Archiv der Kategorie: Stuttgart

Die Stuttgarter OB-Kandidaten im Kreuzverhör

Eingeladen von den ArchitektInnen für K21 und den Ingenieuren 22 ins Stuttgarter Rathaus am 06.06.2012,
stellen sich Fritz Kuhn, Jens Loewe, Hannes Rockenbauch, Sebastian Turner, Bettina Wilhelm dem Gespräch.

Vielen Dank an Walter Steiger für die Aufnahmen!

Stadtwanderung vom alten Stuttgarter Bahnhof auf die Prag

Auf die Spuren der Königl. Württ. Staatseisenbahn geht es am Sonntag 24. Juni 14.30 Uhr

Auf den Spuren der Königl. Württ. Staatseisenbahn
Eine Stadtwanderung vom alten Stuttgarter Bahnhof auf die Prag

Vom alten Bahnhof an der Bolzstraße wissen viele Stuttgarter noch etwas – aber auch davon wie der Eisenbahn-Betrieb funktionierte und wie die alten Gleise ins Umland hinaus verliefen? Nach einer Einführung folgen wir den imaginären Schienen Richtung Hauptbahnhof. Den weiteren Verlauf durch die hässliche Brache um die viel gerühmte Bibliothek ersparen wir uns und fahren vom Hauptbahnhof bis zur Haltestelle „Pragfriedhof“ mit der U 15 (bitte Kurzstreckenticket bereithalten). Dort treffen wir dann wieder auf die alte Trasse, nehmen den Weg ein Stück weit durch den Pragfriedhof und besuchen das Grab von Carl Etzel und einiger anderer Eisenbahnpioniere. Weiter auf Etzels Gleis-Spuren spazieren wir durch den Inneren Nordbahnhof, vorbei am „Mahnmal der Erinnerung“ zu den Wagenhallen – auch ein Stück württ. Eisenbahngeschichte. Von den Gäubahnbrücken aus übersehen wir den Äußeren Nordbahnhof und verstehen, warum Etzel dort mit dem Prag-Tunnel die erste Baustelle seiner württ. Eisenbahn eingerichtet hat. An der U- und S-Bahnstation „Nordbahnhof“ endet unsere Tour.

Treffpunkt : Stuttgart-Mitte, Bolzstraße vor Postamt
Wegstrecke : ca. 3 km
Dauer : etwa 3 ½ Stunden

Termin:
Sonntag 24. Juni 14.30 Uhr – noch 25 Plätze frei (Stand 15.04.12)

Anmeldung zwingend erforderlich unter:
schuy-goekeler@gmx.de oder 0711.696525

Weiter möchte ich auf eine Ausstellung (und Vortragsreihen) dieses Jahr hinweisen: (Termine siehe Link)
Zum 200. Geburtstag von Carl von Etzel

Carl von Etzel und die Anfänge der Eisenbahn in Württemberg
Ausstellung
Eine Ausstellung im Stadtarchiv zum 200. Geburtstag des Eisenbahnpioniers.

Carl von Etzel (1812 – 1865) war zu seinen Lebzeiten ein international renommierter Eisenbahnplaner – heute dagegen ist er nur noch wenigen bekannt.
Sein 200. Geburtstag gab den Anlass, diesen außergewöhnlichen Mann mit einer längst fälligen Ausstellung zu würdigen.

SPD Bürgerempfang in Feuerbach

SPD-Landtagsfraktion läd zum Bürgerempfang ins Freie Musikzentrum in Stuttgart Feuerbach, aber der halbe Saal bleibt leer.

Auch wenn Claus Schmiedel in seinem Vorwort von einem vollen Saal spricht rennen die Bürger Feuerbachs jedenfalls nicht die Türen zum Saal im alten schönen Bonatzbau in Feuerbach ein.

Auch die Hochkarätigen Redner wie OB-Kandidatin Bettina Wilhelm, Bezirksvorsteherin Andrea Klöber und Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid oder das anschließende zweifelsfrei ansprechende Catering locken die Bürger nicht.

Selbst die Gegner des Immobilienprojektes Stuttgart21 die sonst die letzte Zeit immer „treue“ Besucher dieser Veranstaltungen waren lassen sich nicht mehr auf diese „Bürgernähe“ ein. Sie sind an einer Hand abzuzählen und verlassen auch dann spontan und fast Mehrheitlich den Saal, als Nils Schmid einmal mehr von der Bühne behauptet, das die Bürger des Landes an der Volksabstimmung über das Projekt abgestimmt hätten.

Mehr Bilder…

BILD dir deine Meinung – anderswo

Zugegeben mit einigem Erstaunen registrierte ich vor kurzem, das eines der größten Druckerzeugnisse Deutschlands dieses Jahr bereits 60 Jahre besteht.

Auch wenn dies zuerst verwundern mag, so macht es doch Mut für Medienprojekte aller Art. Den es zeigt auch im Print steckt noch viel Potential und auch heute noch können Medienkonzepte lange Zeit bestehen! Gut natürlich wird es mit wesentlich mehr Arbeit verbunden sein hier etwas auf die Beine zu stellen das nicht vergleichsweise produziert wird, aber der beständige Markt scheint da zu sein.

Als ich vor kurzem über das Thema mit einer frisch durch das Journalistik Studium gebildeten Freundin darüber sprach, meinte diese das den Schlagzeilen durchaus Anerkennung geschuldet sei. Damit hat sie zweifelsfrei recht – das ist schon ein Punkt der erwähnenswert ist. Die Schlagzeilen schlagen im direkten Wortsinn ein – das muß man schon sagen. Was noch? Ah ne – ich denke das war alles.

Jedenfalls nehme ich dieses freudige Ereignis zum Anlass, meinen Briefkasten zu verschönern, um dem festlichen Tag genüge zu tun.

BILD dir deine Meinung - anderswo!

Zugegeben die Formulierung bietet Spielraum nachzudenken.
Aber selbst im schlimmsten Fall hat man dann doch zumindest etwas über die Denkweise des eigenen Postboten gelernt!

Da ich weiß das nicht jeder der mit feiern will, Zeit für eigene Jubiläumswünsche hat, kann man diese hier herunterladen:
Das kurze Schwarze
Das lange Schwarze
Gibt es auch in trendigem S21 gelb:
Kurz
Lang

Fotografie – mehr Arbeiten online

Etwas Werbung in eigener Sache:
Neben der Dokumentarischen Arbeiten sind nun auch künstlerische Arbeiten der letzten Jahre online.

Oben im Menüpunkt „Fotografie“ findet sich jetzt, neben den bisher gezeigten Bildern der Ausstellung im Jahre 2011, unter „Fotografie“ nun auch die Unterthemen „Licht und Schatten“, „Momentaufnahmen“, „Tierisch“, „Nah dran“, „Farbenfroh“, „Auf den Punkt“, „Umsichtig“, „Straße“ und „Engagement“

Es hat etwas gedauert diese Sammlungen zu erstellen. Es sind auch noch lange nicht alle Arbeiten und Themenbereiche dort angekommen. Wird also von Zeit zu Zeit dort noch mehr zu finden sein. Einfach immer wieder mal rein schauen und neues entdecken (oder bequem unten links alles neue in Zukunft per Email erfahren). Es sind auch noch weitere Themenbereiche angedacht, unter anderem zb. „Getraut“ und „Unter vier Augen“.


„Bilder sagen mehr als Tausend Worte!“

Ein einfacher Satz aber um ihn mit Inhalt zu füllen Bedarf es viel Zeit und Übung. Manchmal gelingt es mir gut manchmal weniger gut, aber letztlich sieht jede/r Betrachter/in etwas anderes in einem Bild.

Er bedeutet aber auch, das jedes Bild seine eigene Geschichte erzählt. Man kann die Geschichte finden wenn man sich Zeit nimmt sie zu sehen.


Meine Arbeit gefällt?
Direkt unterstützen kann man durch eine Spende siehe Menüpunkt.

Gibt es die Bilder auch als Abzug/Poster/Bild/Hochwertigen Druck?
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Da ist eine Idee zu einem tollen Bild aber die Umsetzung klappt nicht?
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Gerne mal selbst schöne Fotos von sich oder einem Event machen lassen?
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Nur die Projektbefürworter haben noch Verständnis

Mitte 2011 wartete die Stuttgarter Zeitung (ein lokales Printmedium) mit der Schlagzeile „Nur die Parkschützer haben noch Verständnis“ auf. Dabei führte sie die massive Kritik von Alexander Kotz (Fraktionsvorsitzender der CDU-Gemeinderatsfraktion), an den angeblichen Zuständen im Mittleren Schlossgarten auf. Heute einen Tag vor dem ersten Mai mag man sich allerdings sehr wundern das keine Kritik kommt. Schließlich handelt es sich morgen um einen beliebten und geschätzten Feiertag und dann präsentiert sich der ehemals Mittlere Schlossgarten in einem solchen Zustand!

Eine Schande für eine Landeshauptstadt wie Stuttgart in diesem Zustand in einen Bundesweiten Feiertag zu gehen.
Sehr verwunderlich das nun auf einmal keine Kritik vom geschätzten Herr Kotz kommt, obwohl die Zustände auf gut Schwäbisch „unter aller Sau“ sind!

Seit der nächtlichen Übernahme des Geländes unter massivem Polizeiaufgebot sieht es dort sowieso schon nicht mehr besonders einladend aus. Eher nach einer Wildschweinsuhle ersten Ranges auf die sogar die Wilhelma Schweine neidisch wären. Aber das nun auch der Müll Haufenweise herumliegt und vom Winde verweht wird, ist nicht zu akzeptieren.

Herr Kotz was hat sich denn an ihren Ansichten geändert?

In diesem Sinne einen schönen ersten Mai.

StN: Landhaus in Uhlbach wird abgerissen

Kleiner Artikel in der „Stuttgarter Nachrichten“ auf den ich Hinweisen möchte:
Landhaus soll abgerissen werden

Gerade am 1.Mai werden wieder viele Menschen aus Stuttgart den Ort besuchen, um beim alljährlichen Maibaumaufstellen dabei sein. Die Leute freuen sich an einem schönen Ort wie Uhlbach. Sie bewundern die schönen Häuser. Setzen sich auf den zentralen Platz vor dem Uhlbacher Weinbaumuseum. Ein Ort auf den selbst die Stadt Stuttgart in ihrem Neubauwahn stolz ist – zumindest solange man damit noch Tourismus betreiben kann. Viele Tausend Menschen fährt die Stuttgart Marketing GmbH jährlich mit Bussen aus der Zugebauten Innenstadt in den beschaulichen Ort zwischen Weinreben und Geschichte (Grabkapelle auf dem Rotenberg).

Fragt sich wie Kurzsichtig es ist solche Häuser in einem solchen Ort nicht zu schützen. Wie viel schadet sich die Stadt nun hier wieder selbst!? Was bedeutet die Worthülse „Denkmalschutz“ eigentlich heute noch? Warum reicht ein Jahr „Verhandlungen“ damit die Stadt zurücksteckt und hier Neubauten zulässt?

Morgen ist wie gesagt der 1. Mai – Zeit für manche wieder mal Geld nach Uhlbach zu tragen (ah sorry wollte sagen – auf dem Maibaumfest zu speisen.). Zeit aber auch mal nach dem Wein einen Rundgang im Ort zu machen und sich dieses Haus noch einmal anzuschauen.

Fast zwei Jahre Mahnwache – nun an neuem Standort!

Seit dem 17.7.2010 steht die Mahnwache – mittlerweile ein 6 Meter langes Zelt – nun schon am Hauptbahnhof Stuttgart. Über 300 Menschen im Schichtdienst, mahnen darin Wetter geschützt mit Hilfe von Flyer, Buttons, Broschüren und Plakaten gegen das Immobilienprojekt Stuttgart21.

Kein Sturm konnte sie vertreiben, kein Starkregen beirren, keine noch so kalte Winternacht konnte sie beeindrucken – sie sind da! Bis heute…

… nun meint die DB mit einem Technikgebäude evtl. nach Jahren des Baustillstandes auch einmal etwas bauen zu wollen. Daher mußte die Mahnwache umziehen. Siehe auch die neuen Wege am HBF. Man darf gespannt sein ob aus den Plänen der DB etwas wird oder es auch weiterhin dabei bleibt das nur abgerissen, gefällt, ver“setzt“ und zerstört wird.

Der neue Standort befindet sich auf Höhe des Hauptbahnhofturmes auf der Königstraßenseite der Schillerstraße. Einheimischen ist der „Crepesstand“ ein Ortsbegriff – „hinter“ diesem und vor dem „Hindenburgbau“ (dessen Name bekannt aber seit 2010 dem Gebäude aberkannt wurde) steht sie jetzt.

Der Standort ist meiner Ansicht nach ein sehr Publikumswirksamer und damit im Sinne der Sache einfacher Stand. Noch dazu direkt vor den Toren des Radiosenders 107,7! Nun wird sich zeigen wie diese zweifelsfrei aber auch anspruchsvolle größere Öffentlichkeit gemeistert werden wird. Die Inhalte sind zwar unverändert einleuchtend, aber der Anspruch an die Kommunikationsfähigkeit ist seit dem Volksentscheid sicher nicht kleiner geworden.

Insofern wünsche ich dem Mahnwachenteam viel Energie und Erfolg und vor allem auch viele neue Mitstreiter die sie unterstützen.

Mehr Bilder
Videos vom Umzug auf cams21.de