Ja zum Ausstieg! – StZ

Ja genau – die Stuttgarter sogenannte Zeitung nimmt Anlauf und schlägt mächtig in die Kerbe! Kostenexplosion bei Stuttgart 21_ Bahn zweifelt selbst an Stuttgart 21( PDF ) Den Höhepunkt des Artikels ist meiner Ansicht nach übrigens die direkte Beweisführung das der dementierende Bahnsprecher offensichtlich falsche Aussagen gemacht hat! (auch nicht besonders überraschend…)

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Unglaubliches ist da zu lesen! Unglaublich? Wegen dem Inhalt? NEIN das meiste überrascht keinen mehr, aber unglaublich WEIL es in der Zeitung steht! Es ist zu sehen das die Medien umschwenken! Ich bin über den Grund noch nicht ganz Sicher, aber der Fakt ist klar erkennbar!

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Und darin liegt auch die wahre Chance zur späten Einsicht beim MurkS21! Die Bahn die Politik und wir alle sind den Medien nun mal ausgeliefert! Hätten die Medien sich nicht entschlossen mal ein bisschen von der Wahrheit zu schreiben würde es auch jetzt wieder genauso laufen wie schon 2010 oder 2008 oder 1997 den es hat sich nie etwas an den Fakten geändert! Klar vieles kam an neuen Schweinereien ans Licht, ABER die jetzt hochgekochten Kosten waren nun mal wirklich unter den aller ersten aufgedeckten Dinge! Erst als es den Medien passte schrieben sie davon.

Klar ein großer Faktor wird wohl sein das die Medien nun mittlerweile wirklich die einzigen „Projektpartner“ sind die noch bleiben!!! Die Stadt „gehört“ OB Kuhn; Das Land „gehört“ MP Kretschmann; Die Aufsichtsräte verehren den Mammon; die CDU? *haha* siehe die letzte Wahl … löst sich gerade überall selbst auf… Nun da wird es langsam Eng! Die Medien bekommen kalte Füße! Mag sein das auch so mancher Scheck nicht kam – NEIN natürlich nicht so wie der Leser nun denkt… Ich meine natürlich die Werbekunden die evtl. bald weniger einbringen als die wenigen noch verbliebenen Abonnenten!

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Wie auch immer – Interessante Entwicklungen dieser Tage! „Interessant“ aber nicht mehr! Als Bürgerbewegter rund um Stuttgart 21 ist man geizig geworden – mit der Hoffnung auf Vernunft!  Die Vernunft ist ein rares Gut – sie will wohl behütet und gepflegt sein. Die Unvernunft nimmt viel zu schnell überhand! Daher Wachsam bleiben und Oben Bleiben!

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Übrigens die Kommentare hier sind ausnahmsweise mal offen. Bin gespannt was so kommt. Und bitte seht mir nach, dass ich evtl. nicht so schnell freischalten kann, den ich bin jetzt erstmal unterwegs um den historischen Stand der „nicht“ Bautätigkeiten zu dokumentieren! Es gibt da nämlich noch so manchen, der im fernen Berlin schamlos behauptet, dass ja schon so unglaublich viel gebaut wurde *lach mich scheckig*

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

0 Gedanken zu „Ja zum Ausstieg! – StZ“

  1. Also für mich gehören StZ StN SWR und Konsorten nicht zu den Medien. Medien haben die Pflicht, Dinge aufzuklären und zu hinterleuchten. Das ist die Grundlage von der bei den genannten nichts zu sehen war. Erstaunlich ist aber die Tatsache, das die StZ jetzt Artikel von freien externen Journalisten holt. Waren sie tatsächlich unfähig selber zu recherchieren nur ein paar Meter vom Geschehen entfernt ? Durften sie es nicht oder konnten sie es nicht ? Hat die StZ überhaupt noch eigene Journalisten ?

  2. Danke für den unermüdlichen Einsatz und für die klare Sicht auf die Dinge. Ja, man reibt sich wirklich verwundert die Augen über das, was einem die Medien landauf, landab dieser Tage als Neuigkeiten verkaufen wollen. In diesem Zusammenhang kommt der eher kritische Kommentar von Günther Nonnenmacher in der FAZ trotzdem einer Revolution gleich. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bahnhof-menetekel-in-stuttgart-11991355-l2.html
    An Unverfrorenheit allerdings kaum zu überbieten ist folgender Satz aus diesem Kommentar: „Die CDU-geführten Landesregierungen – von Teufel über Oettinger bis Mappus – hatten sich auf die Kostenvoranschläge der Bahn verlassen.“ Ja, sie kannten die tatsächlichen Zahlen, haben sie aber bewusst den Parlamenten und der Öffentlichkeit verschwiegen! Wie aus entsprechenden Aktennotizen des sauberen Herrn Oettinger aus dem Jahre 2009 hervorgeht, war er der Meinung, die (damals) neuen Zahlen seien der Öffentlichkeit schwer zu vermitteln – und hielt sie unter Verschluss. Bereits damals waren die sicher immer noch geschönten, aber detaillierten Kostenrechnungen in der Nähe von 5 Milliarden angelangt. Und drei Jahre später entblödet sich die führende Tageszeitung Deutschlands nicht, diesen Satz zu drucken: „Das hat Konsequenzen für den Standort Deutschland: Zu den Zweifeln, ob in diesem Land, dessen Zukunftsfähigkeit von Infrastruktur, Hochtechnologie und Innovationskraft abhängt, die Leute noch bereit sind, die damit verbundenen Lasten auf sich zu nehmen, werden neue, politische Bedenken kommen.“ Lieber Günther Nonnenmacher, liebe FAZ, Sie haben einfach verschlafen, dass seit Menschengedenken Innovationskraft, Hochtechnologie und Infrastruktur niemals um ihrer selbst oder um des schnöden Profits willen Bedeutung erlangten, sondern weil die damit angestossenen Entwicklungen (zunächst) nützlich und hilfreich für die Menschen erschienen. (Dass sich manche Pioniertat im Nachhinein als Geist erwies, den die Zauberlehrlinge nicht mehr los wurden – wie beispielsweise die Kernspaltung – ist eine der Tragödien der Menschheitsgeschichte.) Wenn aber von Anfang an Sinn- und Nutzlosigkeit eines Projekts offen zu Tage liegen wie bei Stuttgart 21, wenn seit Jahrzehnten auf unkontrollierbare technische und finanzielle Risiken hingewiesen wird, dann verbietet sich der Gebrauch der Vokabel ‚Zukunftsfähigkeit‘ in Zusammenhang mit Stuttgart 21.

  3. deinem artikel kann man nur in allen punkten zustimmen. auch ich bin nachgerade sprachlos über die neue lust auf offenheit und klarheit bei den stuttgarter lokalblättern. wer hätte das gedacht – glasnost in stuttgart und das fast ein vierteljahrhundert nach der wiedervereinigung und mehr als dreißig jahre nach der „geistig-moralischen wende“… 🙂

  4. Prima Idee, mach ein Album „Baufortschritt nach fast 3 Jahren Bau von S21“, auf dass wir es in die Republik verteilen!
    Was die StZ angeht- die Signale sind fraglos da, und von all den Kommentaren diese Woche war nur ein einziger (von Holger Gayer) der meinte, weiterbauen wäre unvermeidbar und alternativlos, in einem halb zornigen, halb flehenden Tonfall.

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