (Schon kurz danach Peinliche Schlappe für die Bürgerbewegung weiterlesen
Erinnern Sie sich eigentlich noch Herr Kretschmann?

Ja ich weiß – lange her 733 Tage.
Da vergisst man schon mal was.
Viel passiert.
Sie wurden zb. ein sehr einflussreicher Mann in Baden-Württemberg!
230 Tage dagegen ist es her das sie Ihre Initiale auf die Bäume sprühen liesen. Da sind sie sich dagegen wirklich treu geblieben. Das was Sie Mappus vor 733 Tagen vorwarfen – das er sich einmischte in Dinge die nicht sein Bereich sind – das haben sie da nicht getan.
Vor 733 Tagen ist aber etwas geschehen das sie selbst gesehen haben – sie waren selbst dabei!
Das sie dieses Unrecht nicht wenigstens damit wieder gut machen, indem sie sich für eine anständige neutrale Aufarbeitung aktiv persönlich einsetzen, ist nicht zu entschuldigen! Dabei geht es nicht darum das sie das tun was ihr Vorgänger tat, indem er sich einmischte und selbst verschärfte, sondern darum genau das wieder gut zu machen! Auch wenn Sie persönlich nicht Schuld daran sind, so sind Sie aufgrund ihres Amtes, gegenüber IHREN Bürgern verpflichtet! IHRE Bürger und IHRE Wähler wurden vor 733 Tagen in IHRER Landeshauptstadt von IHREN Polizisten *setzen sie hier ein was sie selbst sahen*.
Sorgen sie endlich nun da sie durch eben diese Bürger im Amt sind, dafür das endlich Gerechtigkeit wieder mehr als ein leeres Wort ist.

( Alexander Schäfer am Tag der Deutschen Einheit 2012 auf schaeferweltweit.de )
…aus den Bäumen der Nordseite des HBF und den weggestellten Bäumen aus dem Mittleren Schloss… als es noch ein …garten war. Wie allgemein bekannt wurden 177 Bäume direkt vernichtet und 60 über ganz Stuttgart verteilt weggestellt. (Da manche Altmedien nicht mal zählen können sondern lieber die Traumzahlen der DB unreflektiert verbreiten, dürfen diese sich gerne hier klicken. Spätestens im Luftbild kann jeder, halbwegs des zählen fähige Mensch – sei er nun Polizist Reporter oder Richter, das selbst prüfen! Fakten lügen nicht – Sprecher von allseits bekannten Unternehmen schon!)
In Rahmen der kritischen, dauerhaften, unregelmäßigen, unangekündigten Begleitung nun einige Bilder aller Bäume an den neuen Standorten. Auf dem Weg durch die Stadt begegneten wir allerdings nicht nur erwartetem sondern auch unerwartetem zb. der Zukunft von K wie Kretschmann…
…bereits nach wenigen Monaten Kontrast los, verblichen und bald Geschichte.
Wir vergessen nie was sie dieses Frühjahr getan haben Herr Kretschmann!